Kalkulation und VOB: Neues BGH-Urteil macht Fachtagung Baubetriebswirtschaft hochaktuell!

8

Sep

2019

Der BGH hat mit Urteil vom 8.8.2019 – Az.: VII ZR 34/18 (IBRRS 2019, 2648) bisher praktizierte Preisgestaltungen bei VOB-Verträgen grundlegend geändert: In seinem Grundsatzurteil hält er fest, dass die Preisbildung bei § 2 Abs. 3 Nr. 2 VOB/B den Vertragsparteien obliegt, mit der Konsequenz des Endes der vorkalkulatorischen Preisfortschreibung. Bei Nichteinigung sind tatsächlich erforderliche [...]

ebodenmueller 15:54

Der BGH hat mit Urteil vom 8.8.2019 – Az.: VII ZR 34/18 (IBRRS 2019, 2648) bisher praktizierte Preisgestaltungen bei VOB-Verträgen grundlegend geändert:

In seinem Grundsatzurteil hält er fest, dass die Preisbildung bei § 2 Abs. 3 Nr. 2 VOB/B den
Vertragsparteien obliegt, mit der Konsequenz des Endes der vorkalkulatorischen Preisfortschreibung. Bei
Nichteinigung sind tatsächlich erforderliche Kosten zuzüglich angemessener Zuschläge maßgeblich (§§ 133, 157 BGB; § 2  Abs. 3 Nr. 2 VOB/B).

Selbstverständlich berücksichtigen wir in allen unseren weiteren Baurechts-Seminaren dieses und weitere zentrale Urteile der aktuellen Rechtsprechung. Wie wir gestern auch bei der Auftaktveranstaltung des 5. Studienganges zum Master Baurecht an der FH Münster wieder feststellen konnten, ist im Moment so viel Bewegung in der baujuristischen Rechtsprechung, dass die Unternehmen kaum noch hinterher kommen mit der Fortbildung ihrer Mitarbeiter*innen.

Natürlich sind wir ganz aktuell dabei:

Am 27. September 2019 mit einem Wissens-Update “Kalkulation und VOB” bei unserer Fachtagung Baubetriebswirtschaft, einer offenen Veranstaltung, zu der man sich auch weiterhin anmelden kann!

Am 19.9.2019 in dem 6. Kontaktseminar unseres 45. Baufachwirt-Kurses – und selbstverständlich auch in dem im November startenden 46. Kurs!

In unseren Zertifikatskursen Bauleitung und Bauabrechnung, die ebenfalls in Kürze starten.

Petersberger Strategietage 2018: Christian Bremer übernimmt Innitiativvortrag

2

Aug

2017

Die Vorbereitung für die Petersberger Strategietage 2018 laufen bereits auf Hochtouren, denn wir wollen Ihnen auch bei der mittlerweile 5. Durchführung wieder einen exzellenten Kreis an Referenten mit spannenden und zukunftsweisenden Themen bieten. Unter dem Generalthema “Boomende Märkte, verlockende Perspektiven: Den Rückenwind nutzen, strategisch denken, Zukunft gestalten” werden wir wieder zahlreiche Anregungen geben, wie wir [...]

ebodenmueller 12:36

Die Vorbereitung für die Petersberger Strategietage 2018 laufen bereits auf Hochtouren, denn wir wollen Ihnen auch bei der mittlerweile 5. Durchführung wieder einen exzellenten Kreis an Referenten mit spannenden und zukunftsweisenden Themen bieten. Unter dem Generalthema “Boomende Märkte, verlockende Perspektiven: Den Rückenwind nutzen, strategisch denken, Zukunft gestalten” werden wir wieder zahlreiche Anregungen geben, wie wir mit Bedacht auf überhitzten Märkten und angesichts sich drastisch verknappender Ressourcen aller Art agieren sollten.

Für den Innovativvortrag am Freitagabend hat bereits Christian Bremer zugesagt. Er ist als Redner und Autor einer der gefragtesten deutschsprachigen Experten für Gelassenheit. Sich nicht zu ärgern, sei kinderleicht – wenn man weiß, wie es geht – sagt er und verspricht mutig, dass wir ihm darin nach seinem Vortrag einhellig zustimmen werden! Er präsentiert nicht nur, wie das Leben auch mit weniger Stress zu meistern ist, er macht es auch vor – garantiert frei von Esoterik. Das ist mit ein Grund, weshalb er auch Wert darauf legt, in einem wirtschaftswissenschaftlich so anerkannten Verlag wie C.H.Beck zu publizieren.

Kunden wie Mont Blanc, Porsche oder Siemens wissen: Bremer macht aus gestressten Personen gelassene Persönlichkeiten, und findet dazu ebenso den Mut zu klaren Worten wie zu individuellen Lösungen. Schließlich stehen wir zwar alle vor denselben Problemen, aber, und das musste auch er erst auf die harte Tour mit 80-Stunden-Wochen ohne Erholungsurlaube lernen, unterschiedliche Persönlichkeiten verlangen differenzierte Ansätze.

Jeder weiß, dass Ärger pure Energieverschwendung ist, völlig unnötig und unproduktiv und darüber hinaus auch noch ungesund ist. Christian Bremer zeigt, wie man diese Energie nutzbar macht und den Ärger nachhaltig als Geschenk betrachten kann. Sie sind neugierig geworden? Dann lassen Sie sich unverbindlich vormerken für die Petersberger Strategietage 2018 oder verfolgen Sie unseren Blog oder abonnieren Sie unseren Newsletter oder oder oder…

Wir freuen uns auf Sie.

Neu! Sonderveranstaltung “Baustelle Gesetzliches Bauvertragsrecht” am 24. März 2017 in Münster

9

Mrz

2017

Im Rahmen unseres berufsbegleitenden Masterstudienganges “Baurecht im Lebenszyklus von Bauwerken” bieten wir in Kooperation mit der Fachhochschule Münster eine öffentliche Sonderveranstaltung an, in der die Neuerungen behandelt werden, die sich aus der Vorbereitung eines gesetzlich im BGB verankerten speziellen Bauvertragsrechts ergeben. Die gesetzgeberischen Reformbemühungen zur Verankerung des Bauvertragsrechts im BGB befinden sich im Endstadium. Deshalb [...]

ebodenmueller 09:48

Im Rahmen unseres berufsbegleitenden Masterstudienganges “Baurecht im Lebenszyklus von Bauwerken” bieten wir in Kooperation mit der Fachhochschule Münster eine öffentliche Sonderveranstaltung an, in der die Neuerungen behandelt werden, die sich aus der Vorbereitung eines gesetzlich im BGB verankerten speziellen Bauvertragsrechts ergeben.

Die gesetzgeberischen Reformbemühungen zur Verankerung des Bauvertragsrechts im BGB befinden sich im Endstadium. Deshalb berichten wir in der Veranstaltung über die zentralen Veränderungen, die zu erwarten sind, damit sich die Teilnehmer frühzeitig Gedanken über die Konsequenzen für das eigene Unternehmen bzw. die eigenen Aufgaben machen können.

Als Referenten stehen uns RA Lukas Pröbstl und RA Stephan Deckert von der Kanzlei Stähler in Münster zur Verfügung, die als Dozenten im Masterstudiengang mitwirken.

Die Teilnahme an dieser öffentlichen Veranstaltung ist für Studierende des Masterstudiengangs “Baurecht im Lebenszyklus von Bauwerken” kostenlos. Anmeldungen sind bis zum 17. März 2017 möglich.

Bei Interessenten, die eine Teilnahme am 3. Studiengang des Masters Baurecht erwägen, werden die Teilnahmekosten mit dem Beitrag für das 4. Semester verrechnet.

 

Rollierende Strategiefindung: Wie lange hält mein Geschäftsmodell?

14

Feb

2017

“Neue Geschäftsmodelle in dynamischen Märkten: Steigendes Unternehmerwagnis bei sinkender Halbwertzeit“ – so lautet das Motto der Petersberger Strategietage 2017, zu denen der Bauindustrieverband NRW und das BWI-Bau am 10. und 11. März 2017 herzlich in das Steigenberger Grandhotel Petersberg nach Königswinter einladen. Die Dynamik des digitalen Fortschritts findet ihr Gegenstück in der steigenden Dynamik der [...]

ebodenmueller 14:13

“Neue Geschäftsmodelle in dynamischen Märkten: Steigendes Unternehmerwagnis bei sinkender Halbwertzeit“ – so lautet das Motto der Petersberger Strategietage 2017, zu denen der Bauindustrieverband NRW und das BWI-Bau am 10. und 11. März 2017 herzlich in das Steigenberger Grandhotel Petersberg nach Königswinter einladen.

Die Dynamik des digitalen Fortschritts findet ihr Gegenstück in der steigenden Dynamik der Marktprozesse und führt der häufig schon hochkomplexen Bautätigkeit noch eine weitere Komplexitätsdimension hinzu.

Auch bei der mittlerweile schon 4. Durchführung greifen wir verschiedene Aspekte der vorherigen Tagungen wieder auf, führen diese in ihren Implikationen für die Bauunternehmensstrategie weiter und ergänzen sie mit neuen Entwicklungen und Themen.

Gemeinsam mit unseren erstklassigen Referenten diskutieren wir die Konsequenzen neuer Geschäftsmodelle für Bauunternehmen vor dem Hintergrund der unaufhaltsamen digitalen Durchdringung der gesamten Wirtschaftswelt.

-    Welche Konsequenzen hat eine rollierende Strategiefindung/-planung für die Organisation und die Zusammenarbeit im Unternehmen? Hierzu liefert uns Frank Wilhelm als Mitglied des Managementkreises der Volkswagen AG, praxisnahe Beispiele.

Frank Wilhelm spricht über “Rollierende Strategiefindung: „Immer in Bewegung“ als neues Credo für Unternehmen”.

 

 

 

 

 

-    Michael Ulmer bringt uns aus seiner Geschäftsführungstätigkeit bei der Lindner Group Belege für eine gelungene Vernetzung von Digitalisierung und Bauproduk-tion mit – von der Lindner Fassade über “Lin”Construction bis hin zu “LinPro”.

Michael Ulmer spricht über Parallelwelten als Fundus für Innovationen: Produktion und Prozesse optimieren in Bauunternehmen

 

 

-    Dr. Markus Wiedenmann befruchtet unseren Ideenpool mit Anregungen für eine Neuorientierung im Zusammenspiel aller Parteien an einem Bauprojekt vor dem Hintergrund der zukünftigen Herausforderungen an “intelligentes” Bauen und Wohnen.

Markus Wiedenmann sieht die Chancen in den veränderten Anforderungen der Kunden an Know-how, Bauwerke und Dienstleistungen.

 

 

 

-    Wie müssen sich Mitarbeiter an neue Strukturen und Prozesse anpassen? Gibt es neue Anforderungen an Führungskräfte hinsichtlich des Umgangs mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen? Ersetzen allgemeingültige Workflows den menschlichen Rahmen? Diesen Fragen spürt Leonie Schulze Bölling im abschließenden Beitrag nach, und zwar unter der Headline:

Digitalisierung löst Organisationen auf: Neue Kompetenzen für Mitarbeiter und Führungskräfte

 

Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit unseren Referenten und anderen Unternehmern. Lassen Sie sich von unserem Filmclip über die Petersberger Strategietage 2016 inspirieren und überzeugen, dass diese Veranstaltung Ihnen neue Impulse, einen reichen Erfahrungsaustausch und wertvolle Kontakte bringt.

Sie können nur an einem Tag teilnehmen? Sprechen Sie uns an. Wir freuen uns auf jeden Fall auf Sie!

Digitalisierung: Daten sind die neue Basis der Wertschöpfung

19

Apr

2016

Am 11. und 12. März 2016 trafen sich hochkarätige Referenten und aufgeschlossene Unternehmer zum dritten Mal zu den Petersberger Strategietagen im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königswinter. Das Konzept der Tagung überzeugt auch diesmal wieder: fesselnde Redner, eine entscheidungsschwangere Atmosphäre des traditionsreichen Veranstaltungsortes, kombiniert mit der professionellen Moderation durch den Journalisten Michael Brocker. Zahlreiche Statements zeugen [...]

ebodenmueller 10:35

Am 11. und 12. März 2016 trafen sich hochkarätige Referenten und aufgeschlossene Unternehmer zum dritten Mal zu den Petersberger Strategietagen im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königswinter.

Das Konzept der Tagung überzeugt auch diesmal wieder: fesselnde Redner, eine entscheidungsschwangere Atmosphäre des traditionsreichen Veranstaltungsortes, kombiniert mit der professionellen Moderation durch den Journalisten Michael Brocker. Zahlreiche Statements zeugen von der Begeisterung über die anregenden Vorträge und die engagierten Diskussionen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen untereinander.

Dr.-Ing. Matthias Jacob, Geschäftsführer der Wolff & Müller Holding GmbH & Co. KG, Stuttgart, konzentrierte sich in seinem Perspektivvortrag am Freitagnachmittag auf die Frage, wie sich gerade Bauunternehmen die Besonderheiten der Digitalisierung zunutze machen können. Der Erfolg wird davon abhängen, wer für sich die Datenhoheit innerhalb des gesamten Wertschöpfungsprozesses Bau erringen kann. In diesem Zusammenhang wird es eine grundlegende Herausforderung für jedes Bauunternehmen sein, bisher nicht definierte Prozesse zu standardisieren, denn nur dann kann Digitalisierung greifen.

Ideen- und Gedankenaustausch bei den Petersberger Strategietagen 2016Darüber hinaus appellierte Dr. Jacob auch an ein “Entstauben” der Branche allgemein und plädierte z. B. für eine Revision der Funktionsbezeichnungen: Ein Bauzeichner als “BIM-Modellierer” oder ein Maschinenführer als “Baumaschinenpilot” – in der digitalen Revolution wird das Wissen der jungen “Digital Natives” zum Fortschrittstreiber und deshalb auch zu einer begehrten Ressource für die Zukunftssicherheit im Unternehmen.

Der ideale Übergabepunkt für den Zukunftsforscher Dipl.-Ök. Kai Jannek, Geschäftsführer der Z_punkt GmbH, Köln, um die Konsequenzen der digitalen Transformation für unsere Lebens-, Berufs- und Bauwelten aufzuzeigen. Wenn Daten die neue Basis für die Wertschöpfung sind, wie wird sich dann die Wertschöpfungslogik in der Bauwirtschaft verändern? Neue Technologien eröffnen neue Kreativitätspotenziale: Anhand zahlreicher bereits in der Umsetzung befindlicher Beispiele ermöglichte Jannek einen Blick in eine Zukunft, in der Algorithmen z. B. Architekten ersetzen, Bauwerke zum Gadget werden, für das man sich Apps herunterlädt, oder aber smarte Gebäude über ein digitales Nervensystem verfügen und sich in Echtzeit wandeln.

Der Samstag stand im Zeichen umfassender Neupositionierungen, die Dr. Niels Peter Thomas, Geschäftsführer der Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, auf der Unternehmensebene in ihrem Ausmaß mit der Kopernikanischen Wende verglich. Am Beispiel der Medienbranche veranschaulichte er, wie sich ehemals lineare Wertschöpfungsketten in flexible Wertschöpfungsnetzwerke mit völlig neuen Beziehungen der beteiligten Parteien untereinander verwandelt haben, und zwar innerhalb kürzester Zeit. Sein Resümee für die Bauwirtschaft: Nicht für Bücher (Gebäude), sondern für Wissen (Funktion) wird der Kunde zahlen. Im Mediengeschäft steigt im Übrigen die Zahlungsbereitschaft für die strukturierte, verlässliche Information, eine Entwicklung, die durchaus auch auf andere Branchen übertragbar ist.

Für die Projektebene prognostizierte Dipl.-Ing. Andreas Rieger, Geschäftsführer der GOLDBECK West GmbH, Monheim, ebenfalls einen erheblichen Effizienzsprung durch die intelligente Digitalisierung der Bauproduktion, in der Standardisierung und Individualisierung keine unvereinbaren Gegensätze mehr sein müssen.

Auf der Kundenebene zeigten Björn Schäfer und Marcus Normann, beide verantwortlich für den Einkauf Technische Leistungen für die Nestlé Deutschland AG, worin für gewerbliche Auftraggeber die Herausforderungen einer durchgängig digital unterstützten Wertschöpfungskette liegen: Gewünscht sind langfristige Partnerschaften mit einer begrenzten Auswahl an Partnern in einem definierten regionalen Umfeld, deren Leistungen in einem transparenten Informationsaustausch in einem sog. E-Katalog ausgewählt, zusammengestellt und budgetiert werden können. Ziel ist es, die Planungssicherheit für beide Seiten zu erhöhen und kooperativ sowohl Reibungsverluste zu verringern, Kosten im Griff zu behalten und die Qualität zu steigern.

Abschließend setzte Anitra Eggler, Bestseller-Autorin und Digital-Therapeutin, Wien, einen Kontrapunkt auf der Verhaltensebene und konfrontierte die Teilnehmer mit den Absurditäten der Nutzung virtueller Medien. Humorvoll und immer mit dem Finger genau in der Wunde schaffte sie es, sogar nach all den faszinierenden Fachvorträgen nochmals einen Höhepunkt zu setzen. Mit einem ihrer Bestseller als Gastgeschenk endeten die 3. Petersberger Strategietage 2016.

Wer zukünftig auch von dem Ideenreichtum und den strategischen Impulsen der Petersberger Strategietage profitieren möchte, sollte sich schon vorab den nächsten Termin notieren: 10./11. März 2017 in Königswinter bei Bonn.

Strategietreiber Digitalisierung: Schnittstellenoptimierung versus Partikularinteressen

26

Jan

2016

Grundsätzlich können Bauverträge aufgrund der mit ihnen immer nur näherungsweise abbildbaren Realität niemals “vollständig” sein. Sie enthalten immer Unklarheiten, weil niemand im Vorhinein die Unwägbarkeiten, insbesondere bei allen “prototypischen” Bauwerken, genau kennen kann. Die in der Vergangenheit vorrangig verfolgten Partikularinteressen aller am Baumarkt und seinen Wertschöpfungsprozessen beteiligten Parteien haben dazu geführt, dass die Risiken der [...]

ebodenmueller 10:33

Grundsätzlich können Bauverträge aufgrund der mit ihnen immer nur näherungsweise abbildbaren Realität niemals “vollständig” sein. Sie enthalten immer Unklarheiten, weil niemand im Vorhinein die Unwägbarkeiten, insbesondere bei allen “prototypischen” Bauwerken, genau kennen kann.
Die in der Vergangenheit vorrangig verfolgten Partikularinteressen aller am Baumarkt und seinen Wertschöpfungsprozessen beteiligten Parteien haben dazu geführt, dass die Risiken der Bauausführung immer stärker einseitig zu Lasten der ausführenden Bauunternehmen verlagert werden.

Eine Chance weg von diesen ruinösen Marktbedingungen liegt für die Baubranche in der partnerschaftlichen Bauabwicklung, was sich über alle Projektphasen erstrecken kann – von der Beteiligung der Bauunternehmen an der Planung , über die gemeinsame Definition des Bausolls, die gemeinsame Risikoidentifikation und -bewertung bis hin zu neuen partnerschaftlichen Formen der Vergütung.

Zentrale Voraussetzung dafür ist aber, dass über die gesamte Wertschöpfungskette des Bauens Informationen und Daten eines Bauwerks zur Verfügung stehen, die miteinander geteilt werden können und mit denen alle beteiligten Parteien arbeiten können. Die digitale Abbildung aller das Bauwerk betreffenden Informationen ermöglicht die Verbesserung der Planungs- und Ausführungsqualität, weil Widersprüchlichkeiten zwischen unterschiedlichen Detailplänen frühzeitig aufgedeckt und die Probleme direkt vor Ort auf der Baustelle gelöst werden können.

Bei den Petersberger Strategietagen 2016 wird u. a. Dr.-Ing. Matthias Jacob, Geschäftsführer der WOLFF & MÜLLER Holding GmbH & Co. KG, Stuttgart, darauf eingehen, was dies für die Wertschöpfungsprozesse im Bauunternehmen bedeutet. Wir würden uns freuen, auch Sie bei diesser exklusiven Veranstaltung für Bauunternehmer, Geschäftsführer, Gesellschafter, Vorstände etc. begrüßen zu dürfen. Auf dem Petersberg in Königswinter mit einer langen Tradition als Zukunftsschmiede können Sie sich die Zeit nehmen, um sowohl von Referenten mit ausgewiesener Expertise im Hinblick auf die Digitalisierung von Geschäftsmodellen als auch von den Diskussionen mit Ihren Unternehmerkollegen zu profitieren.

Frohe Weihnachten: Ein Zeitgeschenk

21

Dez

2015

Liebe Leser unseres BWI-Bau-Blogs, wir bedanken uns bei all unseren Beratungskunden, Weiterbildungsteilnehmern und Informationsnachfragern für die kooperative Zusammenarbeit, die interessanten Themen und die spannenden Herausforderungen und wünschen Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, eine entspannte Zeit zwischen den Feiertagen, einen guten Rutsch in ein friedvolles, gesundes und erfolgreiches Jahr 2016. Eine unserer Referentinnen bei den Petersberger [...]

ebodenmueller 11:11

Liebe Leser unseres BWI-Bau-Blogs,

wir bedanken uns bei all unseren Beratungskunden, Weiterbildungsteilnehmern und Informationsnachfragern für die kooperative Zusammenarbeit, die interessanten Themen und die spannenden Herausforderungen und wünschen Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, eine entspannte Zeit zwischen den Feiertagen, einen guten Rutsch in ein friedvolles, gesundes und erfolgreiches Jahr 2016.

Referentin Petersberger Strategietage 2016Eine unserer Referentinnen bei den Petersberger Strategietagen, Anitra Eggler, ihres Zeichens Journalistin, Bestseller-Autorin und Digital-Therapeutin (lassen Sie sich überraschen!) macht allen Lesern auf ihrer Internetseite ein sehr schönes Zeitgeschenk. Wir wünschen Ihnen die Muße, es zu lesen, und den Ansporn, es zu leben.

Für Anitra Eggler heißt, sich eine Aus-Zeit zu nehmen, sich vor allem die Luft zu nehmen, abseits vom alltäglichen Stress sich wieder auf sich selbst und seine ureigenen Ziele zu besinnen. Sie verbringt deshalb ihre Auszeit mit dem, was sie schon immer wollte: Bücher schreiben.

Nicht von ungefähr haben wir Anitra Eggler zu unseren Petersberger Strategietagen eingeladen: Gerade Unternehmer müssen sich die Zeit nehmen, strategische Ziele zu formulieren, Zeithorizonte zu definieren und Entscheidungen zu treffen. Bei den Petersberger Strategietagen bieten wir Entscheidern in den Bauunternehmen eine Auszeit, um sich Anregungen zu holen, um eingefahrenes Denken aufzubrechen, um Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln.

Seien Sie mit dabei und lassen Sie sich inspirieren von unserem abwechslungsreichen Programm und finden Sie heraus, wie Sie Ihr Unternehmen in der Digitalisierungs-Revolution wettbewerbsfähig halten!

 

 

Die Digitale Transformation: Konsequenzen für die Unternehmensstrategie

13

Nov

2015

Mit dem Begriff der digitalen Transformation werden die Möglichkeiten und Potenziale digitaler Medien und des Internets verstanden, die das Fundament jedes Unternehmens in seiner Strategie, Struktur, Kultur und seinen Prozessen verändern. Kai Jannek, Zukunftsforscher aus Köln, wird anlässlich der Petersberger Strategietage, aufzeigen, was die Dynamik der Digitalisierung für die Bauunternehmen bedeutet: Das Internet der Dinge [...]

ebodenmueller 17:44

Mit dem Begriff der digitalen Transformation werden die Möglichkeiten und Potenziale digitaler Medien und des Internets verstanden, die das Fundament jedes Unternehmens in seiner Strategie, Struktur, Kultur und seinen Prozessen verändern.

Kai Jannek, Zukunftsforscher aus Köln, wird anlässlich der Petersberger Strategietage, aufzeigen, was die Dynamik der Digitalisierung für die Bauunternehmen bedeutet:

Das Internet der Dinge und Wearables, Big Data und Künstliche Intelligenz, Robotik und 3D-Druck erfassen immer mehr Lebensbereiche. Unsere physische Umgebung wird zu einem digitalen Nervensystem, auf das wir über neue Endgeräte zugreifen. Algorithmen nehmen uns viele Entscheidungen ab und autonome Systeme unterstützen uns im Alltag. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf unser Freizeit- und Konsumverhalten, sondern auch und ganz besonders auf unsere Arbeitswelt. Gleichzeitig verändern sich unsere Ansprüche an unser Wohnumfeld und Planungs-, Bau- und Renovierungsprozesse werden einen fundamentalen Wandel erfahren.

Fundamental deshalb, weil die digitale Revolution tradierte Systeme und Verhaltensmuster regelrecht auf den Kopf stellen wird. Spezialwissen wird immer schwerer zu schützen: Alles, was digitalisierbar ist, wird digitalisiert werden – sofern es dem Menschen als einem sehr schnell und flexibel lernfähigen Nutzer sinnvoll erscheint. Gleichzeitig vollzieht sich dieser Wandel in einer Geschwindigkeit, die zumindest zur Zeit in ihrem Limit nicht absehbar ist.

Was bleibt übrig für Bauunternehmen, für ihre Strategien, für die Zukunftstragfähigkeit ihrer Geschäftsmodelle? Lassen Sie sich dazu von Kai Jannek und seinem Initiativvortrag anlässlich der Petersberger Strategietage inspirieren. Die Vorankündigung mit Anmeldemöglichkeit finden Sie auf unseren Internetseiten.

 

Unter Strom und ständig online: Das Gehirn zwischen Reizflut und Multitasking

16

Jul

2015

In der digitalen Welt von heute kommunizieren wir rund um die Uhr, sind ständig erreichbar, und stehen unter einer immensen Reizflut. Facebook, Twitter und What’s app stehlen uns permanent Aufmerksamkeit und fragmentieren unser Denken und Handeln. Was passiert mit uns, wenn wir permanent online sind und keine Ruhephasen mehr haben? Wir wirkt sich die ständige [...]

ebodenmueller 07:25

In der digitalen Welt von heute kommunizieren wir rund um die Uhr, sind ständig erreichbar, und stehen unter einer immensen Reizflut. Facebook, Twitter und What’s app stehlen uns permanent Aufmerksamkeit und fragmentieren unser Denken und Handeln. Was passiert mit uns, wenn wir permanent online sind und keine Ruhephasen mehr haben? Wir wirkt sich die ständige Zerstreutheit auf unsere psychische Gesundheit und unsere geistige Leistungsfähigkeit aus? Können uns Medienkonsum und Multitasking denn wirklich krank machen?

Anlässlich des Unternehmerabends der Bauindustrie NRW stellte Dr. Volker Busch in seinem Vortrag genau diese Fragen. Er reiste mit uns durch das Gehirn und zeigte uns einige äußerst spannende Befunde der modernen “Interruption Sciences”. Sowohl aus Arbeitgeber- als auch aus Mitarbeitersicht sind die Ergebnisse von großem Interesse:

Aus seinem Vortrag:
„Säuglinge von 9 Monaten in den USA schauen bereits ca. 60 Minuten fern pro Tag. Ihre Eltern reden weniger als 10 Minuten pro Tag mit Ihnen. Heute kann man eindrucksvoll zeigen, welche nachhaltigen Auswirkungen das auf die Gehirnentwicklung im Hinblick auf eine spätere Stressanfälligkeit haben kann …“

Aus BWI-Bau-Sicht tritt eine weitere Konsequenz hinzu: Das Lernverhalten der Teilnehmer in unseren Seminaren und Lehrgängen verändert sich.  Lerneinheiten müssen immer stärker fragmentiert werden; Schulen und Studiengänge machen es vor: Auch die Wissensvorhaltung wird in immer kleinere Intervalle zerlegt, nach deren Abfrage in Prüfungen das Wissen nicht mehr vertieft, sondern zu einem erheblichen Teil gegen neue Lerninhalte ausgetauscht wird. Auf der Strecke bleiben jedoch Kompetenzen wie z. B. analytisches und reflektierendes Denkvermögen oder die Fähigkeit zum Transfer von Prinzipien zwischen verschiedenen Disziplinen. Einige Personalleiter aus Bauunternehmen haben uns bereits zu verstehen gegeben, dass sie den generalistisch ausgebildeten Diplom-Absolventen hier doch sehr vermissen.

Aus soziologischer Sicht findet Dr. Volker Busch bemerkenswert, dass sich der Lebenswandel in den Industrienationen stetig erhöht. Wir arbeiten, essen, reisen, lesen und reden schneller. Zeit ist der wertvollste Rohstoff unserer Gesellschaft geworden. Kaum etwas findet heute noch ohne Zeitdruck statt. Genetische Studien können heute belegen, dass Zeit- und Termindruck sogar unser Erbgut schädigen kann. Das Tempo zu reduzieren hat positive Auswirkungen unsere Gesundheit und erhält unsere Produktivität am Arbeitsplatz.

Dabei ist ein konventionelles Zeitmanagement alleine meist wenig hilfreich. Denn heute ist bereits so vieles in unserem Alltag zeitlich “auf Kante genäht”, dass die Optimierungsmöglichkeiten, um sich besser zu strukturieren, begrenzt sind. Nicht Zeit sparen sollte das Ziel sein, sondern lernen, sie stattdessen sinnvoller auszugeben.

In diesem Sinne wünschen wir all unseren Lesern eine entspannte und erholsame Urlaubszeit!

Zur Person:

Priv.-Doz. Dr. med. habil. Volker Busch ist Facharzt für Neurologie sowie Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Er besitzt mehrere ärztliche Zusatzbezeichnungen, u. a. Sportmedizin und Ernährungsmedizin, und ist Lehrer für Fitnesssport, Ernährung und Gesundheitsprävention.
Volker Busch ist wissenschaftlicher Leiter der AG Psychosozialer Stress und Schmerz am Lehrstuhl der Psychiatrie der Universität Regensburg. Als Buchautor hat er zahlreiche Publikationen über seine Forschungsthemen veröffentlicht. Geist und Gehirn auf einer wissenschaftlich fundierten Grundlage stehen dabei im Mittelpunkt seiner Inhalte.

Wettbewerb “Bauunternehmen des Jahres”: Auszeichnung für intelligente Unternehmensstrategien

30

Jun

2015

Im Focus des Wettbewerbs, der alljährlich gemeinsam von tHIS, dem Fachmagazin für erfolgreiches Bauen (Bauverlag BV GmbH), und dem Lehrstuhl für Baumanagement und Immobilienentwicklung (LBI) der TU München veranstaltet wird, steht die Frage nach Modellen für erfolgreiches Bau- und Qualitätsmanagement und erfolgreiche Bauprozesse. „Als Bauunternehmen bietet man in der Regel kein fertiges Produkt an, sondern [...]

ebodenmueller 11:22

Im Focus des Wettbewerbs, der alljährlich gemeinsam von tHIS, dem Fachmagazin für erfolgreiches Bauen (Bauverlag BV GmbH), und dem Lehrstuhl für Baumanagement und Immobilienentwicklung (LBI) der TU München veranstaltet wird, steht die Frage nach Modellen für erfolgreiches Bau- und Qualitätsmanagement und erfolgreiche Bauprozesse.
„Als Bauunternehmen bietet man in der Regel kein fertiges Produkt an, sondern seine Fähigkeit, Bauwerke nach den Wünschen und Vorstellungen des Auftraggebers zu erstellen. Wir schauen deshalb nicht auf fertige Bauwerke, sondern analysieren die dahinter liegenden Management- und Arbeitsprozesse“, erläutert Eugen Schmitz, Chefredakteur des tHIS-Magazins, die Idee des Wettbewerbs. „Die Einsendungen zeigen, auf welch enorm hohem Niveau viele Bauunternehmen agieren.“
„Die Dienstleistung Bauen erfordert in vielen Bereichen ein hohes Maß an Kompetenz – nur so lassen sich auch anspruchsvolle Kundenwünsche qualitäts- und termingerecht umsetzen. Die am Wettbewerb teilnehmenden Unternehmen haben auch dieses Jahr die von uns gestellten Kriterien überdurchschnittlich gut erfüllt. Im Vergleich zu den letzten Jahren setzten die Unternehmen bei steigenden Anforderungen noch stärker auf Kompetenz und Eigenverantwortung der Mitarbeiter“, so Univ.-Prof. Dr.-Ing. Josef Zimmermann, Ordinarius des Lehrstuhls für Bauprozessmanagement und Immobilienentwicklung der Technischen Universität München. Er bedauerte, dass – wie bei der Vergabe von Bauaufträgen – allen hervorragenden Leistungen zum Trotz auch hier nicht alle den Zuschlag, d. h. das Prädikat “Bauunternehmen des Jahres” bekommen können.

Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, würdigte in seinem Grußwort das hohe Niveau und die Leistungsfähigkeit der deutschen Bauindustrie: „Die Bauindustrie ist einer der wichtigsten und leistungsstärksten Branchen, nicht nur hier in Nordrhein-Westfalen. Sie schaffen viele Arbeitsplätze, Sie bauen die Infrastruktur, auf  die wir alle  angewiesen sind, Sie schaffen Wohnraum – für all das möchte ich Ihnen danken.“

Als Gesamtsieger darf Wolff & Müller, Stuttgart, den Titel „Bauunternehmen des Jahres 2015“ führen und tritt damit gleich den Beweis an, dass eine mehrfache Beteiligung am Wettbewerb durchaus sinnvoll ist: In 2014 errang Wolff & Müller bereits einen Kategoriensieg. Ausgezeichnet wurden diesmal als herausragende Stärken: Innovationen / Prozessorientierung / Unternehmensstrategie und -steuerung / Wissensmanagement.

Insgesamt wurden neben dem Gesamtsieger auch in diesem Jahr vier Sieger in einzelnen Kategorien gekürt:
1. In der Kategorie: Tief-, Straßen- und Ingenieurbau (große Unternehmen) entschied die Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Papenburg, den Wettbewerb für sich mit herausragenden Stärken in Compliance / Personalentwicklung und -führung / Prozessorientierung / Unternehmensstrategie.

2. Besonders freut uns, dass in der Kategorie: Hochbau (größere Unternehmen) die Bernhard Heckmann GmbH & Co. KG, Hamm, als Mitgliedsunternehmen des Bauindustrieverbandes NRW die Auszeichnung erringen konnte.

Wie alle anderen der 28 Teilnehmer musste sich auch die Unternehmensfamilie Heckmann einem umfangreichen Fragenkatalog vom LBI der TU München stellen. Am Ende stand in einem Teilnehmerfeld mit sehr hoher Leistungsdichte der knappe, aber verdiente Sieg nach Punkten in der Kategorie „Hochbau“ für das in vielfältigen Baubereichen tätige Unternehmen aus Hamm.
Die Jury würdigte die Unternehmensgruppe Bernhard Heckmann vor allem für ihre herausragenden Stärken in den Bereichen „Akquisition“, „Kundenorientierung“, „Nachhaltigkeit“ und „Social Responsibility“.

3. In der Kategorie: Tief-, Straßen- und Ingenieurbau (kleine und mittlere Unternehmen) wurde die Dipl.-Ing. H. Bendl GmbH & Co. KG, Günzburg, für herausragende Stärken in Einkauf und Beschaffung / Qualitätsmanagement gewürdigt.

4. Und in der Kategorie: Hochbau (kleine und mittlere Unternehmen) fiel die Entscheidung zugunsten der K. Baumann Baugesellschaft GmbH, Kolbermoor, für herausragende Stärken im Arbeits- und Gesundheitsschutz und in der Unternehmensstrategie und -steuerung.

Die Ausschreibung für die Wahl zum „Bauunternehmen des Jahres 2016“ startet bereits im Herbst diesen Jahres. Seitens des BWI-Bau bieten wir gerne unsere Hilfe und Beratung bei der Ausfüllung des umfangreichen Fragebogens an. Auch hier liegt die Intelligenz darin, das Besondere an der eigenen Leistung so zu formulieren und darzustellen, dass es für einen fremden Dritten erfassbar und verständlich wird.