Innovationen in der Weiterbildung – BWI-Bau-Know-how auf den Punkt gebracht

16

Mai

2017

Wir bringen die Baubetriebswirtschaft in die Praxis – getreu unserem Slogan konzipieren wir kontinuierlich neue Seminarangebote für Unternehmer und Mitarbeiter in Bauunternehmen und alle in der Wertschöpfungskette Bau mit diesen verbundenen Beteiligten. Aktuelle Beispiele sind: – Umsatzsteuerliche Fragen: Rechnungen richtig stellen am 17. Mai 2017 – Unverhofft in der Planungsverantwortung – Risiken richtig einschätzen und [...]

ebodenmueller 12:36

Wir bringen die Baubetriebswirtschaft in die Praxis – getreu unserem Slogan konzipieren wir kontinuierlich neue Seminarangebote für Unternehmer und Mitarbeiter in Bauunternehmen und alle in der Wertschöpfungskette Bau mit diesen verbundenen Beteiligten. Aktuelle Beispiele sind:

- Umsatzsteuerliche Fragen: Rechnungen richtig stellen am 17. Mai 2017

- Unverhofft in der Planungsverantwortung – Risiken richtig einschätzen und vermeiden am 13. Juli 2017

- Kompaktkurs: Baubetriebliches Finanz- und Rechnungswesen im September 2017 (Fünf Tage in zwei Modulen)

- Das neue Bauvertragsrecht 2018 am 12. September 2017

- Digitale Unternehmenskultur: Anforderungen an Mitarbeiter, Strukturen und Prozesse am 27. September 2017

- Zertifizierter Bauabrechner m/w – 28. September 2017 bis 21. April 2018 (11 Tage in fünf Modulen)

 

Alle Konzepte orientieren sich an den aktuellen Herausforderungen der Bauunternehmen und stehen auch für unser wichtigstes Markenzeichen: den Dreiklang von Beratung – Weiterbildung – Information. Eines der wichtigsten Instrumente zur Marktforschung, welche Themen,  Problemstellungen, Fragen die Praxis umreiben, sind unsere Beurteilungsbögen, die wir bei unseren Seminarveranstaltungen austeilen und konsequenz auswerten – nicht nur im Interesse eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses, sondern auch, um frühestmöglich neue Themen zu finden, für die wir dann Arbeitshilfen entwickeln können. Alle Themen, die wir in unseren regelmäßig fortgeschriebenen Veranstaltungskatalog aufnehmen, werden von unserer Kollegin, Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Petra Vaut, koordiniert.

Wie intensiv unsere Zusammenarbeit mit den Praktikern in den Unternehmen ist, beweist auch die Ausweitung unserer Erfahrungsaustausche um die Themen Compliance und Personal (1. Sitzung am 19. Oktober 2017). Sie haben Interesse an einer Teilnahme an unseren Erfa-Kreisen? Dann freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme: E.Bodenmueller@BWI-Bau.de

 

Schlüsselqualifikationen für Ingenieure und Kaufleute

1

Apr

2017

In einer sich zunehmend vernetzenden, global denkenden Arbeitswelt benötigen Führungskräfte neben ihrer fachlichen Kompetenz immer mehr sogenannte Schlüsselqualifikationen. Dazu zählen z. B. Verhandlungsgeschick, Führungspsychologie und Kommunikationsfähigkeit. In den beiden BWI-Bau-Seminaren “Der Projektleiter als Teamentwickler – Psychologie der Teamkommunikation” am 25. April 2017 und “Verhandlungspositionen durchsetzen – Partner bleiben” am 16. Mai 2017 trainieren wir genau [...]

ebodenmueller 08:38

In einer sich zunehmend vernetzenden, global denkenden Arbeitswelt benötigen Führungskräfte neben ihrer fachlichen Kompetenz immer mehr sogenannte Schlüsselqualifikationen. Dazu zählen z. B. Verhandlungsgeschick, Führungspsychologie und Kommunikationsfähigkeit.

In den beiden BWI-Bau-Seminaren “Der Projektleiter als Teamentwickler – Psychologie der Teamkommunikation” am 25. April 2017 und “Verhandlungspositionen durchsetzen – Partner bleiben” am 16. Mai 2017 trainieren wir genau diese Kompetenzen. Mit beiden Referenten, sowohl Dipl.-Psych. Wolfgang Schüchter als auch Dipl.-Päd. Olaf Scholz, haben wir BWI-Bau-spezifische Konzepte erarbeitet mit dem Ziel, den Mitarbeitern in Bauunternehmen eine auf ihre Bedürfnisse und Alltagssituationen zugeschnittene und in einem Tagesseminar wirksam zu vermittelnde Hilfestellung zur besseren Bewältigung ihrer täglichen Herausforderungen zu bieten.

Nutzen Sie die Chance und melden Sie sich an. Für den 16.5.2017 werden die Plätze bereits rar; hier heißt es also: schnell sein.

Beide Konzepte werden exklusiv nur beim BWI-Bau angeboten und die Teilnehmer bestätigen uns immer wieder, dass unsere Seminare ihnen – im Vergleich zu vielen anderen typischen Führungs- und Kommunikationsseminaren – wirklich praktische und sofort umsetzbare Anregungen, Instrumente, Methoden etc. mit auf den Weg geben.

Genau das unterscheidet auch die Arbeit des BWI-Bau von den Angeboten anderer Seminaranbieter: Aufgrund unserer fachlichen Kompetenz sind wir in der Lage, eigenständige Konzepte zu erarbeiten und uns für diese dann die geeigneten Referenten und Trainer zu suchen.

Gerne erarbeiten wir auch für Sie und mit Ihnen Inhouse-Konzepte, suchen die für Ihre Bedürfnisse geeigneten Referenten bis hin zur Durchführung der Veranstaltungen an den Orten und Terminen Ihrer Wahl, einschließlich der Teilnahmebescheinigungen für Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Auf Wunsch beantragen wir darüber hinaus auch die Zulassung über die Ingenieur- oder Architektenkammer.

Sprechen Sie uns an! Wir unterbreiten Ihnen gerne unverbindlich ein Angebot.

Neu! Sonderveranstaltung “Baustelle Gesetzliches Bauvertragsrecht” am 24. März 2017 in Münster

9

Mrz

2017

Im Rahmen unseres berufsbegleitenden Masterstudienganges “Baurecht im Lebenszyklus von Bauwerken” bieten wir in Kooperation mit der Fachhochschule Münster eine öffentliche Sonderveranstaltung an, in der die Neuerungen behandelt werden, die sich aus der Vorbereitung eines gesetzlich im BGB verankerten speziellen Bauvertragsrechts ergeben. Die gesetzgeberischen Reformbemühungen zur Verankerung des Bauvertragsrechts im BGB befinden sich im Endstadium. Deshalb [...]

ebodenmueller 09:48

Im Rahmen unseres berufsbegleitenden Masterstudienganges “Baurecht im Lebenszyklus von Bauwerken” bieten wir in Kooperation mit der Fachhochschule Münster eine öffentliche Sonderveranstaltung an, in der die Neuerungen behandelt werden, die sich aus der Vorbereitung eines gesetzlich im BGB verankerten speziellen Bauvertragsrechts ergeben.

Die gesetzgeberischen Reformbemühungen zur Verankerung des Bauvertragsrechts im BGB befinden sich im Endstadium. Deshalb berichten wir in der Veranstaltung über die zentralen Veränderungen, die zu erwarten sind, damit sich die Teilnehmer frühzeitig Gedanken über die Konsequenzen für das eigene Unternehmen bzw. die eigenen Aufgaben machen können.

Als Referenten stehen uns RA Lukas Pröbstl und RA Stephan Deckert von der Kanzlei Stähler in Münster zur Verfügung, die als Dozenten im Masterstudiengang mitwirken.

Die Teilnahme an dieser öffentlichen Veranstaltung ist für Studierende des Masterstudiengangs “Baurecht im Lebenszyklus von Bauwerken” kostenlos. Anmeldungen sind bis zum 17. März 2017 möglich.

Bei Interessenten, die eine Teilnahme am 3. Studiengang des Masters Baurecht erwägen, werden die Teilnahmekosten mit dem Beitrag für das 4. Semester verrechnet.

 

Rollierende Strategiefindung: Wie lange hält mein Geschäftsmodell?

14

Feb

2017

“Neue Geschäftsmodelle in dynamischen Märkten: Steigendes Unternehmerwagnis bei sinkender Halbwertzeit“ – so lautet das Motto der Petersberger Strategietage 2017, zu denen der Bauindustrieverband NRW und das BWI-Bau am 10. und 11. März 2017 herzlich in das Steigenberger Grandhotel Petersberg nach Königswinter einladen. Die Dynamik des digitalen Fortschritts findet ihr Gegenstück in der steigenden Dynamik der [...]

ebodenmueller 14:13

“Neue Geschäftsmodelle in dynamischen Märkten: Steigendes Unternehmerwagnis bei sinkender Halbwertzeit“ – so lautet das Motto der Petersberger Strategietage 2017, zu denen der Bauindustrieverband NRW und das BWI-Bau am 10. und 11. März 2017 herzlich in das Steigenberger Grandhotel Petersberg nach Königswinter einladen.

Die Dynamik des digitalen Fortschritts findet ihr Gegenstück in der steigenden Dynamik der Marktprozesse und führt der häufig schon hochkomplexen Bautätigkeit noch eine weitere Komplexitätsdimension hinzu.

Auch bei der mittlerweile schon 4. Durchführung greifen wir verschiedene Aspekte der vorherigen Tagungen wieder auf, führen diese in ihren Implikationen für die Bauunternehmensstrategie weiter und ergänzen sie mit neuen Entwicklungen und Themen.

Gemeinsam mit unseren erstklassigen Referenten diskutieren wir die Konsequenzen neuer Geschäftsmodelle für Bauunternehmen vor dem Hintergrund der unaufhaltsamen digitalen Durchdringung der gesamten Wirtschaftswelt.

-    Welche Konsequenzen hat eine rollierende Strategiefindung/-planung für die Organisation und die Zusammenarbeit im Unternehmen? Hierzu liefert uns Frank Wilhelm als Mitglied des Managementkreises der Volkswagen AG, praxisnahe Beispiele.

Frank Wilhelm spricht über “Rollierende Strategiefindung: „Immer in Bewegung“ als neues Credo für Unternehmen”.

 

 

 

 

 

-    Michael Ulmer bringt uns aus seiner Geschäftsführungstätigkeit bei der Lindner Group Belege für eine gelungene Vernetzung von Digitalisierung und Bauproduk-tion mit – von der Lindner Fassade über “Lin”Construction bis hin zu “LinPro”.

Michael Ulmer spricht über Parallelwelten als Fundus für Innovationen: Produktion und Prozesse optimieren in Bauunternehmen

 

 

-    Dr. Markus Wiedenmann befruchtet unseren Ideenpool mit Anregungen für eine Neuorientierung im Zusammenspiel aller Parteien an einem Bauprojekt vor dem Hintergrund der zukünftigen Herausforderungen an “intelligentes” Bauen und Wohnen.

Markus Wiedenmann sieht die Chancen in den veränderten Anforderungen der Kunden an Know-how, Bauwerke und Dienstleistungen.

 

 

 

-    Wie müssen sich Mitarbeiter an neue Strukturen und Prozesse anpassen? Gibt es neue Anforderungen an Führungskräfte hinsichtlich des Umgangs mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen? Ersetzen allgemeingültige Workflows den menschlichen Rahmen? Diesen Fragen spürt Leonie Schulze Bölling im abschließenden Beitrag nach, und zwar unter der Headline:

Digitalisierung löst Organisationen auf: Neue Kompetenzen für Mitarbeiter und Führungskräfte

 

Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit unseren Referenten und anderen Unternehmern. Lassen Sie sich von unserem Filmclip über die Petersberger Strategietage 2016 inspirieren und überzeugen, dass diese Veranstaltung Ihnen neue Impulse, einen reichen Erfahrungsaustausch und wertvolle Kontakte bringt.

Sie können nur an einem Tag teilnehmen? Sprechen Sie uns an. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Sie!

20 Millionen Euro: Warum Sie diese Zahl interessieren sollte!

23

Jan

2017

Für einige Unternehmer ist sie ein Damoklesschwert, für die meisten schlicht eine große Unbekannte, in jedem Fall ist sie in aller Munde: Die neue Datenschutzgrundverordnung. Doch welche Neuerungen bringt die vieldiskutierte Reform des europäischen Datenschutzrechts tatsächlich? Für Unternehmer ist hier vor allen Dingen eine Zahl entscheidend: Ab Mitte 2018 können 20 Millionen Euro an Bußgeldern [...]

ebodenmueller 10:57

Für einige Unternehmer ist sie ein Damoklesschwert, für die meisten schlicht eine große Unbekannte, in jedem Fall ist sie in aller Munde: Die neue Datenschutzgrundverordnung. Doch welche Neuerungen bringt die vieldiskutierte Reform des europäischen Datenschutzrechts tatsächlich?

Für Unternehmer ist hier vor allen Dingen eine Zahl entscheidend:

Ab Mitte 2018 können 20 Millionen Euro an Bußgeldern gegen Unternehmen verhängt werden, die sich nicht an die neuen Regelungen halten. Alternativ können sogar 4 % des weltweiten Jahresumsatzes eingefordert werden, sollte diese Zahl höher ausfallen.

Die meisten großen Unternehmen haben angesichts dieses Risikos bereits begonnen, juristische Expertise einzuholen, um sich entsprechend vorzubereiten.
Aber auch kleine und mittelständische Betriebe sollten sich alsbald Gedanken über eine Risikovorsorge machen.

Es wäre ein dramatischer Irrtum, in der DS-GVO nur wieder irgendeine europäische Richtlinie mit ungewiss langer Umsetzung zu sehen. Dies resultiert bereits aus dem Begriff bzw. der Rechtsnatur einer Grundverordnung:
Im Vergleich zur bisher geltenden Richtlinie ist eine Grundverordnung unmittelbar und ohne weiteren Umsetzungsakt in Deutschland anwendbar. Das bedeutet, dass sie in Deutschland gleichberechtigt zu allen anderen Gesetzen zu beachten ist.
Das deutsche BDSG wird nur noch dann von Belang sein, wenn sein Schutz weiter geht als die Best-immungen des europäischen Klauselwerkes.

Inhaltlich werden Forderungen umgesetzt, die Datenschützer schon seit Jahren stellen, wie uns Christopher Kunke, Rechtsanwalt aus Düsseldorf, erklärt:

Zum Beispiel werden sich auch Unternehmer in Zukunft mit klangvollen Begriffen wie etwa “Privacy by Design” auseinander setzen müssen, d. h. mit “Datenschutz durch Technik”:

Bereits bei der Entwicklung und der Installation von Systemen zur Datenspeicherung muss der Schutz der Betroffenen berücksichtigt werden.
Wer also beispielsweise grenzüberschreitende Projekte betreibt und zwecks einer besseren Vernetzung Arbeitnehmerdaten von seinen polnischen Maurern und seinen deutschen Gerüstbauern für alle beteiligten Firmen in einer Cloud abrufbar halten will, muss ein System zur Verfügung zu stellen, das nur das wirklich Erforderliche abfragt und die gesammelten Daten in technischer Hinsicht bestmöglich sichert.
Die Betroffenen müssen über die Datenspeicherung in präziser, transparenter, einfacher und leicht zugänglicher Form und in einer leicht verständlichen Sprache informiert werden. Sollten trotz bester Sicherung doch einmal Daten entwendet werden, besteht zudem – und auch das ist neu – eine Meldepflicht bei der zuständigen Behörde für den “Einbruch”.

Auf die Geschäftsführung kommen zudem weitere Dokumentationspflichten zur Einhaltung der neuen Datenschutzstandards zu. Welche Pflichten sich darüber hinaus noch ergeben können, hängt vom unternehmerischen Einzelfall ab. Im BWI-Bau steht Ihnen CISA, Dipl.-Kfm. Sascha Wiehager gerne für alle Fragen rund um die IT-gestützten Geschäftsprozesse zur Verfügung.

Neben den umfangreichen Pflichten ergeben sich aber auch Vereinfachungen:
So wird es in Zukunft nur noch eine federführende Aufsichtsbehörde geben, die sich anhand der Hauptniederlassung bestimmt. Weiterhin wird es in Europa endlich einen einheitlichen Datenschutz geben – wer diese Wettbewerbsgleichheit als Chance sieht und die neuen Herausforderungen zeitig angeht, kann hieraus sogar einen Wettbewerbsvorteil ziehen.

 

Es wird dringlich: Umsetzung der EU-Richtlinie zur Corporate Social Responsibility in 2017

23

Dez

2016

Im Amtsblatt vom 15.11.2014 ist die EU Richtlinie zur Corporate Social Responsibility – CSR – veröffentlicht worden (RICHTLINIE 2014/95/EU). Diese wird 2017 in deutsches Recht überführt. Bisher liegt nur ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vor (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz). Dieser wurde am 28. September 2016 verabschiedet und befindet sich nun in der Diskussion. Diese neue CSR-Richtlinie soll unternehmerische Gesellschaftsverantwortung [...]

ebodenmueller 21:06

Im Amtsblatt vom 15.11.2014 ist die EU Richtlinie zur Corporate Social Responsibility – CSR – veröffentlicht worden (RICHTLINIE 2014/95/EU). Diese wird 2017 in deutsches Recht überführt. Bisher liegt nur ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vor (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz). Dieser wurde am 28. September 2016 verabschiedet und befindet sich nun in der Diskussion.

Diese neue CSR-Richtlinie soll unternehmerische Gesellschaftsverantwortung europaweit gesetzlich regeln.  Spätestens nach Verabschiedung des o. g. Entwurfs ist deutlich erkennbar, dass es sich bei der CSR-Thematik nicht (mehr) um einen sog. zahnlosen Tiger handelt. Die Unternehmen werden i. d. R. über den Lagebericht reporten müssen. Die neuen Reglungen werden sich u. a. im § 289 ff HGB niederschlagen. Da der verfügbare Zeitraum zur Einführung eines entsprechenden Kontrollsystems zur Erfüllung der Berichtspflichten sehr kurz ist, sollten die Unternehmen entsprechende Projekte zur Einführung der CSR Richtlinie schon jetzt planen. Der Handlungsdruck erhöht sich zudem durch die geplanten Strafzahlungen, die je nach Unternehmensgröße 10 Mio. EUR und mehr betragen können. Betroffen sind vor allem Unternehmen, die einen Umsatz von mehr als 40 Mio. EUR tätigen, 20 Mio. Bilanzsumme ausweisen sowie im Jahresdurchschnitt mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigen. Zudem stehen erst einmal Kapitalgesellschaften und Versicherungen im Fokus. Aufgrund der Diskussion um den aktuellen Gesetzesentwurf ist allerdings davon auszugehen, dass der Anwendungsbereich auch auf Nicht-Kapitalgesellschaften ausgeweitet wird.

Im Gesetzesentwurf zu § 289c HGB erfolgt eine Auflistung des Inhalts der nichtfinanziellen Berichterstattung:
1)    Umweltbelange
2)    Arbeitnehmerbelange
3)    Sozialbelange
4)    Achtung der Menschenrechte
5)    Bekämpfung der Korruption

Besonders hervorzuheben sind die notwendigen Angaben zu den Lieferketten von Unternehmen. Auch wenn das Gesetz versucht, mittelbare Auswirkungen auf KMUs  zu verhindern, ist nicht auszuschließen, dass auch nicht berichtspflichtige Unternehmen Auswirkungen auf Ihre Organisation feststellen werden, und zwar in dem Moment, wenn KMU für berichtspflichtige Unternehmen tätig werden und sich dadurch eine mittelbare Berichtspflicht ergibt.

Bevor Sie ein CSR-Projekt starten, beachten Sie, dass unterschiedliche Regelwerke bereits Teile der CSR-Anforderungen umsetzen. So sieht der Nachhaltigkeitsrat z. B. durch den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) die CSR-Richtlinie als erfüllt an. Allerdings bleibt abzuwarten, wie der deutsche Gesetzgeber final verfährt. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass Unternehmen nicht mehrfach die gleichen Daten für unterschiedliche Anforderungen erheben. Außerdem empfiehlt es sich, die erhobenen Daten nicht nur für die notwendigen Berichtspflichten zu erheben. Ggf. lassen sich auch mit nichtfinanziellen Informationen Kennzahlen und Steuerungsmechanismen etablieren (jenseits der CSR-Richtlinie).  Ein Beispiel hierzu wäre das Controlling von Reisekosten über den CO2-Ausstoß.

Auch wenn zurzeit nur ein Gesetzesentwurf vorliegt und noch keine vollständige Klarheit besteht,  unterstützen Sie gerne bei Ihren Überlegungen. Das BWI-Bau arbeitet aktuell an einem Vorschlag zur Umsetzung der CSR-Anforderung mittels IT-gestützter Systeme. Ihr Ansprechpartner: CISA Dipl.-Kfm. Sascha Wiehager, Ressortleiter IT- getützte Geschäftsprozesse / Rechnungswesen und ARGEN

Forschungsauftrag Compliance: Entwicklung eines Best-Practice-Modells für Bauunternehmen

5

Dez

2016

Ein im Unternehmen eingeführtes und gelebtes Compliance-Management bildet die Grundlage, damit alle Mitarbeiter des Unternehmens Gesetze und Richtlinien einhalten, um so einen von unternehmensethischen Grundsätzen geprägten Umgang mit Auftraggebern, Lieferanten, Nachunternehmern und Mitarbeitern sicherzustellen. Da ein Compliance-Management aber oft als alleiniges Regelwerk für Großunternehmen (miss-)verstanden wird, das Bauhauptgewerbe hingegen stark von kleinen und mittelgroßen Bauunternehmen [...]

ebodenmueller 14:26

Ein im Unternehmen eingeführtes und gelebtes Compliance-Management bildet die Grundlage, damit alle Mitarbeiter des Unternehmens Gesetze und Richtlinien einhalten, um so einen von unternehmensethischen Grundsätzen geprägten Umgang mit Auftraggebern, Lieferanten, Nachunternehmern und Mitarbeitern sicherzustellen. Da ein Compliance-Management aber oft als alleiniges Regelwerk für Großunternehmen (miss-)verstanden wird, das Bauhauptgewerbe hingegen stark von kleinen und mittelgroßen Bauunternehmen geprägt ist, hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in der Initiative Forschung Bau einen Forschungsauftrag vergeben, den das BWI-Bau für sich entscheiden konnte. Untersuchungsgegenstand dieses Forschungsauftrages mit dem Titel: “Compliance-Management und Unternehmensethik in der Bauwirtschaft” ist deshalb u. a. herauszufinden, wie es mit den Themen Compliance-Management und Unternehmensethik in der Baubranche bestellt ist.

Vor dem Hintergrund, dass Korruption und illegale Beschäftigung in der Baubranche weiterhin ein erhebliches Problem darstellen, können neben unternehmensexternen Kontrollmaßnahmen auch unternehmensinterne Präventionsmaßnahmen zu einer Verbesserung der Situation beitragen. Compliance-Management-Systeme (CMC) und Werte-Management-Systeme (WMS) sind solche geeigneten Präventivmaßnahmen, die das Handeln aller Mitarbeiter eines Unternehmens an ethischen Grundsätzen ausrichten. So wirken CMS und WMS auf die gesamte Unternehmenskultur und fördern so grundsätzlich das Einhalten von Gesetzen und Regelwerken.

In den vergangenen Jahren sind verschiedene standardisierte Compliance-Management-Systeme (CMS) und Werte-Management-Systeme (WMS) entwickelt worden, z. B. das EMB-Wertemanagement Bau des Bayerischen Bauindustrieverbandes, das Hamburger Compliance-Modell, die Zertifizierung Bau Compliance/Integrität sowie das Werte- und Compliance-Management-System der Immobilienwirtschaft.

Fraglich ist jedoch, ob diese CMS und WMS im Bauhauptgewerbe flächendeckend Einzug gehalten haben, ob sie das Einhalten von unternehmensethischen Grundsätzen wirklich sicherstellen können und welche Lösungen sich überhaupt für die Bauunternehmen unterschiedlicher Größe und Organisationsstruktur als Best-Practice-Lösung anbieten könnten.

Ziel des Projekts ist es, ausgehend von einer Bestandsaufnahme in den Unternehmen des Bauhauptgewerbes, über eine Bewertung vorhandener Compliance- und Werte-Management-Systeme (dies auch im Branchenvergleich) Best-Practice-Modelle aufzuzeigen, unter Berücksichtigung der Besonderheiten der Baubranche – wie z. B. die oft geringe Wertschöpfungstiefe mit entsprechender Verflechtung in der Zusammenarbeit mit Nachunternehmen oder die starke Atomisierung mit einer Vielzahl von kleinen und mittelgroßen Bauunternehmen.

Das Forschungsprojekt mit einer Laufzeit bis Ende Januar 2018 gliedert sich in vier zentrale Arbeitsschritte:
1.    Bestandsaufnahme zur Einführung und Umsetzung von CMS und WMS in den Unternehmen des Bauhauptgewerbes mittels Online-Umfrage.
2.    Kritische Auseinandersetzung im Hinblick auf das “Gelebt werden” von CMS und WMS in der Unternehmenswirklichkeit durch Einzelinterviews.
3.    Analyse und Bewertung der in der Bauwirtschaft eingesetzten CMS und WMS mit gleichzeitigem Blick in benachbarte Branchen.
4.    Entwicklung von Best-Practice-Lösungen im Hinblick auf bauspezifische Besonderheiten.

Für die Online-Befragung wird ein Fragebogen entwickelt, mit dessen Hilfe fundierte Aussagen zu relevanten Compliance-Themen gewonnen werden können. Der Fragebogen wird so konzipiert, dass er einerseits aus lenkenden Fragen mit vordefinierten Auswahlantworten besteht und andererseits die Möglichkeit der Einfügung von Kommentaren (freie Formulierungen) seitens der Befragungsklientel zulässt. Um eine möglichst repräsentative Anzahl von Unternehmen zu erreichen, erfolgt die online-Umfrage mit Unterstützung der Spitzenverbände der Bauwirtschaft.

Da aber mit einer Online-Umfrage alleine nicht herausgefunden werden kann, ob Compliance-Regeln tatsächlich gelebt werden oder ob es sich eher nur um Lippenbekenntnisse handelt, werden in einzelnen Unternehmen Interviews durchgeführt. Diese sollen mit Geschäftsführern und Compliance-Verantwortlichen, aber auch mit einzelnen Mitarbeitern geführt werden, da nur so festzustellen ist, ob die Systeme auch tatsächlich gelebt werden.

Je mehr Unternehmen sich an der Online-Umfrage, die in der 4. oder 5. Kalenderwoche 2017 startet (in Abhängigkeit von der der Freigabe des Fragebogens durch das BBSR) beteiligen, umso besser. Wir werden über den Start der Online-Umfrage zeitnah und in einer Vielzahl an Medien berichten.

Networking: Deutscher Wohnbau Verbund

18

Okt

2016

Im Zuge des Ausbaus unserer Aktivitäten im Bereich Einkauf / Beschaffung in Bauunternehmen sowie über die Zusammenarbeit im Rahmen unseres Baufachwirte-Projektes und der Petersberger Strategietage haben sich auch Kontakte zum Deutschen Wohnbau Verbund ergeben. Seit Januar 2015 stärkt der Deutsche Wohnbau Verbund seine Partner mit vielseitigen und attraktiven Dienstleistungen in ihrer Leistungsfähigkeit. Als Tochter der [...]

ebodenmueller 13:17

Im Zuge des Ausbaus unserer Aktivitäten im Bereich Einkauf / Beschaffung in Bauunternehmen sowie über die Zusammenarbeit im Rahmen unseres Baufachwirte-Projektes und der Petersberger Strategietage haben sich auch Kontakte zum Deutschen Wohnbau Verbund ergeben.

Seit Januar 2015 stärkt der Deutsche Wohnbau Verbund seine Partner mit vielseitigen und attraktiven Dienstleistungen in ihrer Leistungsfähigkeit. Als Tochter der MHK Group, einem modernen Dienstleistungsunternehmen mit über 2.300 Handelspartnern, die einen Außenumsatz von 4,509 Mrd. Euro repräsentieren, profitieren die Mitglieder des Deutschen Wohnbau Verbundes von zahlreichen Synergien, zum Beispiel beim Einkauf. Durch die Umsatzbündelung hat der Deutsche Wohnbau Verbund im Markt eine Stärke erreicht, die beste Konditionen in den Bereichen Innenausbau, Baustoffe, Bauelemente, Küchen, Elektrogeräte, Möbel, Elektrotechnik, Sanitär, Heizung und Klima ermöglichen – ganz ohne Provision und Gebühren. Darüber hinaus genießen die Unternehmen durch die Teilnahme an der Zentralregulierung stets eine hohe Bonität bei allen Geschäftspartnern.

Damit sich die Partner in allen geschäftlichen Fragen richtig entscheiden können, steht ihnen der Deutsche Wohnbau Verbund außerdem mit einem breiten Dienstleistungsangebot zur Seite, das Finanz- und Versicherungsdienstleistungen ebenso umfasst wie die IT, neue Medien, die Vermarktung oder die Weiterbildung.

Weitere Informationen zum Serviceverband für den Wohnbau finden Sie auf mhk.de.

Die Arbeitgebermarke stärken: Neue Handlungsempfehlung zum Employer Branding:

21

Sep

2016

Anlässlich des Hochschultages der Bauindustrie NRW 2014 sowie der Petesberger Strategietage 2015 haben wir das Thema “Das Unternehmen als Arbeitgebermarke” aufgegriffen. Im Frühjahr 2015 referierte Zuzana Blazek, Senior Researcher für das Kompetenzfeld Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. über die Möglichkeiten mittelständischer Unternehmen, sich als Arbeitgebermarke zu positionieren. Nun hat [...]

ebodenmueller 12:31

Anlässlich des Hochschultages der Bauindustrie NRW 2014 sowie der Petesberger Strategietage 2015 haben wir das Thema “Das Unternehmen als Arbeitgebermarke” aufgegriffen. Im Frühjahr 2015 referierte Zuzana Blazek, Senior Researcher für das Kompetenzfeld Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte beim
Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. über die Möglichkeiten mittelständischer Unternehmen, sich als Arbeitgebermarke zu positionieren.

Nun hat das IW eine neue Handlungsempfehlung für kleine und mittlere Unternehmen zum Thema attraktiver Arbeitgeber / Employer Branding mit hilfreichen Checklisten herausgebracht. Die Handlungsempfehlung ist unter dem “Thema des Monats” unter www.kofa.de zu finden – Kofa steht für: Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung.

Auch wenn Employer-Branding Zeit, Energie und Geld kostet: der Aufbau einer Arbeitsgebermarke entscheidedet angesichts der zukünftigen Herausforderungen über Ihre Wettbewerbsfähigkeit. Aus diesem Grunde könnte auch die Handlungsempfehlung Demografiefeste Personalarbeit für Interesse für Ihre Personalarbeit sein. Besonders empfehlenswert sind auch die Downloads zu den verschiedenen Handlungsempfehlungen, die Ihnen direkt die Hilfsmittel und Instrumente an die Hand geben, um die Empfehlungen unverzüglich umsetzen zu können. Dazu zählen z. B. je eine Checkliste Analyse, Kernbotschaften,  Kommunikation und Kontrolle.

Wer sich generell für die verschiedenen Hochschultage der Bauindustrie NRW bzw. für die Petersberger Strategietage interessiert, findet die verschiedenen Themen auf unseren Internetseiten. Der Hochschultag NRW 2016 findet am 29. November 2016 an der Hochschule Ruhr West in Mülheim statt und steht unter dem Generalthema “Projektmanagement als Tragwerk eines erfolgreichen Unternehmens”. Das Motto der Petersberger Strategietage am 10./11. März 2017 lautet “Neue Geschäftsmodelle in dynamischen Märkten: Steigendes Unternehmerwagnis bei sinkender Halbwertzeit”. Anmeldungen nehmen wir ab sofort gerne entgegen.

Nur beim BWI-Bau: Die ARGE – Rechnungswesen und kaufmännische Abwicklung

31

Aug

2016

Während vor einigen Jahren noch die Buchhaltung zum primären Aufgabengebiet des ARGE-Kaufmanns zählte, so hat der ARGE-Kaufmann heute, neben den nach wie vor erforderlichen Dokumentationsaufgaben, im erweiterten Maße verläßliche Zahlen für die Planung aufzubereiten und/oder zusätzliche zeitnahe Informationen zum Baufort-schritt in Form von Kennzahlen als Steuerungsinformationen zur Verfügung zu stellen. Des weiteren wird mehr Gewicht [...]

ebodenmueller 15:00

Während vor einigen Jahren noch die Buchhaltung zum primären Aufgabengebiet des ARGE-Kaufmanns zählte, so hat der ARGE-Kaufmann heute, neben den nach wie vor erforderlichen Dokumentationsaufgaben, im erweiterten Maße verläßliche Zahlen für die Planung aufzubereiten und/oder zusätzliche zeitnahe Informationen zum Baufort-schritt in Form von Kennzahlen als Steuerungsinformationen zur Verfügung zu stellen. Des weiteren wird mehr Gewicht auf die mannigfaltigen entscheidungsvorbereitenden und auswertenden Aufgaben gelegt.

Hierzu zählt z. B. der Aufbau eines aussagekräftigen ARGE-Berichtswesens, das einerseits dem Informationsbedarf der ARGE-Organe gerecht wird und andererseits den Gesellschaftern für die eigene Unternehmensplanung die er-forderlichen Informationen zur Verfügung stellt.

Diese Anforderungen greift der bundesweit einzigartige BWI-Bau-Fernkurs “Rechnungswesen und kaufmännische Abwicklung von Bau-ARGEn” auf. Das ca. 4-monatige Lernprogramm wird seit gut 15 Jahren regelmäßig in verschiedenen Versionen durchgeführt: überbetrieblich und firmenintern, für erwachsene Berufstätige und für fortgeschrittene Auszubildende. Bisher sind mehr als 1.200 Personen in den verschiedenen Programmen geschult worden.

Als Autor, Referent und in der Lernerbetreuung wirkt dort auch Dr. Christian Keidel mit, den wir für den Fernstudienpreis 2017 in der Kategorie “Tutor des Jahres” nominiert haben und für den Sie noch bis zum 15. September 2016 online voten können.

Neben dem ARGE-Fernkurs bieten wir jedoch auch zwei Kurzzeitseminare an, die ebenfalls bundesweit einzigartig sind und auch zu vergünstigten Konditionen als Paket gebucht werden können:

Die Geschäftsführung der ARGE – Rechtliche Fragen

Die kaufmännische Abwicklung von Bau-Arbeitsgemeinschaften

Alle Weiterbildungsangebote des BWI-Bau zum Thema ARGE werden ab sofort auf der Basis der überarbeiteten ARGE-Musterverträge angeboten, die voraussichtlich im 4. Quartal 2016 erscheinen und für die das BWI-Bau die Überarbeitung im Auftrage des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie federführend koordiniert hat.