Bauprojektmanagement: Erfolgreicher Start mit Oliver Bahr

6

Feb

2018

Am 1. Februar 2018 fand in Ratingen das Seminar “Bauprojekte erfolgreich managen – Im Spannungsfeld zwischen Ergebniserwartungen und Konfliktlösungen” statt. 21 Teilnehmer fanden innerhalb kürzester Zeit zu einem regen Diskussionsaustausch. Dabei wurde sehr deutlich, dass die Ansatzpunkte für Verbesserungen im Projektmanagement zwar außerordentlich vielfältig sind, sich die Poliere, Bau- und Projektleiter aber gleichzeitig auch häufig [...]

ebodenmueller 10:10

Am 1. Februar 2018 fand in Ratingen das Seminar “Bauprojekte erfolgreich managen – Im Spannungsfeld zwischen Ergebniserwartungen und Konfliktlösungen” statt. 21 Teilnehmer fanden innerhalb kürzester Zeit zu einem regen Diskussionsaustausch. Dabei wurde sehr deutlich, dass die Ansatzpunkte für Verbesserungen im Projektmanagement zwar außerordentlich vielfältig sind, sich die Poliere, Bau- und Projektleiter aber gleichzeitig auch häufig in ihren Möglichkeiten, daran etwas zu ändern, sehr beschnitten fühlen.

Als Begründung dafür wurde angeführt, dass häufig die allgemeine Kostensituation als Zwangsjacke und alleinige Messlatte allen Tuns angesetzt wird. Unser Referent Oliver Bahr, seines Zeichens Bauingenieur und Arbeitswissenschaftler, führte anhand zahlreicher praktischer Beispiele und Beobachtungen aus seinen Prozessberatungen vor, wie sich das eigene Verhalten auf den Erfolg unterschiedlicher Situationen auswirkte.

Bei all den geschilderten und diskutierten Ablaufszenarien aus dem Baustellenalltag wurde aber auch deutlich, welch eine Herkulesaufgabe es für manch einen Teilnehmer darstellte, aus alten und nicht hinterfragten Verhaltens- und Argumentationsmustern auszubrechen. Dabei wird der Druck, sich zunehmend auf veränderte Projektabläufe einstellen zu müssen, durch die Digitalisierung sowie den Fach- und Führungskräftemangel spürbar verstärkt. In diesem Spannungsfeld ist eine Einstellung, dass bestimmte Situationen – z. B. häufig aus dem Ruder laufende Kick-off-Veranstaltungen – eben “normal” seien, im Zweifel nur kontraproduktiv.

Oliver Bahr lieferte aus seinem umfangreichen fachlichen Methoden- und Managementwissen heraus zahlreiche Impulse zur Selbstreflexion und zur Neujustierung eingefahrener Verhaltensabläufe. Auf der Basis der sehr erfreulichen Seminarbewertung werden wir unsere Zusammenarbeit mit ihm sicher weiter ausbauen!

Am 13. März 2018 können Sie ihn als Referent in unserem Seminar zu “Digitalisierung: Anforderungen an Strukturen, Prozesse und Mitarbeiter” kennenlernen. Ob dieses Seminar für Sie geeignet ist, können Sie auf unseren Internetseiten selber testen!

 

Erforderliche Nachweise für rechtskonforme Unternehmen und vieles mehr: Praktikertagung 2017 der SOKA BAU

29

Jun

2017

Am 14. Juni 2017 fand in Wiesbaden die Praktikertagung 2017 der SOKA BAU statt. Unter dem Generalthema „Finanzielles Risikomanagement in der Bauwirtschaft – Moderner Umgang mit Risikopotenzialen“ wurden Möglichkeiten des Risikotransfers sowie der Risikoprävention in den Schwerpunkten Personalwirtschaft und Projektmanagement vorgestellt und diskutiert. Gregor Asshoff, Vorstandsmitglied von SOKA-BAU, betonte in seiner Eröffnungsrede, dass gerade in [...]

ebodenmueller 10:23

Am 14. Juni 2017 fand in Wiesbaden die Praktikertagung 2017 der SOKA BAU statt. Unter dem Generalthema „Finanzielles Risikomanagement in der Bauwirtschaft – Moderner Umgang mit Risikopotenzialen“ wurden Möglichkeiten des Risikotransfers sowie der Risikoprävention in den Schwerpunkten Personalwirtschaft und Projektmanagement vorgestellt und diskutiert.

Gregor Asshoff, Vorstandsmitglied von SOKA-BAU, betonte in seiner Eröffnungsrede, dass gerade in der Bauwirtschaft Risiken besonders ausgeprägt seien. Ziel der Praktikertagung sei es, unternehmerische Risiken aufzuzeigen und neue Impulse im Umgang mit Risiken zu setzen.

Jan Völker, Head of Legal Northern Europe Region bei der Coface Kreditversicherung, stellte das aktuelle Insolvenzanfechtungsrecht vor. Dabei sensibilisierte er auch für das Sichtbarwerden von Krisen, die einer Insolvenz vorausgehen können, und stellte mögliche Vermeidungsstrategien vor. So plädierte er z. B. dafür, bei sich abzeichnenden Krisen mit einem betroffenen Unternehmen nur noch Bargeschäfte (Zug um Zug) vorzunehmen, inkongruente Zahlungen zu vermeiden und entsprechende Sicherungs-vereinbarungen vorzunehmen, Maßnahmen, wie wir sie auch im Rahmen unserer Kooperation mit Buchalik Brömmekamp bei der Beratung von insolvenzbedrohten Unternehmen im Blick haben.

Die Vor- und Nachteile von Bankbürgschaften und Kautionsversicherungen stellte Stephan Kahlenberg, Key Account Manager bei Willis Towers Watson Versicherungsmakler GmbH, vor. In Deutschland werde 75 % des Bürgschaftsgeschäfts durch Banken und 25 % durch Versicherer getätigt, wobei beide Lösungen Vor- und Nachteile hätten. Mit diesem Thema befassen wir uns ebenfalls, und zwar am 9. November 2017 bei unserem Seminar “Bankbürgschaften / Kautionsversicherungen” in Düsseldorf.

Wie das Nachunternehmermanagement idealerweise ausgeprägt sein sollte, stellte Bernd C. Gruenenthal, Leiter Nachunternehmermanagement bei der WOLFF & MÜLLER Holding GmbH & Co. KG, sehr anschaulich dar. Durch eine simple Erstprüfung der Kontaktdaten bzw. der angegeben Adresse über das Internet könnten schon zahlreiche schwarze Schafe aussortiert werden. WOLFF & MÜLLER führt in der Bewerbungsphase aber auch Standortüberprüfungen vor Ort im In- und Ausland durch, um seriöse Geschäftspartner von unseriösen Anbietern maßgeblich unterscheiden zu können. „In der Ausführungsphase setzen wir nur Nachunternehmer ein, die plausible und qualifizierte Bescheinigungen von Behörden und Einzugsstellen, wie zum Beispiel von SOKA-BAU, Berufsgenossenschaften, Sozialversicherungseinzugsstellen und Finanzbehörden vorweisen können“, so Gruenenthal. Das von WOLFF & MÜLLER erarbeitete Prüfsystem gegen Wettbewerbsverzerrungen und Schwarzarbeit wurde international zertifiziert und mit der Bezeichnung „PRÄVENTIV & NACHHALTIG“ ausgezeichnet. Das Zertifikat steht für ein vorbildliches Nachunternehmermanagement. Unter dem Titel “Ready to go” hat WOLFF & MÜLLER sogar ein kleines Heft herausgebracht, dass allen Betroffenen ausgehändigt wird und das Sie sich – mit freundlicher Genehmigung durch WOLFF & MÜLLER – auf unseren Internetseiten downloaden können.

Passend hierzu findet im BWI-Bau soeben die Aktualisierung des Kaufmännischen Briefes der BFA Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz im HDB zu “Behörden auf der Baustelle” statt.

Abgerundet wurden diese Themen durch weitere Vorträge, z. B. berichtete Prof. Dr. R.-P. Oepen, Geschäftsführer des BWI-Bau, unter dem Titel Vergabe und Bauausführung darüber, wie man Projektrisiken erkennt, bewertet und steuert.

Insgesamt war die Praktikertagung 2017 eine rundum gelungene Veranstaltung, insbesondere auch in der Vortrags-Kombination zahlreicher Unternehmensvertreter mit SOKA BAU-Mitarbeitern.

Innovationen in der Weiterbildung – BWI-Bau-Know-how auf den Punkt gebracht

16

Mai

2017

Wir bringen die Baubetriebswirtschaft in die Praxis – getreu unserem Slogan konzipieren wir kontinuierlich neue Seminarangebote für Unternehmer und Mitarbeiter in Bauunternehmen und alle in der Wertschöpfungskette Bau mit diesen verbundenen Beteiligten. Aktuelle Beispiele sind: – Umsatzsteuerliche Fragen: Rechnungen richtig stellen am 17. Mai 2017 – Unverhofft in der Planungsverantwortung – Risiken richtig einschätzen und [...]

ebodenmueller 12:36

Wir bringen die Baubetriebswirtschaft in die Praxis – getreu unserem Slogan konzipieren wir kontinuierlich neue Seminarangebote für Unternehmer und Mitarbeiter in Bauunternehmen und alle in der Wertschöpfungskette Bau mit diesen verbundenen Beteiligten. Aktuelle Beispiele sind:

- Umsatzsteuerliche Fragen: Rechnungen richtig stellen am 17. Mai 2017

- Unverhofft in der Planungsverantwortung – Risiken richtig einschätzen und vermeiden am 13. Juli 2017

- Kompaktkurs: Baubetriebliches Finanz- und Rechnungswesen im September 2017 (Fünf Tage in zwei Modulen)

- Das neue Bauvertragsrecht 2018 am 12. September 2017

- Digitale Unternehmenskultur: Anforderungen an Mitarbeiter, Strukturen und Prozesse am 27. September 2017

- Zertifizierter Bauabrechner m/w – 28. September 2017 bis 21. April 2018 (11 Tage in fünf Modulen)

 

Alle Konzepte orientieren sich an den aktuellen Herausforderungen der Bauunternehmen und stehen auch für unser wichtigstes Markenzeichen: den Dreiklang von Beratung – Weiterbildung – Information. Eines der wichtigsten Instrumente zur Marktforschung, welche Themen,  Problemstellungen, Fragen die Praxis umreiben, sind unsere Beurteilungsbögen, die wir bei unseren Seminarveranstaltungen austeilen und konsequenz auswerten – nicht nur im Interesse eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses, sondern auch, um frühestmöglich neue Themen zu finden, für die wir dann Arbeitshilfen entwickeln können. Alle Themen, die wir in unseren regelmäßig fortgeschriebenen Veranstaltungskatalog aufnehmen, werden von unserer Kollegin, Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Petra Vaut, koordiniert.

Wie intensiv unsere Zusammenarbeit mit den Praktikern in den Unternehmen ist, beweist auch die Ausweitung unserer Erfahrungsaustausche um die Themen Compliance und Personal (1. Sitzung am 19. Oktober 2017). Sie haben Interesse an einer Teilnahme an unseren Erfa-Kreisen? Dann freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme: E.Bodenmueller@BWI-Bau.de

 

Schlüsselqualifikationen für Ingenieure und Kaufleute

1

Apr

2017

In einer sich zunehmend vernetzenden, global denkenden Arbeitswelt benötigen Führungskräfte neben ihrer fachlichen Kompetenz immer mehr sogenannte Schlüsselqualifikationen. Dazu zählen z. B. Verhandlungsgeschick, Führungspsychologie und Kommunikationsfähigkeit. In den beiden BWI-Bau-Seminaren “Der Projektleiter als Teamentwickler – Psychologie der Teamkommunikation” am 25. April 2017 und “Verhandlungspositionen durchsetzen – Partner bleiben” am 16. Mai 2017 trainieren wir genau [...]

ebodenmueller 08:38

In einer sich zunehmend vernetzenden, global denkenden Arbeitswelt benötigen Führungskräfte neben ihrer fachlichen Kompetenz immer mehr sogenannte Schlüsselqualifikationen. Dazu zählen z. B. Verhandlungsgeschick, Führungspsychologie und Kommunikationsfähigkeit.

In den beiden BWI-Bau-Seminaren “Der Projektleiter als Teamentwickler – Psychologie der Teamkommunikation” am 25. April 2017 und “Verhandlungspositionen durchsetzen – Partner bleiben” am 16. Mai 2017 trainieren wir genau diese Kompetenzen. Mit beiden Referenten, sowohl Dipl.-Psych. Wolfgang Schüchter als auch Dipl.-Päd. Olaf Scholz, haben wir BWI-Bau-spezifische Konzepte erarbeitet mit dem Ziel, den Mitarbeitern in Bauunternehmen eine auf ihre Bedürfnisse und Alltagssituationen zugeschnittene und in einem Tagesseminar wirksam zu vermittelnde Hilfestellung zur besseren Bewältigung ihrer täglichen Herausforderungen zu bieten.

Nutzen Sie die Chance und melden Sie sich an. Für den 16.5.2017 werden die Plätze bereits rar; hier heißt es also: schnell sein.

Beide Konzepte werden exklusiv nur beim BWI-Bau angeboten und die Teilnehmer bestätigen uns immer wieder, dass unsere Seminare ihnen – im Vergleich zu vielen anderen typischen Führungs- und Kommunikationsseminaren – wirklich praktische und sofort umsetzbare Anregungen, Instrumente, Methoden etc. mit auf den Weg geben.

Genau das unterscheidet auch die Arbeit des BWI-Bau von den Angeboten anderer Seminaranbieter: Aufgrund unserer fachlichen Kompetenz sind wir in der Lage, eigenständige Konzepte zu erarbeiten und uns für diese dann die geeigneten Referenten und Trainer zu suchen.

Gerne erarbeiten wir auch für Sie und mit Ihnen Inhouse-Konzepte, suchen die für Ihre Bedürfnisse geeigneten Referenten bis hin zur Durchführung der Veranstaltungen an den Orten und Terminen Ihrer Wahl, einschließlich der Teilnahmebescheinigungen für Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Auf Wunsch beantragen wir darüber hinaus auch die Zulassung über die Ingenieur- oder Architektenkammer.

Sprechen Sie uns an! Wir unterbreiten Ihnen gerne unverbindlich ein Angebot.

Nur beim BWI-Bau: Die ARGE – Rechnungswesen und kaufmännische Abwicklung

31

Aug

2016

Während vor einigen Jahren noch die Buchhaltung zum primären Aufgabengebiet des ARGE-Kaufmanns zählte, so hat der ARGE-Kaufmann heute, neben den nach wie vor erforderlichen Dokumentationsaufgaben, im erweiterten Maße verläßliche Zahlen für die Planung aufzubereiten und/oder zusätzliche zeitnahe Informationen zum Baufort-schritt in Form von Kennzahlen als Steuerungsinformationen zur Verfügung zu stellen. Des weiteren wird mehr Gewicht [...]

ebodenmueller 15:00

Während vor einigen Jahren noch die Buchhaltung zum primären Aufgabengebiet des ARGE-Kaufmanns zählte, so hat der ARGE-Kaufmann heute, neben den nach wie vor erforderlichen Dokumentationsaufgaben, im erweiterten Maße verläßliche Zahlen für die Planung aufzubereiten und/oder zusätzliche zeitnahe Informationen zum Baufort-schritt in Form von Kennzahlen als Steuerungsinformationen zur Verfügung zu stellen. Des weiteren wird mehr Gewicht auf die mannigfaltigen entscheidungsvorbereitenden und auswertenden Aufgaben gelegt.

Hierzu zählt z. B. der Aufbau eines aussagekräftigen ARGE-Berichtswesens, das einerseits dem Informationsbedarf der ARGE-Organe gerecht wird und andererseits den Gesellschaftern für die eigene Unternehmensplanung die er-forderlichen Informationen zur Verfügung stellt.

Diese Anforderungen greift der bundesweit einzigartige BWI-Bau-Fernkurs “Rechnungswesen und kaufmännische Abwicklung von Bau-ARGEn” auf. Das ca. 4-monatige Lernprogramm wird seit gut 15 Jahren regelmäßig in verschiedenen Versionen durchgeführt: überbetrieblich und firmenintern, für erwachsene Berufstätige und für fortgeschrittene Auszubildende. Bisher sind mehr als 1.200 Personen in den verschiedenen Programmen geschult worden.

Als Autor, Referent und in der Lernerbetreuung wirkt dort auch Dr. Christian Keidel mit, den wir für den Fernstudienpreis 2017 in der Kategorie “Tutor des Jahres” nominiert haben und für den Sie noch bis zum 15. September 2016 online voten können.

Neben dem ARGE-Fernkurs bieten wir jedoch auch zwei Kurzzeitseminare an, die ebenfalls bundesweit einzigartig sind und auch zu vergünstigten Konditionen als Paket gebucht werden können:

Die Geschäftsführung der ARGE – Rechtliche Fragen

Die kaufmännische Abwicklung von Bau-Arbeitsgemeinschaften

Alle Weiterbildungsangebote des BWI-Bau zum Thema ARGE werden ab sofort auf der Basis der überarbeiteten ARGE-Musterverträge angeboten, die voraussichtlich im 4. Quartal 2016 erscheinen und für die das BWI-Bau die Überarbeitung im Auftrage des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie federführend koordiniert hat.

Wie gut ist Ihr Unternehmen versichert?

3

Jun

2016

Versicherungen sind ein erprobtes Instrument zur Risikominderung – wenn sie richtig abgeschlossen wurden! Versicherungen sind gerade im Mittelstand ein oft leidiges Thema. Auf der einen Seite ist der Unternehmensführung klar, dass Versicherungen für unterschiedliche Bereiche des Betriebes notwendig sind. Auf der anderen Seite haben Versicherungen einen erheblichen Anteil an den betrieblichen Aufwendungen. Der Abschluss einer [...]

ebodenmueller 16:33

Versicherungen sind ein erprobtes Instrument zur Risikominderung – wenn sie richtig abgeschlossen wurden!

Versicherungen sind gerade im Mittelstand ein oft leidiges Thema. Auf der einen Seite ist der Unternehmensführung klar, dass Versicherungen für unterschiedliche Bereiche des Betriebes notwendig sind. Auf der anderen Seite haben Versicherungen einen erheblichen Anteil an den betrieblichen Aufwendungen.

Der Abschluss einer Versicherung ist sinnvoll, wenn:
1. eine Vielzahl gleichgerichteter Risiken besteht und
2. die Risikowahrscheinlichkeit weit genug von der 100-%-Marke entfernt ist, damit die Prämien bezahlbar bleiben.

Einerseits ermöglichen es Versicherungen dem Unternehmer, dass er sein Vermögensrisiko selbst gestalten kann (z. B. durch die Wahl unterschiedlicher Selbstbehalte etc.). Andererseits kann der Unternehmer die Risiken aus seiner Geschäftstätigkeit nun mit konkreten Werten in seine Kalkulation einbringen.

Die Komplexität des Themas Versicherung führt ähnlich wie beim Steuerrecht zu einer Art fatalistischer Einstellung, nach dem Motto: Ich verstehe es nicht – ich verlasse mich auf den Fachmann. Nur: Wer sitzt Ihnen als Fachmann gegenüber? Und noch viel wichtiger ist die Frage, ob dieser Fachmann Ihre Interessen höher gewichtet als ggf. seine eigenen Provisionsinteressen?

An dieser Stelle ist neben einer fachlichen Einschätzung auch eine gute Menschenkenntnis angezeigt. Denn genau wie bei Ihrem Steuerberater handelt es sich bei einem Versicherungsfachmann um eine Person, die im Zweifel über Ihre Existenz entscheidet. Eine falsche Entscheidung des Steuerberaters bei der Einkommensteuer belastet Sie genau wie eine fehlerhafte Betriebshaftpflichtversicherung, die im Zweifel nicht greift.

Um Risiken möglichst sicher eingrenzen zu können, sollte jeder Unternehmer zunächst seine Kernrisiken identifizieren. Hierzu bedarf es der Abstimmung Ihrer eigenen Risikoeinschätzungen mit dem Experten-Know-how des Versicherungspartners Ihres Vertrauens.

Wie wichtig dies ist, verdeutlicht Sascha Wiehager anhand der folgenden beiden Praxisbeispiele:

Risiko Architektenhaftpflicht
Wenn Sie einen Versicherungsfachmann nach einer Architektenhaftpflicht fragen, erhalten Sie natürlich ein Angebot und wahrscheinlich auch die Police. Sie wollen möglichst den gesamten Schaden abdecken. Aber: Der Eigenschaden ist nicht gedeckt bzw. auch niemals deckungsfähig. Hierbei handelt es sich aber um den weitaus größten Teil. Konsequenz: Sie verkalkulieren sich ggf. in Bezug auf Ihre eigene Risikoeinschätzung (denn Sie wollen das Risiko ja nicht selbst tragen) sowie bei der Kalkulation Ihrer Leistung (denn Ihre Preise decken das Projektrisiko nicht ab).

Risiko Unterversicherungsverzicht
Aufgrund einer fehlerhaften Wertangabe (z. B. bei einer Maschine) ist diese mit einem zu geringen Wert versichert, d. h. Sie sind unterversichert. Im Schadensfall würden Sie nur anteilig entschädigt (seitens der Versicherung). Der Versicherer könnte aber auf die Prüfung der Unterversicherung verzichten, allerdings nur, wenn Sie dies vertraglich geregelt haben.
In unserem Beispiel hat Unternehmer A eine Abbundanlage im Einsatz. Diese kostet 400 TEUR (dies entspricht der Versicherungssumme). Gleichzeitig stellt der Unternehmer A eine Maschine seines Großvaters auf dem Gelände des Unternehmens aus. Beide Maschinen fallen einem Großbrand zum Opfer. Die Maschine des Großvaters wird auf 100 TEUR geschätzt. A erhält nun nicht 400 TEUR sondern nur anteilig 80 % (also hier 320 TEUR). Auch A hat sich im Sinne des ersten Beispiels doppelt verkalkuliert.

Im ersten Beispiel hätten Sie durch Nachfragen das Risiko erkennen können.
Im zweiten Fall gestaltet sich das Nachfragen ohne Kenntnis der Rechtslage sehr schwierig bzw. es ist für einen Nicht-Versicherungsfachmann unmöglich.

Auf jeden Fall sollten Sie bei einem Abschluss von Policen mit einer größeren Tragweite neben einem Versicherungsfachmann auch einen Fachanwalt hinzuziehen. Als Jurist gleicht er nicht nur fehlende Kenntnisse auf Ihrer Seite aus, sondern kennt zudem auch Verwirkungsgründe, die im Nachgang zur Entziehung der Leistung der Versicherung führen können.
Darüber hinaus sollten Sie als Unternehmer auch darauf achten, dass die Versicherungsgesellschaft nicht selbst den Wert des Versicherungsgegenstands bestimmt. Da Unternehmensanwälte meist nicht die Richtigkeit der Deckungskonzepte bzw. die Angemessenheit der Versicherungssumme) in ihrem Leistungsspektrum anbieten, empfiehlt sich auch hier eine Funktionstrennung: Ein unabhängiger Gutachter sollte den zu versichernden Wert abschätzen.

Fazit: Insgesamt bleibt festzuhalten, dass der Abschluss von Policen in der Regel eine Managementaufgabe darstellt und schon aus dem unternehmerischen Eigeninteresse nur begrenzt delegiert werden kann/sollte.

Wenn Sie Ihr Know-how zum Thema Versicherungen schulen wollen, empfehlen wir Ihnen das BWI-Bau-Seminar “Versicherungen im Baubetrieb”, dass am 21. Juni 2016 in Düsseldorf stattfindet.

Exzellenz in der Beschaffungsoptimierung: Wir zeigen, wie es geht

18

Mai

2016

Die Professionalisierung der Beschaffung ist in der Bauwirtschaft im Vergleich mit anderen Branchen spät in Angriff genommen worden. Erst in den letzten Jahren erkennt man in der Bauwirtschaft zunehmend das Potential, dass in der Beschaffung liegt. Gerade in einer Branche mit traditionell niedrigen Margen sind Einsparungen besonders wertvoll. Wir zeigen am 23. Juni 2016 in [...]

ebodenmueller 14:50

Die Professionalisierung der Beschaffung ist in der Bauwirtschaft im Vergleich mit anderen Branchen spät in Angriff genommen worden. Erst in den letzten Jahren erkennt man in der Bauwirtschaft zunehmend das Potential, dass in der Beschaffung liegt. Gerade in einer Branche mit traditionell niedrigen Margen sind Einsparungen besonders wertvoll. Wir zeigen am 23. Juni 2016 in Stockdorf bei München in Kooperation mit PrexPartners, wie es geht.

Dr. Phillip Harter rechnet vor: Hierbei sollte man bedenken, dass bei 3 % Marge ein zusätzlicher Umsatz von 33.000 € erwirtschaftet werden muss, um 1.000 € Gewinn zu erzielen. Im Verhältnis dazu fließt eine Einsparung von 1.000 € direkt in die Gewinn- und Verlustrechnung. Somit ist die Optimierung des Einkaufs also deutlich schneller und effizienter als jede verkaufsfördernde Maßnahme.
Unternehmen profitieren von der Optimierung der Beschaffung durch den direkten Ergebnisbeitrag. Zudem stärken sie ihre Wettbewerbsposition in Ausschreibungen gegenüber Wettbewerbern, die ihren Beschaffungsprozess nicht optimiert haben, die Bündelungseffekte weniger effizient nutzen oder Rohstoffkostenentwicklungen weniger professionell begleiten.

Wichtig ist auch zu wissen, dass sich Investitionen in die Professionalisierung der Beschaffung meist bereits in weniger als einem Jahr amortisieren, so dass sie im Verhältnis zum Ertrag relativ wenig Kapital binden. Durch einen ganzheitlichen Ansatz und eine umfassende Schulung der mit Beschaffungsaufgaben betrauten Mitarbeiter lassen sich Einsparungen zudem über einen langen Zeitraum und projektübergreifend sicherstellen.

Zahlreiche Beratungsprojekte haben bewiesen, dass die Optimierung der Beschaffung in der gesamten Wertschöpfungsbreite und
–tiefe der Bauwirtschaft einen großen Mehrwert bietet. Das Optimierungspotential zeigt sich dabei sowohl bei Generalisten im Bauhauptgewerbe über Spezialisten bis hin zu Produzenten von Bauprodukten, vom klassischen Familienunternehmen bis zum international tätigen Baukonzern.

Kennen Sie die 72-Stunden-Regel?

2

Sep

2015

Die 72-Stunden-Regel besagt:  Wenn man sich etwas vornimmt, muss man innerhalb von 72 Stunden den ersten Schritt machen, da sonst die Chance nur 1 Prozent beträgt, dass man das Vorhaben überhaupt ausführt. Oder in den Worten von Peter Drucker, einem sehr erfolgreichen österreichisch-amerikanischen Sachbuchautor und Managementprofessor (1909 – 2005): „Was alle Erfolgreichen miteinander verbindet ist [...]

ebodenmueller 14:15

Die 72-Stunden-Regel besagt:  Wenn man sich etwas vornimmt, muss man innerhalb von 72 Stunden den ersten Schritt machen, da sonst die Chance nur 1 Prozent beträgt, dass man das Vorhaben überhaupt ausführt. Oder in den Worten von Peter Drucker, einem sehr erfolgreichen österreichisch-amerikanischen Sachbuchautor und Managementprofessor (1909 – 2005): „Was alle Erfolgreichen miteinander verbindet ist die Fähigkeit, den Graben zwischen Entschluss und Ausführung äußerst schmal zu halten.“

Warum ist das so? Warum haben wir nur 3 Tage Zeit, den Schwung unserer Motivation zu nutzen?

In der Gehirnforschung hat man herausgefunden, dass Gedanken und Denkmuster umso stärkere Spuren im Gehirn hinterlassen, je öfter und intensiver sie gedacht werden.  Je aktiver ein Denkmuster aktiv ist, desto breiter und vor allem schneller wird die „Autobahn“, auf der dieser Gedanke sich bewegt. Das heißt aber auch: Alle Denkleistung, die nicht über diese schnelle Gedankenautobahn abgewickelt werden kann, weil sie neu, ungewohnt, “beängstigend” etc. ist, ist anstrengend und mühsam, vergleichsweise einem Pfad, der erst noch mit der Machete durch den Urwald geschlagen werden muss.

Deshalb tun wir uns mit Veränderungen so schwer: Häufig gehen wir lieber auf ausgefahrenen Wegen, als uns einen Weg neu zu bauen.

Das heißt: Wenn Sie sich etwas vornehmen, muss eine schnelle Entscheidung getroffen werden und eine Handlung folgen, sonst wächst der neue Weg auch gleich wieder zu. Und damit auch diese Gelegenheit (in Anlehnung anWerner Schweitzer, Publiziert am 2.12.2010).

Petersberber Strategietage 2015Auch wir berücksichtigen z. B. bei unserer Seminarplanung dieses Prinzip, indem wir dafür sorgen, dass möglichst jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin in unseren Seminaren mindestens drei Anregungen findet, die sie sofort selbst umsetzen können. Kein Warten auf Anweisungen des Vorgesetzten, Entscheidungen von Dritten oder Ähnlichem, sondern zum Selber- und Soforthandeln motiviert werden. Wenn dieses Kriterium erfüllt ist, wird der Lernerfolg automatisch nachhaltig sein. Erleichtert wird dies aber auch noch dadurch, dass es für jeden – nicht nur für alle Mitarbeiter in Bauunternehmen – zur selbstverständlichen Normalität werden sollte, sich regelmäßig weiterzubilden und somit den Prozess des Lernens und der Veränderung lebendig zu erhalten.

Lassen Sie sich dazu gerne auch von unserer soeben frisch gedruckten Veranstaltungsübersicht inspirieren. Hier finden Sie bereits alle Veranstaltungen, deren Termine und Themen wir bis weit in 2016 hinein bereits fest geplant haben.

Und zum Schluss noch ein Literaturtipp: “Der Autopilot im Kopf” von Dr. Carl Naughton, erschienen im Gabal-Verlag (24,90 €).

 

Wieviel Psychologie braucht ein Bauleiter?

19

Aug

2015

Kaum jemand bezweifelt heute, dass Bau- und Projektleiter neben ihrer technischen Kompetenz auch über betriebswirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse verfügen sollten. Nun stellt sich dabei nicht nur die Frage, wie sie alle diese fachlichen Anforderungen unter einen Hut bringen sollten – und eine zu hohe Anzahl an Mitarbeitern kämpft gegen Resignation, Überforderung und Verlust an Zeitautonomie. [...]

ebodenmueller 14:57

Kaum jemand bezweifelt heute, dass Bau- und Projektleiter neben ihrer technischen Kompetenz auch über betriebswirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse verfügen sollten.

Nun stellt sich dabei nicht nur die Frage, wie sie alle diese fachlichen Anforderungen unter einen Hut bringen sollten – und eine zu hohe Anzahl an Mitarbeitern kämpft gegen Resignation, Überforderung und Verlust an Zeitautonomie. Womit wir bei der zweiten Frage wären: Kann es eventuell sein, dass alle fachliche Kompetenz nur eingeschränkt wirksam wird, wenn es an der eher grundsätzlichen psychologischen Kompetenz mangelt?

Immer dann, wenn Menschen zusammen arbeiten, in Teams, in Projekten etc., wird der Erfolg zunehmend über die Beziehungen und immer weniger über die Fachlichkeit bestimmt.

Aus diesem Grunde widmen wir auch immer wieder Seminarveranstaltungen dieser Problemstellung, mit steigendem Erfolg:

Wie steigert man seine Verhandlungserfolge, und zwar authentisch zur eigenen Persönlichkeit, und nicht durch stures Abarbeiten stereotyper Ratschläge?

Wie findet man im Umgang mit schwierigen Auftraggebern die richtige Taktik, welche Indikatoren finden sich, um verschiedene Auftraggebertypen richtig einzuschätzen?

Wie wird man als Teamleiter erfolgreicher?

All diesen Angeboten ist gemeinsam, dass es nicht um eindimensionale Lösungen geht, sondern dass jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin ein zu seiner/ihrer eigenen Persönlichkeit passendes Instrumenten- und Verhaltensbündel schnüren kann. Nur dann ist auch ein langfristiges Beibehalten erwartbar.

Weitere Themen aus unserem Gesamtangebot finden Sie ab September in unserer neuen Veranstaltungsübersicht. Schauen Sie doch gerne einmal wieder auf unseren Internetseiten vorbei.

Nur bei uns: Verhandlungspositionen durchsetzen – Partner bleiben

12

Mrz

2015

Mitarbeiter aller Ebenen können jederzeit in die Situation kommen, um Kapazitäten, Ressourcen, Zugeständnisse aller Art verhandeln zu müssen. Unabhängig davon, ob es sich um Gespräche mit allen am Baugeschehen beteiligten externen Partnern oder um unternehmensinterne Verhandlungen um Arbeitsverträge, Gehälter, Benefits etc. handelt, die Herausforderung bleibt die Gleiche: Wie setzt man einerseits die eigenen Ziele erfolgreich [...]

ebodenmueller 08:45

Mitarbeiter aller Ebenen können jederzeit in die Situation kommen, um Kapazitäten, Ressourcen, Zugeständnisse aller Art verhandeln zu müssen. Unabhängig davon, ob es sich um Gespräche mit allen am Baugeschehen beteiligten externen Partnern oder um unternehmensinterne Verhandlungen um Arbeitsverträge, Gehälter, Benefits etc. handelt, die Herausforderung bleibt die Gleiche:
Wie setzt man einerseits die eigenen Ziele erfolgreich durch und bleibt andererseits mit dem Verhandlungspartner in gewinnbringendem Kontakt, um auch zukünftig konstruktiv zusammenarbeiten zu können?

Speziell dieser Fragestellung widmen wir uns in unserem Seminar am 29. April 2015, um Ihnen Anregungen und Strategien zu vermitteln,  wie Sie die in Verhandlungssituationen jederzeit möglichen Konfliktpotentiale entschärfen und den Verhandlungsprozess konstruktiv vorantreiben können.

Wir konzentrieren uns vor allem darauf, wie Sie starke Verhandlungsargumente finden und lernen, Verhandlungen so zu steuern, dass Sie sich für Ihre Argumente auch die bestmögliche Aufmerksamkeit sichern. Und wir geben Ihnen zahlreiche Beispiele, wie Sie mit trickorientierten Verhandlungspartnern fertig werden.

Unser Referent, Olaf Scholz, war selber lange Jahre als Personalleiter/-entwickler und Trainer – u. a. auch in Bauunternehmen – im In- und Ausland tätig. Unsere Teilnehmer/innen schätzen u. a. seine enorme Fähigkeit, sehr schnell in verschiedene Rollen schlüpfen zu können und so die beabsichtigten Wirkungen direkt sichtbar werden zu lassen. Das Konzept zur Veranstaltung haben wir zusammen und exklusiv nur für das BWI-Bau entwickelt.

Wenn Sie also häufig mit Verhandlungssituationen aller Art zu tun haben und offen für weitere Anregungen zur Stärkung Ihrer inner- und überbetrieblichen Durchsetzungskraft und damit Ihres Wirkungsgrades sind, freuen wir uns auf Ihre Teilnahme.

Fragen zur Veranstaltung beantworten wir gerne und jederzeit: E.Bodenmueller@BWI-Bau.de