Fachtagung Baubetriebswirtschaft: Große offene Jubiläumsveranstaltung zu Ehren 30 Jahre Kombi-Studium Baufachwirt*in

3

Jun

2019

Seit das BWI-Bau 1989 seitens des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie mit der Konzeption und Durchführung berufsbegleitender Lehrgänge zur Vorbereitung baukaufmännischer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf die IHK Prüfung zum Baufachwirt / zur Baufachwirtin beauftragt wurde, ist unser Kombi-Studium Baufachwirt*in ununterbrochen am Markt – mittlerweile im 30. Jahr mit dem 45. Kurs! 30 Jahre lang eine Schulungsmaßnahme [...]

ebodenmueller 10:02

Seit das BWI-Bau 1989 seitens des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie mit der Konzeption und Durchführung berufsbegleitender Lehrgänge zur Vorbereitung baukaufmännischer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf die IHK Prüfung zum Baufachwirt / zur Baufachwirtin beauftragt wurde, ist unser Kombi-Studium Baufachwirt*in ununterbrochen am Markt – mittlerweile im 30. Jahr mit dem 45. Kurs!

30 Jahre lang eine Schulungsmaßnahme erfolgreich am Markt zu halten, immer wieder den geänderten Herausforderungen in den kaufmännischen Anforderungsprofilen der Unternehmen anzupassen und weiterzuentwickeln – das muss uns erst einmal jemand nachmachen.

Und unser Lehrgang wäre sicher nicht so erfolgreich gewesen, wenn die bei uns ausgebildeten Baufachwirte ihr Können nicht hinterher auch unter Beweis gestellt hätten: Zahlreiche Karrieren als Kaufmännische Leiter, Bereichsleiter (z. B. Einkauf), als Geschäftsführer und Gesellschafter resultieren aus dieser Aufstiegsfortbildung.

Diesen Erfolg wollen wir mit einer Sonderveranstaltung am 27. September 2019 in Kerpen bei Köln würdigen, zu der wir nicht nur unsere Baufachwirte und Baufachwirtinnen einladen, sondern auch alle, die sich für Baubetriebswirtschaft interessieren, sich noch stärker untereinander vernetzen wollen und/oder die Chance auf ein breites Wissens-Update nutzen wollen.

Alle inhaltlichen und organisatorischen Informationen finden Sie in unserer Einladung.

Wir würden uns sehr freuen, Sie bzw. Vertreter Ihres Unternehmens bei dieser Sonderveranstaltung begrüßen zu dürfen.

Das 46. Kombi-Studium Baufachwirt*in beginnt übrigens am 7. November 2019. Sichern Sie sich heute schon die Frühbucherkonditionen und lassen Sie sich einen Platz reservieren, entweder für sich selbst oder zunächst ohne Namen nur für Ihr Unternehmen. Dies ist ein für Sie absolut unverbindlicher Service.

Tausende TGA-Ingenieure fehlen in der öffentlichen Bauverwaltung

15

Mai

2019

Seit Oktober 2017 bearbeiten wir im Auftrage zunächst des Bundesbauministerium (bis 2018: BMUB, ab 2018: BMI) ein Forschungsprojekt, in dem ein Konzept entwickelt werden sollte, wie man Ingenieurnachwuchs für die öffentliche Bauverwaltung gewinnen kann. Ein besonderer Schwerpunkt sollte hierbei auf das Aufgabengebiet der Technischen Gebäudeausrüstung gelegt werden. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wurden auch verschiedene Maßnahmen [...]

ebodenmueller 09:56

Seit Oktober 2017 bearbeiten wir im Auftrage zunächst des Bundesbauministerium (bis 2018: BMUB, ab 2018: BMI) ein Forschungsprojekt, in dem ein Konzept entwickelt werden sollte, wie man Ingenieurnachwuchs für die öffentliche Bauverwaltung gewinnen kann. Ein besonderer Schwerpunkt sollte hierbei auf das Aufgabengebiet der Technischen Gebäudeausrüstung gelegt werden. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wurden auch verschiedene Maßnahmen budgetiert, die vom BWI-Bau als Forschungsnehmer bis Ende 2019 umgesetzt werden.

Eine dieser Maßnahmen ist die Verbreitung eines Fachartikels, in dem die Ergebnisse aus dem ersten Teil des Forschungsprojektes – einer Recherche zu Bestand und Bedarf einschl. einer 10-Jahres-Prognose des Ingenieurbedarfes bei der öffentlichen Bauverwaltung – beschrieben werden sollten.

Diese Erhebung wurde von Dr. Enno Paulsen, Ressortleiter Branchenanalyse / Baumarktökonomie im BWI-Bau, durchgeführt. Die Ergebniszusammenfassung finden Sie z. B. in den XING-Gruppen Bauwesen bzw. TGA sowie auch auf der BWI-Bau-Unternehmensseite in Xing oder auch unter diesem Link.

BIM-Zertifikate: Basis und Professional

9

Apr

2019

In Deutschland wird zukünftig im Zuge der Vergabe (vgl. Stufenplan Digitales Planen und Bauen) eine projektspezifische BIM-Kompetenzabfrage durchgeführt, bei der die notwendigen Qualifikationen für den Umgang mit der Methode BIM (Building Information Modeling) nachgewiesen werden müssen. Aktuell sind diese notwendigen Qualifikationen im Regelwerk des VDI/bS 2552 Teil 8 erfasst. Ziel ist es, einen einheitlichen nationalen [...]

ebodenmueller 13:00

In Deutschland wird zukünftig im Zuge der Vergabe (vgl. Stufenplan Digitales Planen und Bauen) eine projektspezifische BIM-Kompetenzabfrage durchgeführt, bei der die notwendigen Qualifikationen für den Umgang mit der Methode BIM (Building Information Modeling) nachgewiesen werden müssen.

Aktuell sind diese notwendigen Qualifikationen im Regelwerk des VDI/bS 2552 Teil 8 erfasst. Ziel ist es, einen einheitlichen nationalen Standard zu entwickeln, der softwareneutral und vergleichbar ist. Die Standards werden von der Organisation planen bauen 4.0, die aus Vertretern der Bauwirtschaft, aus Kammern und Verbänden zusammengesetzt ist, akkreditiert.

Grundsätzlich werden die Qualifikationen zur BIM-Methodik modular aufgebaut. Auf dem Weg zum BIM-Manager bzw. BIM-Fachkoordinator ist eine zweistufige Qualifizierungsstruktur vorgesehen:

In der ersten Stufe muss ein wissensbasierter Grundlagenkurs absolviert werden, der mindestens über eine Dauer von 20 Stunden angelegt ist. Hierzu bietet das BWI-Bau in Kooperation mit der Technischen Hochschule Köln (TH Köln), vertreten durch Herrn Prof. Dr.-Ing. Markus Nöldgen, einen dreitägigen BIM-Basis-Kurs inkl. Prüfung an.

Dieser BIM-Basis-Kurs ist einerseits Voraussetzung, um den nachfolgenden BIM-Professional-Kurs besuchen zu können (sofern man nicht gleichwertige Kenntnisse aus ähnlichen Kursen nachweisen kann). Andererseits ist die Teilnahme am BIM-Basis-Kurs jedoch auch zu empfehlen, wenn man z. B. als BIM-Autor (Modellierer/Konstrukteur) oder BIM-Nutzer im Bauunternehmen tätig werden möchte, oder wenn man generell grundlegende Kompetenzen für den Umgang mit dieser neuen Methodik erwerben will.

Wer jedoch als BIM-Manager (verstanden als auftraggeberseitig Beauftragter) oder als BIM-Koordinator (verstanden als auftragnehmerseitig Beauftragter) tätig werden möchte, benötigt nach heutigem Stand sowohl die BIM-Basis-Qualifikation als auch in der zweiten Stufe die BIM-Professional-Qualifikation.

Hierzu bieten das BWI-Bau und die TH Köln aufbauend auf der BIM-BASIS-Qualifikation einen anwendungsbasierten und praxisnahen Zertifikatslehrgang BIM-Professional an, der in jeweils drei Module á drei Tage unterteilt ist. Dieser Professional-Kurs kann entweder einzeln – vorausgesetzt, die BIM-Basis-Qualifikation wurde bereits erworben – oder in Kombination mit einem solchen belegt werden. Insgesamt umfassen Basis- und Professional-Kurs damit 12 Tage einschließlich der erforderlichen Prüfungen.

Weitere Informationen finden Sie auf unseren Internetseiten.

Oder Sie sprechen uns einfach an: E.Bodenmueller@BWI-Bau.de

Komm, mach MINT: Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen

5

Mrz

2019

Der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen “Komm, mach MINT.” ist die einzige bundesweite Netzwerk-Initiative, die Mädchen und Frauen für MINT-Studiengänge und -Berufe begeistert. Beim Hochschultag der Bauindustrie NRW berichtete die Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit, Dr. Ulrike Struwe, z. B. über eine gendergerechte Ansprache bei der Recruitierung des Ingenieurnachwuchses. Das BWI-Bau zählt nunmehr zu den [...]

ebodenmueller 18:48

Der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen “Komm, mach MINT.” ist die einzige bundesweite Netzwerk-Initiative, die Mädchen und Frauen für MINT-Studiengänge und -Berufe begeistert. Beim Hochschultag der Bauindustrie NRW berichtete die Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit, Dr. Ulrike Struwe, z. B. über eine gendergerechte Ansprache bei der Recruitierung des Ingenieurnachwuchses.

Das BWI-Bau zählt nunmehr zu den bereits über 290 Partnerinnen und Partner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialpartnern, Medien und Verbänden, die in dieser Initiative vernetzt sind, und setzt den Dialog zum Thema Frauen und MINT in innovative Maßnahmen um. Hierzu zählen neben dem verstärkten Einsatz der Informationsmedien bei unseren Veranstaltungen auch die Integration in verschiedene Projekte, so z. B. in unser derzeit laufendes Forschungsprojekt zur Gewinnung von Ingenieurnachwuchs für die öffentliche Bauverwaltung.

Zielgruppe sind junge Frauen an den Schnittstellen zwischen Schule und Studium sowie zwischen Hochschule und Beruf.

Ziel der Initiative generell ist, das Potential von Frauen für naturwissenschaftlich-technische Berufe angesichts des sich abzeichnenden Fachkräftemangels zu nutzen. Das bedeutet im Einzelnen:
- ein realistisches Bild der ingenieur- und naturwissenschaftlichen Berufe zu vermitteln und die Chancen für Frauen in diesen Feldern aufzuzeigen,
- junge Frauen für naturwissenschaftlich-technische Studiengänge zu begeistern,
- Hochschulabsolventinnen für Karrieren in technischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu gewinnen.

Die Ziele sind in einem Memorandum festgehalten, das von den Partnerinnrn und Partner unterzeichnet wird. Der Pakt ist jederzeit offen für weitere Partner/innen, die sich für die Ziele des Paktes einsetzen und aktiv mitwirken wollen, um mehr Frauen für MINT-Berufe zu gewinnen. Es bestehen für jeden Partner/in individuelle Optionen, sich an diesem nationalen Pakt zu beteiligen.

Fernstudientag 2019: Profitiere von unserer Sonderaktion 46. Baufachwirte-Kurs!

15

Jan

2019

Alle Jahre wieder: Seit 2006 findet einmal jährlich – meist im Februar – ein Tag statt, an dem das Forum DistancE-Learning, der Fachverband der Fern(hoch)schulen, bundesweit mit Sonderaktionen zahlreicher Anbieter auf die Vorteile eines Lernens per Fernunterricht aufmerksam machen will. Der diesjährige Fernstudientag findet am 22. Februar 2019 statt und wir beteiligen uns mit einer [...]

ebodenmueller 12:39

Alle Jahre wieder: Seit 2006 findet einmal jährlich – meist im Februar – ein Tag statt, an dem das Forum DistancE-Learning, der Fachverband der Fern(hoch)schulen, bundesweit mit Sonderaktionen zahlreicher Anbieter auf die Vorteile eines Lernens per Fernunterricht aufmerksam machen will.

Der diesjährige Fernstudientag findet am 22. Februar 2019 statt und wir beteiligen uns mit einer Aktion für alle diejenigen kaufmännischen Mitarbeiter/innen daran, die in Bauunternehmen, Projektgesellschaften oder Bauabteilungen großer gewerblicher und öffentlicher Auftraggeber arbeiten und sich am 22.2.2019 für den 46. Baufachwirte-Kurs anmelden.

Für alle diejenigen übernehmen wir die Gebühren für die erste Prüfung vor der IHK Köln direkt im Anschluss an den Kurs, d. h. im Frühjahr 2021 – ein Vorteil von aktuell 300,00 €!

Diese Sonderaktion gilt bundesweit und unabhängig davon, ob Unternehmen Mitglied in einem Bauindustrieverband sind oder nicht. Nutzen Sie die Chance, die Weichen für Ihren beruflichen Aufstieg als Baufachwirt/in bzw. Bachelor of Building and Construction -CCI- zu stellen.

Sie haben im Vorfeld noch Fragen? Dann sprechen Sie uns an: E.Bodenmüller@BWI-Bau.de

 

BIM-Zertifikat BASIS: Erfolgreicher Start für neues Kooperationsprodukt mit der TH Köln

4

Dez

2018

Drei Tage lang – vom 22. bis zum 24. November 2018 büffelten die ersten Teilnehmer unseres neuesten Zertifizierungskurses intensiv die Grundlagen der neuen Methode BIM – Building Information Modeling. – Theoretische Grundlagen und Kernelemente der Methode (Interoperabilität, Neutralformate und Schnittstellen) – BIM-Management und Recht sowie – BIM-Datenhaltung, -verwertung und -management – die Grundlagen der Modellierung [...]

ebodenmueller 12:16

Drei Tage lang – vom 22. bis zum 24. November 2018 büffelten die ersten Teilnehmer unseres neuesten Zertifizierungskurses intensiv die Grundlagen der neuen Methode BIM – Building Information Modeling.

- Theoretische Grundlagen und Kernelemente der Methode (Interoperabilität, Neutralformate und Schnittstellen)
- BIM-Management und Recht sowie
- BIM-Datenhaltung, -verwertung und -management
- die Grundlagen der Modellierung (Objektorientierung, IFC, Geometrie, 3D, 4D und 5D)

Um den Unternehmen ein möglichst hohes Standardisierungsniveau bieten zu können, haben wir das Curriculum unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr.-Ing. Markus Nöldgen sowohl an der Richtlinie VDI/BS 2552 Blatt 8.1 orientiert als auch an den Anforderungen der Planen Bauen 4.0 GmbH ausgerichtet.

Anhand zahlreicher BIM-Anwendungsfälle wurden die Ausführungen anschaulich ergänzt. Aus den Erfahrungen mit zunehmend mehr Projekten wurde sichtbar, dass es viele Gründe gibt, sich mit BIM zu befassen; auch wenn zahlreiche Fragen noch nicht abschließend geklärt sind, so ist ein Arbeiten mit der Methode bereits möglich und auch nutzbringend.

Im privaten und gewerblichen Bereich haben die Auftraggeber dies ebenfalls bereits deutlich erkannt und fördern BIM-Projekte deshalb auch aus dem eigenen wirtschaftlichen Interesse heraus.

Wie in allen unseren Hochschulprojekten musste auch in diesem Zertifizierungskurs eine Prüfung absolviert werden. Diese bestand aus vier Teilen und wurde integriert in die Lehrgebiete als E-Prüfung per Smartphone abgefordert.

Obwohl die Teilnehmergruppe sehr heterogen zusammengesetzt war – von “Möchte mich mal informieren” bis hin zu “Betreue die Umstellung auf BIM in unserem Hause” war die gesamte Bandbreite an Kenntnissen und Erfahrungen vertreten. Umso schöner für den Kurserfolg ist deshalb das Gesamtergebnis zu werten: Alle haben mit gutem Ergebnis bestanden, sogar zweimal mit sehr gutem Ergebnis.

Die Wiederholung ist bereits fest terminiert: 4. bis 6. April 2019 – Nutzen Sie die Chance und melden Sie sich und/oder Ihre Mitarbeiter_Innen an! Der BASIS-Kurs ist für alle geeignet, während sich die aufbauenden Professional-Kurse dann viel enger an diejenigen Funktionsträger in den Unternehmen richten, die ausgewiesene BIM-Aufgabenfelder übernehmen sollen (Koordinatoren, Modellierer, Manager etc.).

Machen Sie mit: Mini-Umfrage an junge Bauingenieure und alle, die es werden wollen

26

Jul

2018

Mit Hilfe von zwei kleinen Fragebögen wollen wir herausfinden, inwiefern – aktuell Bauingenieurwesen Studierende und – Absolventen des Bauingenieurwesens der letzten drei bis fünf Jahre sowie – Schulabgänger, die beabsichtigen zu studieren, einerseits bei der Recherche über die Berufsfelder auf die Einsatzmöglichkeiten im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung gestoßen sind bzw. andererseits über die Beschäftigungsoptionen bei [...]

ebodenmueller 12:07

Mit Hilfe von zwei kleinen Fragebögen wollen wir herausfinden, inwiefern
- aktuell Bauingenieurwesen Studierende und
- Absolventen des Bauingenieurwesens der letzten drei bis fünf Jahre sowie
- Schulabgänger, die beabsichtigen zu studieren,
einerseits bei der Recherche über die Berufsfelder auf die Einsatzmöglichkeiten im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung gestoßen sind bzw. andererseits über die Beschäftigungsoptionen bei einem öffentlichen Arbeitgeber (Baubehörden der Städte, Kommunen, Länder und des Bundes) aufmerksam geworden sind.

Beide Umfragen dauern maximal fünf Minuten und wir würden uns über zahlreiche Rückmeldungen sehr freuen!

Studierende bzw. Absolventen nutzen bitte folgenden Link:

https://www.bwi-bau.de/fileadmin/media/bwi/bilder/Header/Umfrage_Alumni_Bauingenieurwesen.pdf

Schulabgänger nutzen bitte diesen Link:

https://www.bwi-bau.de/fileadmin/media/bwi/bilder/Header/Umfrage_Schulabgaenger_zum_Berufsfeld_Ingenieur_und_TGA.pdf

Zum Hintergrund:

Seit Mitte 2017 bearbeiten wir ein Forschungsprojekt des Bundesbauministeriums in der Forschungsinitiative Zukunft Bau zur “Entwicklung eines Konzeptes zur Gewinnung von Ingenieurnachwuchs für die öffentliche Bauverwaltung, insbesondere in dem Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA)”.

Ein Baustein dieses Forschungsprojektes ist die Untersuchung des aktuellen Bestandes sowie des Bedarfes, u. a. in einer 10-Jahres-Prognose. Ein wesentlicher Faktor dabei ist die Frage, inwiefern TGA im Bewusstsein junger Ingenieurabsolventen überhaupt verankert ist bzw. studierwilligen Schulabgängern hierzu Möglichkeiten vorgestellt werden. Dies wäre z. B. ein Ansatzpunkt für Maßnahmen zur stärkeren Verbreitung des Wissens über die zukünftig sicher noch wachsende Bedeutung der TGA.

Als zweiter Aspekt interessiert uns natürlich, wie die öffentliche Bauverwaltung ein Employer Branding gestalten kann, das junge Menschen anspricht und in der Konkurrenz zu den  (monetär und angesichts des Arbeitskräftemangels zunehmend auch in Zeit und Privilegien) immer besser “zahlenden” privatwirtschaftlichen Unternehmen bestehen kann.

Eine erste Auswertung würden wir gerne per Mitte September 2018 vornehmen. Unter allen Einsendungen, die wir bis dahin erhalten haben, verlosen wir drei Exemplare des Buches “Ökonomie des Baumarktes” – sofern man uns eine Kontakt-E-Mail angegeben hat.

Haben Sie Fragen zu unserem Projekt? Dann stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Elvira Bodenmüller (Projektleitung, e.bodenmueller@bwi-bau.de) und Dr. Enno Paulsen (e.paulsen@bwi-bau.de).

 

 

Erfa-Kreis Baueinkauf: BIM in der Prozesskette Bau

13

Jun

2018

Am 10. April 2018 fand in Ratingen die 6. Sitzung des BWI-Bau-Erfahrungsaustausches Baueinkauf statt. Jede Sitzung steht unter einem Schwerpunktthema, das von den Teilnehmern jeweils selbst eingebracht wird. Aus den Diskussionen zu den Konsequenzen von BIM für den Baueinkauf bzw. für die Funktion des Baueinkäufers bei der 5. Sitzung entstand der Wunsch, sich den Einsatz [...]

ebodenmueller 14:21

Am 10. April 2018 fand in Ratingen die 6. Sitzung des BWI-Bau-Erfahrungsaustausches Baueinkauf statt. Jede Sitzung steht unter einem Schwerpunktthema, das von den Teilnehmern jeweils selbst eingebracht wird. Aus den Diskussionen zu den Konsequenzen von BIM für den Baueinkauf bzw. für die Funktion des Baueinkäufers bei der 5. Sitzung entstand der Wunsch, sich den Einsatz von BIM einmal über die gesamte Kette der Bauvertragsabwicklung anzusehen, also vom auftraggeberseitigen Entwurf bis hin zum Betrieb des Bauwerks.

Als fachkompetente Ansprechpartner standen uns seitens der Formitas AG, Aachen, Herr Shahin Farahzadi (Architekt, Standortleiter der Formitas AG in Köln) und Herr Alexander Dellen (BIM-Manager) zur Verfügung.

Ein kleiner Auszug aus der Diskussion:

-    Die Abbildung konkreter Gebäude zunächst als sog. Digitale Zwillinge führt dazu, die Standardisierungspotentiale in der Bauausführung transparent zu machen. Für die Auftraggeber und Planer ergibt sich daraus aber auch der angenehme Effekt, dass sie regelrechte Kataloge von Bauteilen und Bauleistungen und damit eine höhere Vergleichbarkeit erhalten.

-    Wenn Bauunternehmen generell eine Mitbestimmung über die für die auszuführenden Projekte zu erstellenden BIM-Modelle erlangen wollen, um auch Kompetenzvorteile ausspielen zu können, müssen sie ganz vorne in den Projekten mitwirken. Damit ergibt sich jedoch erstens das Problem, dass sich BIM zunächst nur in den Vertragswerken zwischen Auftraggeber und Planer abspielt. Zweitens stellt sich die Frage, wieviel Spielraum bei einer modellbasierten Kalkulation noch übrigbleibt, wenn die Parameter nicht vom Bauunternehmen beeinflusst werden.

-    Vorteile liegen natürlich darin, dass aus der Ausschreibungssoftware die Leistungsverzeichnisse automatisch generiert werden, ebenso wie Bauteillisten für den Einkauf – Beispiel Türliste.

-    Ein weiterer zentraler Vorteil der BIM-Methode resultiert aus der dahinterliegenden Datenbank: Nicht nur können an dieser immer mehr (Teil-)Modelle angedockt werden, sondern in dieser Datenbank können auch benötigte Zertifikate, z. B. Brandschutz, Sicherheitsnachweise etc. vorgehalten werden.

-    Die Kommunikation über das gesamte Projekt hinweg gesehen ändert sich signifikant, da alle Parteien einen wesentlich transparenteren Zugriff auf die Daten im Modell haben.

-    Aus Sicht eines Generalunternehmers liefert BIM Ansatzpunkte zur Optimierung, insbesondere auch im Hinblick auf Sondervorschläge. Aber: Wer übernimmt bei Sondervorschlägen die Planungshaftung?

-    Generell entstehen im Zuge von BIM neue Berufsbilder / Aufgaben- und Tätigkeitsschwerpunkte, deren Integration in die Unternehmensstrukturen und -prozesse sich jedoch noch durchsetzen muss.

-    Naturgemäß verwalten die Baustoffhändler / Lieferanten einen enormen Anteil der in den Modellen verwendeten Daten. Was passiert also, wenn sich diese Parteien dominanter im gesamten Prozess aufstellen?

-    Wenn die Daten wiederum im Modell transparent fortgeschrieben werden, welche Auswirkungen hat dies dann auf das Nachtragsmanagement? Woraus könnte dann ein Claim-Management noch seine Margen ziehen?

-    Die aktuelle Marktsituation als Kombination von erhöhter Baunachfrage und massivem Ressourcenmangel (Fach- und Führungskräfte ebenso wie Baustoffe) erschwert insbesondere im Nachunternehmermanagement den Einkauf, da man froh ist, wenigstens noch einen NU zu bekommen, fast egal für welchen Preis, von Auswahl ganz zu schweigen.

-    Aber: Die Frage, warum sich der Einkauf überhaupt strategisch aufstellen sollte, wenn ihm der Markt eh keine Wahl lässt, wurde im Teilnehmerkreis einfach und pragmatisch beantwortet: Gerade in schwierigen Marktsituationen zahlt sich jede Investition in Einkaufsstrategien aus, denn z. B. der Aufbau von Nachunternehmerpools verhilft einem jetzt zu Nachunternehmern in Gewerken, die bei Unternehmen, die sich in früheren Jahren eher unkooperativ verhalten haben, keine Angebote mehr abgeben.

-    Ebenfalls ein Grund, die eigenen Prozesse und Denkstrukturen – nicht nur im Einkauf – zu hinterfragen, resultiert aus der Veränderung der Einstellungen und Arbeitswerte der nachfolgenden Generationen. In einem Arbeitnehmermarkt kommt einer Work-Life-Balance eine weitreichende Bedeutung zu.

-    Das Selbstverständnis des Einkäufers steht u. U. auch auf dem Prüfstand: Klinken putzen und Netzwerken zählten bisher nicht unbedingt zu den Kernkompetenzen. Aber die Trends für den Baueinkauf sprechen ihre eigene Sprache:

1.    Wenn es im Moment nicht opportun ist, das Nachunternehmergeschäft zu professionalisieren, so fängt man eben bei den Materialien an – Abwarten ist keine Option.

2.    Wenn über der Markt eine Leistung nicht mehr gesichert werden kann, kann die Entscheidung “eigen oder fremd” auch wieder für ein Insourcing ausfallen.

3.    Grundlegender partnerschaftlicher Umgang im Verhältnis zu den eigenen Marktpartnern stärkt die Eigenattribution als fairer Arbeitspartner.

4.    Der Grad der Vorfertigung wird weiter erhöht.

5.    Das Lieferkettenmanagement wird professionalisiert.

Da während dieser Sitzung auch immer mal wieder die Themen CSR/Compliance- und Wertemanagement sowie Datenschutz zur Sprache kamen, werden wir uns bei der 7. Sitzung im Herbst 2018 mit dem Lieferkettenmanagement befassen und darin die o. g. Themen einbinden.

Der Erfahrungsaustausch Baueinkauf ist prinzipiell offen; Interessenten können sich gerne bei uns registrieren lassen. Oder Sie abonnieren unseren Newsletter. Ihre Ansprechpartnerin im BWI-Bau: Dipl.-Kfm. Elvira Bodenmüller (e.bodenmueller@bwi-bau.de)

Kennen Sie die Risikomühle? Oder anders gefragt: Wie identifiziert man ein echtes Risiko?

28

Apr

2018

Viele Unternehmen beschäftigen sich derzeit damit, ein Risk-Management-System einzuführen oder ihr bestehendes System in Richtung operationaler Risiken, Risiken aus Prozessen, Personen, Technik sowie externen Einflüssen, zu erweitern. Die ISO 31000 ist hierfür ein guter Leitfaden. Nach ihr ist eine Einführung gut strukturiert möglich, standardisiert durchführbar und somit kein Hexenwerk mehr. Umso mehr verwundert es, dass [...]

ebodenmueller 08:27

Viele Unternehmen beschäftigen sich derzeit damit, ein Risk-Management-System einzuführen oder ihr bestehendes System in Richtung operationaler Risiken, Risiken aus Prozessen, Personen, Technik sowie externen Einflüssen, zu erweitern. Die ISO 31000 ist hierfür ein guter Leitfaden. Nach ihr ist eine Einführung gut strukturiert möglich, standardisiert durchführbar und somit kein Hexenwerk mehr.

Umso mehr verwundert es, dass es manchen Unternehmen schwer fällt, ein aktiv gelebtes und aktuelles Risikoinventar zu etablieren, mit Risiken, die aktuell identifiziert, realistisch bewertet und steuerbar sind sowie schrittweise minimiert werden.
Ein Grund mag sein, dass die eingesetzten Systeme eher eine Alibifunktion erfüllen und zur Befriedigung regulatorischer Anforderungen benutzt werden. Oftmals werden Risk-Management-Systeme aber auch zunächst mit viel Elan gestartet, um dann, einige Monate später, mit gleicher Geschwindigkeit zurückgeschraubt zu werden, weil die Risiken, die in das System eingepflegt wurden,  zu Dauermeldungen verkommen, nicht mehr regelmäßig aktualisiert werden oder weil sie seit der Aufnahme unverändert ohne eingeleitete Gegenmaßnahmen “in der Luft” hängen.

Im Extremfall wird das Risikoinventar ein Kummerkasten für Mitarbeiter, die nicht mehr wissen, wohin mit Ihren Sorgen. Beispielhafte Risikomeldungen aus solchen Systemen können dann sein:
1. Eine mangelhafte Projektplanung verursacht Folgekosten.
2. Es entstehen IT-Sicherheitslücken durch fehlenden Kauf der Software xy.
3. Personalausfall kann zu Verzögerungen im Projekt führen.
4. Die neue Baustelle auf der Autobahnbrücke kann zu Verzögerungen im Lieferprozess führen.
5. Das Kantinenessen ist ein einziges Risiko.
6. Unser First-Level-Support ist ein Risiko, da erreiche ich nie jemanden.

Nehmen wir das einmal das zweite Beispiel des fehlenden Software-Kaufs. Schaut man sich dieses “Risiko” einmal genauer an, stellt man schnell fest, dass es sich hier gar nicht um ein echtes Risiko handelt! Zunächst einmal ist das Ereignis bereits aufgetreten, liegt also in der Gegenwart. Risiken liegen immer in der Zukunft. Das wahre Risiko bzw. vielmehr die Risiken sind: “Produktionsausfälle …” oder “Erpressbarkeit aufgrund einer Attacke auf die IT-Systeme von außen.” Das Fehlen der Software ist demnach eine fehlende Gegenmaßnahme gegen das eigentliche Risiko. Und vor allem: Es ist nur eine von mehreren möglichen Gegenmaßnahmen. Eventuell gibt es organisatorische, prozessuale, strukturelle Lösungen oder noch andere Softwarepakete. Vielleicht liegen mögliche Maßnahmen auch in der Nutzung (oder Nicht-Nutzung) von Cloud-Systemen und weiteren, neuen Sicherheitsstufen. Somit liegt hier nur eine Information vor, aus der erst die eigentlichen Risiken extrahiert werden müssen.

Der Risikomelder gibt nicht die einzige Lösung vor, sondern wird zu einem Teil der Lösungsfindung.
Dieses Beispiel zeigt, wie eine falsch verstandene “Risikomeldung” den gesamten Risk-Management-Prozess aushebeln kann und letztendlich zu einer Blockierung des Prozesses führen können.

Frank Moritz, zertifizierter Auditor zur ISO 20000eit und seit 15 Jahren im den Themenfeldern Risikomanagement und Projektmanagement unterwegs, u. a. als Interim Manager, als Trainer und Coach hat unter dem Schlagwort “Die Risikomühle” ein Modell zur strukturierten Formulierung von Risiken entwickelt.

Bei den o. g. Beispielen für Risikomeldungen handelt es sich bei genauerem Hinsehen z. B. um etwas anders formulierte Schäden (Beispiele 1 und 5), globale Allgemeinplätze (Beispiel 3), Meldungen, die außerhalb des Einflussbereichs des Risk Managements liegen (Beispiel 4) etc.

Um aus den “Risikomeldungen” die echten Risiken herauszuarbeiten, hat sich in der Praxis ein Tool bewährt, dass durch die richtigen Fragestellungen die relevanten Daten aus der Risikomeldung zieht und für den Risikomanagement-Prozess vorbereitet: Wie in einer Mühle werden die Risikomeldungen als “Körner” in den Trichter gefüllt und dann in sechs Schritten so lange “gemahlen”, bis klar ist, ob, und wenn ja, welche Risiken sich in der Risikomeldung tatsächlich verbergen. Wie diese 6 Schritte im Einzelnen aussehen, erfahren Sie hier.

In diese Risikomühle werden Ad-hoc-Risiko-Meldungen genauso eingefüllt wie Risiken aus dem Reporting. Alle Risikomelder sollten darüber hinaus die 6 Schritte der Risikomühle kennen, damit sie eine sinnvolle Vorauswahl treffen und somit auch den Zeitbedarf für die weitere Analyse reduzieren zu können. Im Risk Management-Prozess ist die Risikomühle somit ein zentrales Tool der Risikoanalyse.

Ihr Ansprechpartner für Risikomanagement im BWI-Bau: Dipl.-Kfm. Sascha Wiehager, CISA

Wettbewerb “Bauunternehmen des Jahres”: Machen Sie mit!

17

Mrz

2018

Bis zum 15. Juni 2018 läuft noch die Bewerbungsfrist für alle Unternehmen, die sich auf eine Teilnahme am Wettbewerb zum Bauunternehmen des Jahres beteiligen möchten. Trotz allgemein guter Auftragslage ist die Situation für die Bauindustrie nicht rosig. Qualifiziertes Personal ist schwer zu finden; Ingenieure fehlen an allen Ecken und Enden, und die Digitalisierung bringt nicht [...]

ebodenmueller 10:06

Bis zum 15. Juni 2018 läuft noch die Bewerbungsfrist für alle Unternehmen, die sich auf eine Teilnahme am Wettbewerb zum Bauunternehmen des Jahres beteiligen möchten.

Trotz allgemein guter Auftragslage ist die Situation für die Bauindustrie nicht rosig. Qualifiziertes Personal ist schwer zu finden; Ingenieure fehlen an allen Ecken und Enden, und die Digitalisierung bringt nicht nur Vorteile, sondern fordert erst einmal die Unternehmen.

Ist Ihr Unternehmen für die Zukunft gut aufgestellt? Finden Sie es heraus: Stellen Sie sich dem Wettbewerb “Bauunternehmen des Jahres 2018″!

Die (kostenlose) Teilnahme am Wettbewerb zum Bauunternehmen des Jahres bietet Ihnen im Kampf um Kunden, Mitarbeiter und Gewinne handfesten Nutzen und hilft Ihnen, Ihr Unternehmen für die Zukunft fit zu machen. Denn “Bauunternehmen des Jahres” ist der einzige wissenschaftlich ausgerichtete Wettbewerb der Baubranche, fachlich betreut und geleitet durch Prof. Dr.-Ing. Josef Zimmermann, Ordinarius des renommierten Lehrstuhls für Bauprozessmanagement und Immobilienentwicklung der TU München.

Jeder Teilnehmer erhält eine auf wissenschaftlichen Methoden basierende Beurteilung seines Unternehmens – mit Herausstellung von Stärken, die sich gezielt zur Kunden- oder Mitarbeiterwerbung einsetzen lassen, sowie mit Handlungsempfehlungen, um eventuell vorhandene Schwächen aufzuspüren und Abläufe und Prozesse im Unternehmen effizienter zu gestalten. Sollten Sie zu den Preisträgern gehören, erhalten Sie mit der Auszeichnung außerdem ein aussagekräftiges Marketing-Instrument, mit dem Sie sich deutlich von den Mitbewerbern absetzen können.

Sie wissen nicht, ob Ihr Unternehmen geeignet ist? Dann nutzen Sie den Fragebogen doch zunächst einmal als Checkliste, um all das, was Ihr Unternehmen einzigartig macht, zusammenzustellen und dann zu überlegen, was noch zu tun wäre, damit Sie auf jeden Fall im nächsten Jahr teilnehmen können. Wir helfen Ihnen gerne dabei, Ihre Potentiale zu erkennen und Ihre Stärken auszubauen.