Bundeskanzlerin Merkel lobt Innovationskraft der Baubranche

29

Mai

2014

In ihrer Rede anlässlich des Tags der Deutschen Bauindustrie am 22. Mai 2014 griff die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel, zahlreiche Punkte aus der aktuellen Diskussion zwischen Politik und Branchenvertretern auf: Energiewende, Verkehrs- und IT-Infrastruktur, Fachkräftesicherung, Großprojekte, Wohnungs- und Städtebauförderung – um nur einige zu nennen. So wie ihre Aussagen in vielem der politischen Willensbildung – [...]

ebodenmueller 16:39

In ihrer Rede anlässlich des Tags der Deutschen Bauindustrie am 22. Mai 2014 griff die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel, zahlreiche Punkte aus der aktuellen Diskussion zwischen Politik und Branchenvertretern auf:

Energiewende, Verkehrs- und IT-Infrastruktur, Fachkräftesicherung, Großprojekte, Wohnungs- und Städtebauförderung – um nur einige zu nennen. So wie ihre Aussagen in vielem der politischen Willensbildung – gerade angesichts der direkt im Anschluss anstehenden namentlichen Abstimmung des Rentenpakets – geschuldet waren, so war auch die Resonanz der Zuhörer durchaus gespalten. Für die Bauaufgaben nicht nur der Zukunft, sondern auch für die aus der Vergangenheit weitergeschobenen, sind die in Aussicht gestellten finanziellen Mittel ausgesprochen sparsam bemessen.

Dennoch wollen wir speziell Ihre Ausführungen im Zusammenhang mit der Innovationsfähigkeit der Branche hier auszugsweise im Wortlaut wieder, weil es in einer High-Knowledge-Branche mit einem in der Öffentlichkeit eher als Low-Knowledge-Image wahrgenommenen Image nicht oft und deutlich genug hervorgehoben werden kann:

“Meine Damen und Herren, die Baubranche – das wird oft unterschätzt – ist eine ausgesprochen innovative Branche. Wenn ich sehe, was allein im Bereich der Baustoffe und bei vielen anderen Dingen an Innovationen dazugekommen ist, kann ich feststellen, dass sich da in den letzten Jahren sehr, sehr viel getan hat. Deshalb will ich auch an dieser Stelle sagen: Wir haben uns vorgenommen, am Ziel festzuhalten, drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in unserem Land für Forschung und Innovationen auszugeben. Wir sind jetzt fast bei drei Prozent. Bei positivem Wirtschaftswachstum, das wir hoffentlich weiterhin haben werden, müssen wir natürlich jedes Jahr mehr investieren. Wir investieren auch in Bildung, um den nötigen Fachkräftenachwuchs zu bekommen. Auch Sie sind angewiesen auf gute Ingenieure und auf gute Facharbeiter. ”

BWI-Bau-seitig waren wir beim Tag der Bauindustrie als Kompetenzzentrum Betriebswirtschaft mit einem Stand vertreten. Hier konnten wir u. a. unsere Veröffentlichung zur “Ökonomie des Baumarktes” als Ergebnis eines Forschungsprojektes im Auftrage des HDB prominent präsentieren.

 

Fernkurs ARGEN startet am 10. November 2014

15

Mai

2014

Am 10.11.2014 startet zum 35. Mal der BWI-Bau-Fernkurs “Rechnungswesen und kaufmännische Abwicklung der Bauarbeitsgemeinschaften”. In dem ca. 6-monatigen Lehrgang wird umfassendes Fachwissen im baubetrieblichen Rechnungswesen unter besonderer Berücksichtigung der Kooperationsform der Bau-ARGEN vermittelt. Seit 2007 steigt die Anzahl der an ARGEN beteiligten Unternehmen wieder an, was sich auch in einer zunehmenden Nachfrage nach Inhouse-Vreanstaltungen zu [...]

ebodenmueller 08:33

Am 10.11.2014 startet zum 35. Mal der BWI-Bau-Fernkurs “Rechnungswesen und kaufmännische Abwicklung der Bauarbeitsgemeinschaften”. In dem ca. 6-monatigen Lehrgang wird umfassendes Fachwissen im baubetrieblichen Rechnungswesen unter besonderer Berücksichtigung der Kooperationsform der Bau-ARGEN vermittelt.

Seit 2007 steigt die Anzahl der an ARGEN beteiligten Unternehmen wieder an, was sich auch in einer zunehmenden Nachfrage nach Inhouse-Vreanstaltungen zu ARGE-Themen beim BWI-Bau niederschlägt. Im Mittelpunkt stehen dabei meist die Besonderheiten der ARGEN im Rechnungswesen sowie in vertragsrechtlicher Hinsicht.

Nicht umsonst wird den ARGE-Kaufleuten in den Bauunternehmen häufig der Nimbus der “Königsdisziplin” zugesprochen:

Ohne Zweifel benötigen Baukaufleute im ARGE-Geschäft mehr und vor allem breiter angelegte Kenntnisse, als es vielleicht in einem reinen, “eindimensionalen” betrieblichen Funktionsbereich der Fall ist. Genau darauf ist unser Fernkurs, der mittlerweile zum 35. Mal startet, ausgerichtet.

Als Hilfestellung für die Bewältigung des vielfältigen Aufgabenbündels im Zuge der kaufmännischen Auftragsabwicklung und Steuerung einer ARGE behandeln wir u. a. sowohl die vertragsrechtlichen als auch die steuerrechtlichen Aspekte ausführlich, so dass der Kurs eine ideale Ergänzung zum betrieblichen Alltag darstellt.

Anhand eines durchgängigen Fallbeispiels einer mittelgroßen ARGE wird im Laufe des Lehrgangs ein kompletter Bauauftrag praxisnah in seiner gesamten rechnungsmäßigen Abwicklung dargestellt. Angefangen von der Gründung bis zur Ergebnisermittlung und -analyse werden alle “Lebensphasen” eines Baubetriebs dargestellt.

Die Fallstudie ist so konzipiert, dass die Beispiel-ARGE als Nachunternehmer einer Dach-ARGE tätig ist, damit auch die Besonderheiten bei Dach-ARGEN thematisiert werden.

Neben der Buchhaltung als zentralem Themenfeld deckt der Fernkurs auch das gesamte Aufgabenbündel kaufmännischer Auftragsabwicklung ab. Dabei werden u. a. folgende Themen behandelt:

•ŸIntensives Arbeiten mit dem ARGE- und Dach-ARGE-Vertrag,

•Buchung von ARGE-relevanten Geschäftsvorfällen,

•Anwendung eines ARGE-typische Berichtswesens,

•Abschlusstechnik (insbesondere Zwischenabschlüsse),

•Analyse des Zwischenabschlusses,

•Schlussbilanz und Schlussprotokoll,

•Behandlung der ARGE im Rechnungswesen der Gesellschafter,

•Ausscheiden eines Gesellschafters und Auseinandersetzungsbilanz.

Sie haben weitere Fragen? Dann steht Ihnen Dr. Christian Keidel als Projektleiter, Autor und Ko-Referent des Lehrganges, gerne zur Verfügung: C.Keidel@BWI-Bau.de / +49 (0) 211 6703-291.

Nicht vergessen: Teilnehmer aus NRW sollten unbedingt den Bildungsscheck nutzen!

Baufachwirt: Dirk Grünewald zum Präsidenten der Bauindustrie NRW gewählt

2

Mai

2014

Dirk Grünewald, Absolvent eines der ersten Baufachwirt-Lehrgänge, ist ein hervorragendes Beispiel für eine erfolgreiche Verbindung zwischen Karriere in der Bauwirtschaft und gesellschaftspolitischem Engagement: Als geschäftsführender Gesellschafter der Heinrich Grünewald GmbH & Co. KG, Oberhausen, ist es ihm gelungen, das Unternehmen als Generalunternehmer, Bauträger und Projektkoordinator zukunftsfähig aufzustellen. Zunächst als Präsident und heute als Ehrenpräsident der [...]

ebodenmueller 16:24

Dirk Grünewald, Absolvent eines der ersten Baufachwirt-Lehrgänge, ist ein hervorragendes Beispiel für eine erfolgreiche Verbindung zwischen Karriere in der Bauwirtschaft und gesellschaftspolitischem Engagement:

Als geschäftsführender Gesellschafter der Heinrich Grünewald GmbH & Co. KG, Oberhausen, ist es ihm gelungen, das Unternehmen als Generalunternehmer, Bauträger und Projektkoordinator zukunftsfähig aufzustellen.

Zunächst als Präsident und heute als Ehrenpräsident der IHK zu Essen, Mülheim und Oberhausen war für ihn insbesondere das Engagement in der Aus- und Weiterbildung von vorrangiger Bedeutung. Dies brachte ihm nicht nur wichtige Funktionen im Ehrenamt in der Berufsbildung der Bauindustrie NRW, sondern auch die Senatorenwürde der FOM, der größten privaten Hochschule Deutschlands. An der international ausgerichteten Hochschule können z. B. Berufstätige sich neben ihrer betrieblichen Tätigkeit akademisch qualifizieren. Zudem können Abiturienten und Absolventen mit Fachhochschulreife an der FOM ihr Studium mit einer praktischen Berufsausbildung im Unternehmen kombinieren.

Wie Dirk Grünewald haben auch viele andere Absolventen unseres Kombi-Studiums Baufachwirt/in erfolgreiche Laufbahnen in ganz unterschiedlichen Funktionen in Unternehmen der Bauwirtschaft eingeschlagen. Einige Erfahrungsberichte findet man dazu auch schon auf unserer Baufachwirt-Spezialseite. Ganz besonders freut es uns natürlich, dass wir in jedem Kurs mindestens 50 Prozent Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben, denen die Teilnahme an unserem Vorbereitungslehrgang empfohlen wurde, um sich bessere Aufstiegschancen auf der Basis ihrer kaufmännischen Ausbildung im Unternehmen zu eröffnen.