10.720 Absolventen 2017 im Bereich Bauingenieurwesen

8

Sep

2018

„Wir freuen uns, dass in diesem Jahr fast 11.000 Bauingenieure zusätzlich dem Bauarbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Besonders erfreulich ist, dass sich immer mehr Frauen für den Bauingenieurberuf interessieren.“ Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die soeben vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Absolventenzahlen. Angesichts der stetig steigenden Zahl an offenen [...]

ebodenmueller 10:15

„Wir freuen uns, dass in diesem Jahr fast 11.000 Bauingenieure zusätzlich dem Bauarbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Besonders erfreulich ist, dass sich immer mehr Frauen für den Bauingenieurberuf interessieren.“

Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die soeben vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Absolventenzahlen. Angesichts der stetig steigenden Zahl an offenen Stellen – nicht nur bei Bauunternehmen, sondern auch in den öffentlichen Verwaltungen – sei dies eine sehr gute Entwicklung. Die Anzahl der Absolventen (ohne Lehrarmt) sei 2017 um 4,5 % bzw. 460 auf 10.720 gestiegen. Damit hätte sich die Zahl seit dem Tiefpunkt 2008 mehr als verdoppelt, wozu insbesondere die Frauen beigetragen hätten. „2008 war nur jeder fünfte Absolvent eine Frau, mittlerweile ist es fast jeder Dritte. Damit ist die Bauwirtschaft für Frauen deutlich attraktiver als z. B. der Maschinenbau mit einem Anteil von lediglich 20 %“, ergänzte Babiel.

Babiel: „Einziger Wermutstropfen ist die Entwicklung der Anfängerzahlen.“ Diese seien mit knapp 11.200 zwar nach wie vor auf einem vergleichsweise hohen Niveau, in den vergangenen vier Jahren aber leicht rückläufig. Somit könne die positive Entwicklung bei den Absolventen auch bald vorbei sein. „Wir können nur jedem Abiturienten empfehlen, der sich für ein Ingenieurstudium interessiert, den Studiengang Bauingenieurwesen zu wählen. Einen abwechslungsreicheren Beruf kann man sich kaum vorstellen, allein schon, wenn man sich die Herausforderungen der Digitalisierung am Bau vorstellt.“

Mit diesem Appell wandte sich Babiel an alle jungen Erwachsenen, die sich nach ihrem bestandenen Abitur noch in der Orientierungsphase befinden. Über den Berufseinstieg und die Praxis auf der Baustelle könne man sich einen guten Eindruck auf der Internetseite werde-bauingenieur.de verschaffen.

Machen Sie mit: Mini-Umfrage an junge Bauingenieure und alle, die es werden wollen

26

Jul

2018

Mit Hilfe von zwei kleinen Fragebögen wollen wir herausfinden, inwiefern – aktuell Bauingenieurwesen Studierende und – Absolventen des Bauingenieurwesens der letzten drei bis fünf Jahre sowie – Schulabgänger, die beabsichtigen zu studieren, einerseits bei der Recherche über die Berufsfelder auf die Einsatzmöglichkeiten im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung gestoßen sind bzw. andererseits über die Beschäftigungsoptionen bei [...]

ebodenmueller 12:07

Mit Hilfe von zwei kleinen Fragebögen wollen wir herausfinden, inwiefern
- aktuell Bauingenieurwesen Studierende und
- Absolventen des Bauingenieurwesens der letzten drei bis fünf Jahre sowie
- Schulabgänger, die beabsichtigen zu studieren,
einerseits bei der Recherche über die Berufsfelder auf die Einsatzmöglichkeiten im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung gestoßen sind bzw. andererseits über die Beschäftigungsoptionen bei einem öffentlichen Arbeitgeber (Baubehörden der Städte, Kommunen, Länder und des Bundes) aufmerksam geworden sind.

Beide Umfragen dauern maximal fünf Minuten und wir würden uns über zahlreiche Rückmeldungen sehr freuen!

Studierende bzw. Absolventen nutzen bitte folgenden Link:

https://www.bwi-bau.de/fileadmin/media/bwi/bilder/Header/Umfrage_Alumni_Bauingenieurwesen.pdf

Schulabgänger nutzen bitte diesen Link:

https://www.bwi-bau.de/fileadmin/media/bwi/bilder/Header/Umfrage_Schulabgaenger_zum_Berufsfeld_Ingenieur_und_TGA.pdf

Zum Hintergrund:

Seit Mitte 2017 bearbeiten wir ein Forschungsprojekt des Bundesbauministeriums in der Forschungsinitiative Zukunft Bau zur “Entwicklung eines Konzeptes zur Gewinnung von Ingenieurnachwuchs für die öffentliche Bauverwaltung, insbesondere in dem Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA)”.

Ein Baustein dieses Forschungsprojektes ist die Untersuchung des aktuellen Bestandes sowie des Bedarfes, u. a. in einer 10-Jahres-Prognose. Ein wesentlicher Faktor dabei ist die Frage, inwiefern TGA im Bewusstsein junger Ingenieurabsolventen überhaupt verankert ist bzw. studierwilligen Schulabgängern hierzu Möglichkeiten vorgestellt werden. Dies wäre z. B. ein Ansatzpunkt für Maßnahmen zur stärkeren Verbreitung des Wissens über die zukünftig sicher noch wachsende Bedeutung der TGA.

Als zweiter Aspekt interessiert uns natürlich, wie die öffentliche Bauverwaltung ein Employer Branding gestalten kann, das junge Menschen anspricht und in der Konkurrenz zu den  (monetär und angesichts des Arbeitskräftemangels zunehmend auch in Zeit und Privilegien) immer besser “zahlenden” privatwirtschaftlichen Unternehmen bestehen kann.

Eine erste Auswertung würden wir gerne per Mitte September 2018 vornehmen. Unter allen Einsendungen, die wir bis dahin erhalten haben, verlosen wir drei Exemplare des Buches “Ökonomie des Baumarktes” – sofern man uns eine Kontakt-E-Mail angegeben hat.

Haben Sie Fragen zu unserem Projekt? Dann stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Elvira Bodenmüller (Projektleitung, e.bodenmueller@bwi-bau.de) und Dr. Enno Paulsen (e.paulsen@bwi-bau.de).

 

 

Erfa-Kreis Baueinkauf: BIM in der Prozesskette Bau

13

Jun

2018

Am 10. April 2018 fand in Ratingen die 6. Sitzung des BWI-Bau-Erfahrungsaustausches Baueinkauf statt. Jede Sitzung steht unter einem Schwerpunktthema, das von den Teilnehmern jeweils selbst eingebracht wird. Aus den Diskussionen zu den Konsequenzen von BIM für den Baueinkauf bzw. für die Funktion des Baueinkäufers bei der 5. Sitzung entstand der Wunsch, sich den Einsatz [...]

ebodenmueller 14:21

Am 10. April 2018 fand in Ratingen die 6. Sitzung des BWI-Bau-Erfahrungsaustausches Baueinkauf statt. Jede Sitzung steht unter einem Schwerpunktthema, das von den Teilnehmern jeweils selbst eingebracht wird. Aus den Diskussionen zu den Konsequenzen von BIM für den Baueinkauf bzw. für die Funktion des Baueinkäufers bei der 5. Sitzung entstand der Wunsch, sich den Einsatz von BIM einmal über die gesamte Kette der Bauvertragsabwicklung anzusehen, also vom auftraggeberseitigen Entwurf bis hin zum Betrieb des Bauwerks.

Als fachkompetente Ansprechpartner standen uns seitens der Formitas AG, Aachen, Herr Shahin Farahzadi (Architekt, Standortleiter der Formitas AG in Köln) und Herr Alexander Dellen (BIM-Manager) zur Verfügung.

Ein kleiner Auszug aus der Diskussion:

-    Die Abbildung konkreter Gebäude zunächst als sog. Digitale Zwillinge führt dazu, die Standardisierungspotentiale in der Bauausführung transparent zu machen. Für die Auftraggeber und Planer ergibt sich daraus aber auch der angenehme Effekt, dass sie regelrechte Kataloge von Bauteilen und Bauleistungen und damit eine höhere Vergleichbarkeit erhalten.

-    Wenn Bauunternehmen generell eine Mitbestimmung über die für die auszuführenden Projekte zu erstellenden BIM-Modelle erlangen wollen, um auch Kompetenzvorteile ausspielen zu können, müssen sie ganz vorne in den Projekten mitwirken. Damit ergibt sich jedoch erstens das Problem, dass sich BIM zunächst nur in den Vertragswerken zwischen Auftraggeber und Planer abspielt. Zweitens stellt sich die Frage, wieviel Spielraum bei einer modellbasierten Kalkulation noch übrigbleibt, wenn die Parameter nicht vom Bauunternehmen beeinflusst werden.

-    Vorteile liegen natürlich darin, dass aus der Ausschreibungssoftware die Leistungsverzeichnisse automatisch generiert werden, ebenso wie Bauteillisten für den Einkauf – Beispiel Türliste.

-    Ein weiterer zentraler Vorteil der BIM-Methode resultiert aus der dahinterliegenden Datenbank: Nicht nur können an dieser immer mehr (Teil-)Modelle angedockt werden, sondern in dieser Datenbank können auch benötigte Zertifikate, z. B. Brandschutz, Sicherheitsnachweise etc. vorgehalten werden.

-    Die Kommunikation über das gesamte Projekt hinweg gesehen ändert sich signifikant, da alle Parteien einen wesentlich transparenteren Zugriff auf die Daten im Modell haben.

-    Aus Sicht eines Generalunternehmers liefert BIM Ansatzpunkte zur Optimierung, insbesondere auch im Hinblick auf Sondervorschläge. Aber: Wer übernimmt bei Sondervorschlägen die Planungshaftung?

-    Generell entstehen im Zuge von BIM neue Berufsbilder / Aufgaben- und Tätigkeitsschwerpunkte, deren Integration in die Unternehmensstrukturen und -prozesse sich jedoch noch durchsetzen muss.

-    Naturgemäß verwalten die Baustoffhändler / Lieferanten einen enormen Anteil der in den Modellen verwendeten Daten. Was passiert also, wenn sich diese Parteien dominanter im gesamten Prozess aufstellen?

-    Wenn die Daten wiederum im Modell transparent fortgeschrieben werden, welche Auswirkungen hat dies dann auf das Nachtragsmanagement? Woraus könnte dann ein Claim-Management noch seine Margen ziehen?

-    Die aktuelle Marktsituation als Kombination von erhöhter Baunachfrage und massivem Ressourcenmangel (Fach- und Führungskräfte ebenso wie Baustoffe) erschwert insbesondere im Nachunternehmermanagement den Einkauf, da man froh ist, wenigstens noch einen NU zu bekommen, fast egal für welchen Preis, von Auswahl ganz zu schweigen.

-    Aber: Die Frage, warum sich der Einkauf überhaupt strategisch aufstellen sollte, wenn ihm der Markt eh keine Wahl lässt, wurde im Teilnehmerkreis einfach und pragmatisch beantwortet: Gerade in schwierigen Marktsituationen zahlt sich jede Investition in Einkaufsstrategien aus, denn z. B. der Aufbau von Nachunternehmerpools verhilft einem jetzt zu Nachunternehmern in Gewerken, die bei Unternehmen, die sich in früheren Jahren eher unkooperativ verhalten haben, keine Angebote mehr abgeben.

-    Ebenfalls ein Grund, die eigenen Prozesse und Denkstrukturen – nicht nur im Einkauf – zu hinterfragen, resultiert aus der Veränderung der Einstellungen und Arbeitswerte der nachfolgenden Generationen. In einem Arbeitnehmermarkt kommt einer Work-Life-Balance eine weitreichende Bedeutung zu.

-    Das Selbstverständnis des Einkäufers steht u. U. auch auf dem Prüfstand: Klinken putzen und Netzwerken zählten bisher nicht unbedingt zu den Kernkompetenzen. Aber die Trends für den Baueinkauf sprechen ihre eigene Sprache:

1.    Wenn es im Moment nicht opportun ist, das Nachunternehmergeschäft zu professionalisieren, so fängt man eben bei den Materialien an – Abwarten ist keine Option.

2.    Wenn über der Markt eine Leistung nicht mehr gesichert werden kann, kann die Entscheidung “eigen oder fremd” auch wieder für ein Insourcing ausfallen.

3.    Grundlegender partnerschaftlicher Umgang im Verhältnis zu den eigenen Marktpartnern stärkt die Eigenattribution als fairer Arbeitspartner.

4.    Der Grad der Vorfertigung wird weiter erhöht.

5.    Das Lieferkettenmanagement wird professionalisiert.

Da während dieser Sitzung auch immer mal wieder die Themen CSR/Compliance- und Wertemanagement sowie Datenschutz zur Sprache kamen, werden wir uns bei der 7. Sitzung im Herbst 2018 mit dem Lieferkettenmanagement befassen und darin die o. g. Themen einbinden.

Der Erfahrungsaustausch Baueinkauf ist prinzipiell offen; Interessenten können sich gerne bei uns registrieren lassen. Oder Sie abonnieren unseren Newsletter. Ihre Ansprechpartnerin im BWI-Bau: Dipl.-Kfm. Elvira Bodenmüller (e.bodenmueller@bwi-bau.de)

Kennen Sie die Risikomühle? Oder anders gefragt: Wie identifiziert man ein echtes Risiko?

28

Apr

2018

Viele Unternehmen beschäftigen sich derzeit damit, ein Risk-Management-System einzuführen oder ihr bestehendes System in Richtung operationaler Risiken, Risiken aus Prozessen, Personen, Technik sowie externen Einflüssen, zu erweitern. Die ISO 31000 ist hierfür ein guter Leitfaden. Nach ihr ist eine Einführung gut strukturiert möglich, standardisiert durchführbar und somit kein Hexenwerk mehr. Umso mehr verwundert es, dass [...]

ebodenmueller 08:27

Viele Unternehmen beschäftigen sich derzeit damit, ein Risk-Management-System einzuführen oder ihr bestehendes System in Richtung operationaler Risiken, Risiken aus Prozessen, Personen, Technik sowie externen Einflüssen, zu erweitern. Die ISO 31000 ist hierfür ein guter Leitfaden. Nach ihr ist eine Einführung gut strukturiert möglich, standardisiert durchführbar und somit kein Hexenwerk mehr.

Umso mehr verwundert es, dass es manchen Unternehmen schwer fällt, ein aktiv gelebtes und aktuelles Risikoinventar zu etablieren, mit Risiken, die aktuell identifiziert, realistisch bewertet und steuerbar sind sowie schrittweise minimiert werden.
Ein Grund mag sein, dass die eingesetzten Systeme eher eine Alibifunktion erfüllen und zur Befriedigung regulatorischer Anforderungen benutzt werden. Oftmals werden Risk-Management-Systeme aber auch zunächst mit viel Elan gestartet, um dann, einige Monate später, mit gleicher Geschwindigkeit zurückgeschraubt zu werden, weil die Risiken, die in das System eingepflegt wurden,  zu Dauermeldungen verkommen, nicht mehr regelmäßig aktualisiert werden oder weil sie seit der Aufnahme unverändert ohne eingeleitete Gegenmaßnahmen “in der Luft” hängen.

Im Extremfall wird das Risikoinventar ein Kummerkasten für Mitarbeiter, die nicht mehr wissen, wohin mit Ihren Sorgen. Beispielhafte Risikomeldungen aus solchen Systemen können dann sein:
1. Eine mangelhafte Projektplanung verursacht Folgekosten.
2. Es entstehen IT-Sicherheitslücken durch fehlenden Kauf der Software xy.
3. Personalausfall kann zu Verzögerungen im Projekt führen.
4. Die neue Baustelle auf der Autobahnbrücke kann zu Verzögerungen im Lieferprozess führen.
5. Das Kantinenessen ist ein einziges Risiko.
6. Unser First-Level-Support ist ein Risiko, da erreiche ich nie jemanden.

Nehmen wir das einmal das zweite Beispiel des fehlenden Software-Kaufs. Schaut man sich dieses “Risiko” einmal genauer an, stellt man schnell fest, dass es sich hier gar nicht um ein echtes Risiko handelt! Zunächst einmal ist das Ereignis bereits aufgetreten, liegt also in der Gegenwart. Risiken liegen immer in der Zukunft. Das wahre Risiko bzw. vielmehr die Risiken sind: “Produktionsausfälle …” oder “Erpressbarkeit aufgrund einer Attacke auf die IT-Systeme von außen.” Das Fehlen der Software ist demnach eine fehlende Gegenmaßnahme gegen das eigentliche Risiko. Und vor allem: Es ist nur eine von mehreren möglichen Gegenmaßnahmen. Eventuell gibt es organisatorische, prozessuale, strukturelle Lösungen oder noch andere Softwarepakete. Vielleicht liegen mögliche Maßnahmen auch in der Nutzung (oder Nicht-Nutzung) von Cloud-Systemen und weiteren, neuen Sicherheitsstufen. Somit liegt hier nur eine Information vor, aus der erst die eigentlichen Risiken extrahiert werden müssen.

Der Risikomelder gibt nicht die einzige Lösung vor, sondern wird zu einem Teil der Lösungsfindung.
Dieses Beispiel zeigt, wie eine falsch verstandene “Risikomeldung” den gesamten Risk-Management-Prozess aushebeln kann und letztendlich zu einer Blockierung des Prozesses führen können.

Frank Moritz, zertifizierter Auditor zur ISO 20000eit und seit 15 Jahren im den Themenfeldern Risikomanagement und Projektmanagement unterwegs, u. a. als Interim Manager, als Trainer und Coach hat unter dem Schlagwort “Die Risikomühle” ein Modell zur strukturierten Formulierung von Risiken entwickelt.

Bei den o. g. Beispielen für Risikomeldungen handelt es sich bei genauerem Hinsehen z. B. um etwas anders formulierte Schäden (Beispiele 1 und 5), globale Allgemeinplätze (Beispiel 3), Meldungen, die außerhalb des Einflussbereichs des Risk Managements liegen (Beispiel 4) etc.

Um aus den “Risikomeldungen” die echten Risiken herauszuarbeiten, hat sich in der Praxis ein Tool bewährt, dass durch die richtigen Fragestellungen die relevanten Daten aus der Risikomeldung zieht und für den Risikomanagement-Prozess vorbereitet: Wie in einer Mühle werden die Risikomeldungen als “Körner” in den Trichter gefüllt und dann in sechs Schritten so lange “gemahlen”, bis klar ist, ob, und wenn ja, welche Risiken sich in der Risikomeldung tatsächlich verbergen. Wie diese 6 Schritte im Einzelnen aussehen, erfahren Sie hier.

In diese Risikomühle werden Ad-hoc-Risiko-Meldungen genauso eingefüllt wie Risiken aus dem Reporting. Alle Risikomelder sollten darüber hinaus die 6 Schritte der Risikomühle kennen, damit sie eine sinnvolle Vorauswahl treffen und somit auch den Zeitbedarf für die weitere Analyse reduzieren zu können. Im Risk Management-Prozess ist die Risikomühle somit ein zentrales Tool der Risikoanalyse.

Ihr Ansprechpartner für Risikomanagement im BWI-Bau: Dipl.-Kfm. Sascha Wiehager, CISA

Wettbewerb “Bauunternehmen des Jahres”: Machen Sie mit!

17

Mrz

2018

Bis zum 15. Juni 2018 läuft noch die Bewerbungsfrist für alle Unternehmen, die sich auf eine Teilnahme am Wettbewerb zum Bauunternehmen des Jahres beteiligen möchten. Trotz allgemein guter Auftragslage ist die Situation für die Bauindustrie nicht rosig. Qualifiziertes Personal ist schwer zu finden; Ingenieure fehlen an allen Ecken und Enden, und die Digitalisierung bringt nicht [...]

ebodenmueller 10:06

Bis zum 15. Juni 2018 läuft noch die Bewerbungsfrist für alle Unternehmen, die sich auf eine Teilnahme am Wettbewerb zum Bauunternehmen des Jahres beteiligen möchten.

Trotz allgemein guter Auftragslage ist die Situation für die Bauindustrie nicht rosig. Qualifiziertes Personal ist schwer zu finden; Ingenieure fehlen an allen Ecken und Enden, und die Digitalisierung bringt nicht nur Vorteile, sondern fordert erst einmal die Unternehmen.

Ist Ihr Unternehmen für die Zukunft gut aufgestellt? Finden Sie es heraus: Stellen Sie sich dem Wettbewerb “Bauunternehmen des Jahres 2018″!

Die (kostenlose) Teilnahme am Wettbewerb zum Bauunternehmen des Jahres bietet Ihnen im Kampf um Kunden, Mitarbeiter und Gewinne handfesten Nutzen und hilft Ihnen, Ihr Unternehmen für die Zukunft fit zu machen. Denn “Bauunternehmen des Jahres” ist der einzige wissenschaftlich ausgerichtete Wettbewerb der Baubranche, fachlich betreut und geleitet durch Prof. Dr.-Ing. Josef Zimmermann, Ordinarius des renommierten Lehrstuhls für Bauprozessmanagement und Immobilienentwicklung der TU München.

Jeder Teilnehmer erhält eine auf wissenschaftlichen Methoden basierende Beurteilung seines Unternehmens – mit Herausstellung von Stärken, die sich gezielt zur Kunden- oder Mitarbeiterwerbung einsetzen lassen, sowie mit Handlungsempfehlungen, um eventuell vorhandene Schwächen aufzuspüren und Abläufe und Prozesse im Unternehmen effizienter zu gestalten. Sollten Sie zu den Preisträgern gehören, erhalten Sie mit der Auszeichnung außerdem ein aussagekräftiges Marketing-Instrument, mit dem Sie sich deutlich von den Mitbewerbern absetzen können.

Sie wissen nicht, ob Ihr Unternehmen geeignet ist? Dann nutzen Sie den Fragebogen doch zunächst einmal als Checkliste, um all das, was Ihr Unternehmen einzigartig macht, zusammenzustellen und dann zu überlegen, was noch zu tun wäre, damit Sie auf jeden Fall im nächsten Jahr teilnehmen können. Wir helfen Ihnen gerne dabei, Ihre Potentiale zu erkennen und Ihre Stärken auszubauen.

Bauprojektmanagement: Erfolgreicher Start mit Oliver Bahr

6

Feb

2018

Am 1. Februar 2018 fand in Ratingen das Seminar “Bauprojekte erfolgreich managen – Im Spannungsfeld zwischen Ergebniserwartungen und Konfliktlösungen” statt. 21 Teilnehmer fanden innerhalb kürzester Zeit zu einem regen Diskussionsaustausch. Dabei wurde sehr deutlich, dass die Ansatzpunkte für Verbesserungen im Projektmanagement zwar außerordentlich vielfältig sind, sich die Poliere, Bau- und Projektleiter aber gleichzeitig auch häufig [...]

ebodenmueller 10:10

Am 1. Februar 2018 fand in Ratingen das Seminar “Bauprojekte erfolgreich managen – Im Spannungsfeld zwischen Ergebniserwartungen und Konfliktlösungen” statt. 21 Teilnehmer fanden innerhalb kürzester Zeit zu einem regen Diskussionsaustausch. Dabei wurde sehr deutlich, dass die Ansatzpunkte für Verbesserungen im Projektmanagement zwar außerordentlich vielfältig sind, sich die Poliere, Bau- und Projektleiter aber gleichzeitig auch häufig in ihren Möglichkeiten, daran etwas zu ändern, sehr beschnitten fühlen.

Als Begründung dafür wurde angeführt, dass häufig die allgemeine Kostensituation als Zwangsjacke und alleinige Messlatte allen Tuns angesetzt wird. Unser Referent Oliver Bahr, seines Zeichens Bauingenieur und Arbeitswissenschaftler, führte anhand zahlreicher praktischer Beispiele und Beobachtungen aus seinen Prozessberatungen vor, wie sich das eigene Verhalten auf den Erfolg unterschiedlicher Situationen auswirkte.

Bei all den geschilderten und diskutierten Ablaufszenarien aus dem Baustellenalltag wurde aber auch deutlich, welch eine Herkulesaufgabe es für manch einen Teilnehmer darstellte, aus alten und nicht hinterfragten Verhaltens- und Argumentationsmustern auszubrechen. Dabei wird der Druck, sich zunehmend auf veränderte Projektabläufe einstellen zu müssen, durch die Digitalisierung sowie den Fach- und Führungskräftemangel spürbar verstärkt. In diesem Spannungsfeld ist eine Einstellung, dass bestimmte Situationen – z. B. häufig aus dem Ruder laufende Kick-off-Veranstaltungen – eben “normal” seien, im Zweifel nur kontraproduktiv.

Oliver Bahr lieferte aus seinem umfangreichen fachlichen Methoden- und Managementwissen heraus zahlreiche Impulse zur Selbstreflexion und zur Neujustierung eingefahrener Verhaltensabläufe. Auf der Basis der sehr erfreulichen Seminarbewertung werden wir unsere Zusammenarbeit mit ihm sicher weiter ausbauen!

Am 13. März 2018 können Sie ihn als Referent in unserem Seminar zu “Digitalisierung: Anforderungen an Strukturen, Prozesse und Mitarbeiter” kennenlernen. Ob dieses Seminar für Sie geeignet ist, können Sie auf unseren Internetseiten selber testen!

 

BIM-Zertifikat Basis: Neues Kooperationsprojekt mit der TH Köln

21

Dez

2017

Vom 21.06.2018 bis 23.06.2018 starten wir ein weiteres Kooperationsprojekt mit der TH Köln, diesmal vertreten durch Herrn Prof. Dr.-Ing. Markus Nöldgen, der an der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik das Institut für Konstruktiven Ingenieurbau (IKI) leitet. In diesem dreitägigen Grundkurs erhalten die Teilnehmenden Einblick in das durchgängige modellbasierte Planen, Bauen und Betreiben. Anhand zahlreicher Anwendungsbeispiele [...]

ebodenmueller 10:36

Vom 21.06.2018 bis 23.06.2018 starten wir ein weiteres Kooperationsprojekt mit der TH Köln, diesmal vertreten durch Herrn Prof. Dr.-Ing. Markus Nöldgen, der an der Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik das Institut für Konstruktiven Ingenieurbau (IKI) leitet.

In diesem dreitägigen Grundkurs erhalten die Teilnehmenden Einblick in das durchgängige modellbasierte Planen, Bauen und Betreiben. Anhand zahlreicher Anwendungsbeispiele aus dem Hoch- und Ingenieurbau sowie Brückenbau werden wesentliche Kompetenzen zur Gestaltung und Koordination digitaler Wertschöpfungsprozesse, zur Initiierung und zum Management von BIM-Projekten sowie auch zur Analyse und Bewertung von BIM-Softwareprodukten vermittelt. Das Curriculum wurde auf Basis der VDI-Richtlinie 2552, Blatt 8 “BIM-Qualifikationen” entwickelt; der Antrag auf Anerkennung und Listung bei pb4.0 – planen-bauen 4.0 ist in Vorbereitung.

Ziel ist es, die Teilnehmer_innen in die Lage zu versetzen, strategische Unternehmensentscheidungen in Bezug auf BIM-gestütztes Planen, Bauen und Betreiben vorbereiten zu können und darüber hinaus auch Bauherren, insbesondere der öffentlichen Hand und politische Entscheidungsträger, beraten sowie den Einsatz von BIM planen zu können.

Angesprochen werden Mitarbeiter_innen in Bauunternehmen, Ingenieurbüros sowie der öffentlichen Verwaltung, die in ihren Unternehmen zukünftige Aufgaben und Entwicklungen im BIM wahrnehmen und dort als BIM-Multiplikatoren wirken.

Ergänzend zu diesem Grundkurs sind weitere – sog. Professional-Kurse – geplant; eine (partielle) Teilnahme an diesen Professional-Kursen bereitet auf die Funktionen des BIM-Fachkoordinators bzw. -Managers vor, die jeweils umfassende Aufgaben im Zusammenhang mit dem Einsatz der Methode BIM ermöglichen.

Zertifikatslehrgänge der TH Köln in Kooperation mit dem BWI-Bau enthalten integrativ Prüfungsleistungen, die nach einem hochschulkonformen Bewertungsschlüssel
bestanden werden. Die Abnahme der Prüfungsleistung erfolgt integrativ in den einzelnen Vortragsteilen.

Die Detailausschreibung wird in Kürze veröffentlicht.

BIM: Konsequenzen für den Baueinkauf

28

Nov

2017

Am 23. November 2017 fand die 5. Sitzung des offenen Erfahrungsaustausches zum Baueinkauf statt. Wie bei allen BWI-Bau-Erfahrungsaustauschen üblich, bestimmen die Teilnehmer selbst über die Themen, die bei der nächsten Sitzung diskutiert werden sollten. So stand diesmal die Frage im Mittelpunkt, wie denn das Building Information Modeling -BIM- zukünftig die Aufgaben des Einkäufers bzw. die [...]

ebodenmueller 17:04

Am 23. November 2017 fand die 5. Sitzung des offenen Erfahrungsaustausches zum Baueinkauf statt. Wie bei allen BWI-Bau-Erfahrungsaustauschen üblich, bestimmen die Teilnehmer selbst über die Themen, die bei der nächsten Sitzung diskutiert werden sollten. So stand diesmal die Frage im Mittelpunkt, wie denn das Building Information Modeling -BIM- zukünftig die Aufgaben des Einkäufers bzw. die Prozesse im Baueinkauf beeinflussen wird.

Da wir zu den gewünschten Themen immer einen kompetenten Ansprechpartner einladen, der in einem kurzen Statement quasi den Bogen über das Thema spannt und diskussionsfördernde Thesen formuliert, hatten wir auch diesmal einen Fachmann zu Gast: Sven Springweiler B.Eng., TGA-Ingenieur, Projektleiter und BIM-Manager bei der Ingenieurgruppe Freiburg GmbH, berichtete aus seiner Sicht über die Methode BIM und seine bisherigen Erfahrungen. Diese resultieren aus mittlerweile 7 Jahren Umgang mit den entsprechenden Programmen, d. h., er hat die Methode von Anfang an selbst trainiert und erforscht, noch bevor sie unter dem Namen BIM populär wurde.

Mit seinem Vortrag hat er es geschafft, das Thema BIM auf gänzlich neue, aber gleichwohl wesentlich praxisorientiertere Art in den Köpfen der Teilnehmer zu verankern, als man es heute z. T. von BIM-Veranstaltungen gewohnt ist: Zunächst hat er sie reduziert auf das, was sie elementar macht, nämlich die zentrische Bereitstellung von Informationen zur gemeinsamen Nutzung zur optimierten Gestaltung des Informationsflusses.

Wenn man dann diejenigen hinzunimmt, die den Informationsfluss bestimmen, so sind hier für den Einkauf hauptsächlich die Hersteller und Lieferanten sowie die Nachunternehmer zu nennen. Der isolierte Projekteinkauf wird zunehmend an Gewicht verlieren, weil die Macht der Hersteller – als Lieferanten von Daten – in diesem System viel größer wird und deshalb über Rahmenverträge und Absatzvolumen entsprechende Größerordnungen aufgebaut werden müssen, um überhaupt Verhandlungsmasse zu haben. Zweitens wird auch der Baueinkauf sich viel stärker strategisch aufstellen müssen, wenn er seine Potenziale auch zukünftig wirksam im Unternehmen wahrnehmen will.

Damit war auch schon das Thema für das 6. Treffen des Erfahrungsaustausches Baueinkauf gefunden, nämlich die Frage, welche Möglichkeiten dem Baueinkauf offenstehen, sich strategisch zu positionieren. Sobald der Termin, voraussichtlich April/Mai 2018 feststeht, wird die Veranstaltung öffentlich ausgeschrieben.

Jeder, der Einkaufsaufgaben in Bauunternehmen wahrnimmt, kann in diesen Kreis einsteigen. Unter der fachkundigen Moderation unseres strategischen Kooperationspartners zum Einkauf, Dr. Philipp Harter, Gründungs-Partner von PrexPartners, Düsseldorf, und von CISA, Dipl.-Kfm. Sascha Wiehager, ab 1. Januar 2018 Geschäftsführer des BWI-Bau, diskutieren Einkäufer, Geschäftsführer, Technische und Kaufmännische Leiter, Projekteinkäufer sowie generell alle Personen, die in Bauunternehmen Einkaufsaufgaben wahrnehmen oder strategisch optimieren sollen/müssen/wollen, zu Themen, die ihnen unter den Nägeln brennen.

Sie wollen dabei sein? Sprechen Sie uns an: Dipl.-Kfm. Elvira Bodenmüller, Projektleitung Erfa Baueinkauf

Digitalisierung: Anforderungen an Mitarbeiter, Strukturen und Prozesse

12

Okt

2017

Der Veränderungsdruck, der auf Unternehmen aller Branchen im Zuge der Digitalisierung lastet, hat verglichen zu technologischen, organisatorischen oder methodischen Innovatioenen und Revolutionen eine grundlegend andere Qualität: Digitalisierung greift gleichzeitig und allumfassend in Systeme aller Art, aller Branchen und Organisationen ein. Ergo können Veränderungen nicht mehr isoliert betrachtet, analysiert und hinsichtlich des Umgehens mit ihnen bewertet [...]

ebodenmueller 09:25

Der Veränderungsdruck, der auf Unternehmen aller Branchen im Zuge der Digitalisierung lastet, hat verglichen zu technologischen, organisatorischen oder methodischen Innovatioenen und Revolutionen eine grundlegend andere Qualität: Digitalisierung greift gleichzeitig und allumfassend in Systeme aller Art, aller Branchen und Organisationen ein. Ergo können Veränderungen nicht mehr isoliert betrachtet, analysiert und hinsichtlich des Umgehens mit ihnen bewertet werden, sondern Unternehmen werden als Ganzes regelrecht durch die Mangel gedreht – es sei denn, sie haben eine funktionierende Digitalisierungsstrategie.

Wie wichtig diese ist, stellen immer mehr Bauunternehmen fest, bedauerlicherweise häufig erst, nachdem sich in einem ersten Anlauf entsprechend unbefriedigende Ergebnisse eingestellt haben.

Beispiel: Eine 1-zu-1-Digitalisierung kann Prozessabläufe beschleunigen – aber nicht automatisch verbessern! Digitalisierung kann erst dann ihre vollen Nutzeneffekte entfalten, wenn ihre Potenziale in der Gestaltung anderer Prozessabläufe ausgeschöpft werden.

Dafür müssen Unternehmen aber zunächst einmal genau wissen, was sie tun und wie sie dies tun. Unternehmen, die ihre eigenen Prozesse auf allen Ebenen und in allen Funktionen nicht genau kennen, können bei der Digitalisierung auch nicht die richtigen Fragen stellen und werden deshalb auch kaum eine passende Strategie entwickeln.

Oliver Bahr, Bauingenieur und Organisationsspezialist, hat für uns ein Seminar entwickelt, in dem wir Ihnen zeigen, welche Anforderungen sich aus der Digitalisierung für Strukturen, Prozesse und Mitarbeiter ergeben und welche Fragen Sie innerhalb Ihrer eigenen Organisation stellen und beantworten müssen. Anhand ausgewählter Beispiele aus dem typischen baubezogenen Softwaremarkt demonstrieren wir Ihnen die Unterschiede einzelner Entscheidungen, denn:

Prinzipiell macht Digitalisierung (fast) alles möglich, aber wenn die Entscheidungen getroffen sind, ist der Erfolg eher eine Frage der konsequenten Standardisierung und der deterministischen Beschneidung von Verfahrensspielräumen!

Sie wollen wissen, ob dieses Seminar für Sie geeignet ist? Hier finden Sie einige Fragen, mit denen Sie Ihr Wissen checken können. Wenn Sie drei oder mehr Fragen nicht beantworten können, wird Ihnen unser Seminar mit Sicherheit weiterhelfen!

 

Nur beim BWI-Bau: Werden Sie Zertifizierter ARGE-Kaufmann/-Kauffrau

2

Sep

2017

Während vor einigen Jahren noch die Buchhaltung zum primären Aufgabengebiet des ARGE-Kaufmanns zählte, so hat der ARGE-Kaufmann heute, neben den nach wie vor erforderlichen Dokumentationsaufgaben, im erweiterten Maße verläßliche Zahlen für die Planung aufzubereiten und/oder zusätzliche zeitnahe Informationen zum Baufort-schritt in Form von Kennzahlen als Steuerungsinformationen zur Verfügung zu stellen. Des weiteren wird mehr Gewicht [...]

ebodenmueller 09:33

Während vor einigen Jahren noch die Buchhaltung zum primären Aufgabengebiet des ARGE-Kaufmanns zählte, so hat der ARGE-Kaufmann heute, neben den nach wie vor erforderlichen Dokumentationsaufgaben, im erweiterten Maße verläßliche Zahlen für die Planung aufzubereiten und/oder zusätzliche zeitnahe Informationen zum Baufort-schritt in Form von Kennzahlen als Steuerungsinformationen zur Verfügung zu stellen. Des weiteren wird mehr Gewicht auf die mannigfaltigen entscheidungsvorbereitenden und auswertenden Aufgaben gelegt.

Hierzu zählt z. B. der Aufbau eines aussagekräftigen ARGE-Berichtswesens, das einerseits dem Informationsbedarf der ARGE-Organe gerecht wird und andererseits den Gesellschaftern für die eigene Unternehmensplanung die erforderlichen Informationen zur Verfügung stellt.

Diese Anforderungen greift der bundesweit einzigartige BWI-Bau-Fernkurs “Rechnungswesen und kaufmännische Abwicklung von Bau-ARGEn” auf. Das ca. 4-monatige Lernprogramm wird seit über 30 Jahren regelmäßig in verschiedenen Versionen durchgeführt: überbetrieblich und firmenintern, für erwachsene Berufstätige und für fortgeschrittene Auszubildende. Bisher sind mehr als 1.400 Personen in den verschiedenen Programmen geschult worden.

Nach Abschluss des Lehrganges erhalten die Teilnehmer ein qualifiziertes Zertifikat als ARGE-Kaufmann bzw. ARGE-Kauffrau.

Als Referent wirkt dort auch Oliver Meichsner mit, seines Zeichens Baufachwirt und Leiter Kaufmännischer Innendienst der PORR Oevermann GmbH, Münster. Die IT-gestützte pädagogische Aufbereitung der Lehrunterlagen sowie die Lernerbetreuung obliegt BWI-Bau-seitig Sascha Wiehager. Selbstverständlich ist auch dieser Fernkurs produktzertifiziert durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht, die gemäß Fernunterrichtsschutzgesetz verpflichtet ist, alle Fernlehrangebote hinsichtlich ihrer Qualität zu prüfen und zuzulassen.

Nutzen Sie die Chance, sich mittels des im Januar 2018 startenden ARGE-Fernkurses umfassend für Projekte in einer Unternehmenseinsatzform zu qualifizieren, ohne die die Bauunternehmen gerade auch auf den heutigen Märkten nicht auskommen können, wie die zunehmende Nachfrage nach den entsprechenden Vertragsmustern zeigt.

Ergänzend zu unserem ARGE-Fernkurs bieten wir jedoch auch zwei Kurzzeitseminare an, die ebenfalls bundesweit einzigartig sind und auch zu vergünstigten Konditionen als Paket gebucht werden können:

- Die Geschäftsführung der ARGE – Rechtliche Fragen

- Die kaufmännische Abwicklung von Bau-Arbeitsgemeinschaften

Alle Weiterbildungsangebote des BWI-Bau zum Thema ARGE basieren selbstverständlich auf den 2016 überarbeiteten ARGE-Musterverträgen!

Einen erheblichen Anteil an dem Erfolg unseres ARGE-Fernkurses hatte auch unser langjähriger Mitarbeiter, Dr. Christian Keidel, den wir 2016 sogar für den Fernschulpreis in der Kategorie “Tutor des Jahres” nominiert hatten. Umso erschütternder traf uns die Nachricht, dass er am 18. August 2017 plötzlich und unerwartet verstorben ist. Wir werden seine kompetente und konstruktive, liebenswerte und humorvolle Art, in der er uns auch nach seinem Ausscheiden aus seiner neuen Funktion als  Leiter Betriebswirtschaft des Verbandes baugewerblicher Unternehmer Hessens heraus verbunden blieb, in bester Erinnerung behalten.