30 Jahre Baufachwirt*in: BWI-Bau-Preis für die STRABAG AG

3

Okt

2019

Anlässlich der Festveranstalung zum 30-jährigen Jubiläum unseres Kombi-Studiums zum Baufachwirt / zur Baufachwirtin verlieh das BWI-Bau erstmals seinen neugeschaffenen “Ehrenwürfel”. Preisträger der Ausgabe 2019 waren: -    in der Kategorie Unternehmen die STRABAG AG, die das Kombi-Studium von Beginn an in ihre innerbetriebliche Personalförderung integriert hat und in den vergangenen 30 Jahren die meisten Teilnehmer*innen zum [...]

ebodenmueller 17:04

Anlässlich der Festveranstalung zum 30-jährigen Jubiläum unseres Kombi-Studiums zum Baufachwirt / zur Baufachwirtin verlieh das BWI-Bau erstmals seinen neugeschaffenen “Ehrenwürfel”.

Preisträger der Ausgabe 2019 waren:

-    in der Kategorie Unternehmen die STRABAG AG, die das Kombi-Studium von Beginn an in ihre innerbetriebliche Personalförderung integriert hat und in den vergangenen 30 Jahren die meisten Teilnehmer*innen zum Lehrgang angemeldet hat;

-    Monika Welzig, Wayss & Freytag Ingenieurbau GmbH, Frankfurt, die als eine der ersten Teilnehmerinnen selbst die Baufachwirte-Qualifikation erworben hat und sich seit 1995 im Prüfungsausschuss Baufachwirte bei der IHK Köln engagiert;

-    Ludwig Müller, Mitglied der Geschäftsleitung der FREUNDLIEB Bauunternehmung GmbH & Co. KG, Dortmund, der als Referent im Lehrgang das Fach Unternehmensrechnung vertritt und auf dessen Initiative hin jährliche Treffen aller Arbeitspartner Baufachwirt eingeführt wurden;

-    Olaf Scholz, Scholz Consulting und Training, Lüneburg, der als längst amtierender Referent im Lehrgang (seit 1993) die Teilnehmenden mit Tipps und Tricks versorgt, effizient und effektiv zu lernen.

Stellvertretend für alle Protagonisten, ohne die es die Aufstiegsqualifikation “Baufachwirt”
nicht gegeben hätte, wurde jeweils ein Ehrenwürfel Manfred Schmidt, ehemals Leiter der Personalentwicklung der Bilfinger AG, und Dr. Bruno Refisch, bis 2002 Leiter des BWI-Bau, zugedacht.

Das Gespann Refisch / Schmidt war maßgeblich dafür verantwortlich, dass es das Kombi-Studium Baufachwirt*in gibt. Sie beide nicht zu ehren, wäre deshalb dem Anlass nicht angemessen gewesen, auch wenn sie beide dieses Ereignis nicht mehr erleben können.

Umso schöner war es, dass wir mit Klaus Giesen einen Zeitzeugen begrüßen durften, der in seiner damaligen Funktion als Personalleiter der Hochtief AG, Essen, hautnah die Entwicklungsgeschichte mitbekommen hat, und in einer kurzen Ansprache die recht schwierige Geburt schilderte.

Die Überraschung für alle Preisträger war groß und sowohl bei ihnen als auch bei allen anderen Gästen ein voller Erfolg. Sogar ein bisschen Neid kam auf und die eine oder andere Nachfrage, wie man denn an einen solchen Würfel geraten könne! Nun, wir werden sehen…

Das 46. Kombi-Studium Baufachwirt*in startet am 7. November 2019 und es sind nur noch wenige Plätze frei.

Im aktuellen 45. Kurs bereiten sich gerade über 20 Kandidaten auf die Prüfung im Frühjahr 2020 vor.

Und im Dezember erwarten wir aus der Prüfung 2019 die nächsten Zugänge in der Baufachwirte-Riege.

Auf die nächsten 10 Jahre – Wir haben noch viel vor!

 

Fachtagung Baubetriebswirtschaft: Große offene Jubiläumsveranstaltung zu Ehren 30 Jahre Kombi-Studium Baufachwirt*in

3

Jun

2019

Seit das BWI-Bau 1989 seitens des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie mit der Konzeption und Durchführung berufsbegleitender Lehrgänge zur Vorbereitung baukaufmännischer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf die IHK Prüfung zum Baufachwirt / zur Baufachwirtin beauftragt wurde, ist unser Kombi-Studium Baufachwirt*in ununterbrochen am Markt – mittlerweile im 30. Jahr mit dem 45. Kurs! 30 Jahre lang eine Schulungsmaßnahme [...]

ebodenmueller 10:02

Seit das BWI-Bau 1989 seitens des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie mit der Konzeption und Durchführung berufsbegleitender Lehrgänge zur Vorbereitung baukaufmännischer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf die IHK Prüfung zum Baufachwirt / zur Baufachwirtin beauftragt wurde, ist unser Kombi-Studium Baufachwirt*in ununterbrochen am Markt – mittlerweile im 30. Jahr mit dem 45. Kurs!

30 Jahre lang eine Schulungsmaßnahme erfolgreich am Markt zu halten, immer wieder den geänderten Herausforderungen in den kaufmännischen Anforderungsprofilen der Unternehmen anzupassen und weiterzuentwickeln – das muss uns erst einmal jemand nachmachen.

Und unser Lehrgang wäre sicher nicht so erfolgreich gewesen, wenn die bei uns ausgebildeten Baufachwirte ihr Können nicht hinterher auch unter Beweis gestellt hätten: Zahlreiche Karrieren als Kaufmännische Leiter, Bereichsleiter (z. B. Einkauf), als Geschäftsführer und Gesellschafter resultieren aus dieser Aufstiegsfortbildung.

Diesen Erfolg wollen wir mit einer Sonderveranstaltung am 27. September 2019 in Kerpen bei Köln würdigen, zu der wir nicht nur unsere Baufachwirte und Baufachwirtinnen einladen, sondern auch alle, die sich für Baubetriebswirtschaft interessieren, sich noch stärker untereinander vernetzen wollen und/oder die Chance auf ein breites Wissens-Update nutzen wollen.

Alle inhaltlichen und organisatorischen Informationen finden Sie in unserer Einladung.

Wir würden uns sehr freuen, Sie bzw. Vertreter Ihres Unternehmens bei dieser Sonderveranstaltung begrüßen zu dürfen.

Das 46. Kombi-Studium Baufachwirt*in beginnt übrigens am 7. November 2019. Sichern Sie sich heute schon die Frühbucherkonditionen und lassen Sie sich einen Platz reservieren, entweder für sich selbst oder zunächst ohne Namen nur für Ihr Unternehmen. Dies ist ein für Sie absolut unverbindlicher Service.

Digitalisierung: Anforderungen an Mitarbeiter, Strukturen und Prozesse

12

Okt

2017

Der Veränderungsdruck, der auf Unternehmen aller Branchen im Zuge der Digitalisierung lastet, hat verglichen zu technologischen, organisatorischen oder methodischen Innovatioenen und Revolutionen eine grundlegend andere Qualität: Digitalisierung greift gleichzeitig und allumfassend in Systeme aller Art, aller Branchen und Organisationen ein. Ergo können Veränderungen nicht mehr isoliert betrachtet, analysiert und hinsichtlich des Umgehens mit ihnen bewertet [...]

ebodenmueller 09:25

Der Veränderungsdruck, der auf Unternehmen aller Branchen im Zuge der Digitalisierung lastet, hat verglichen zu technologischen, organisatorischen oder methodischen Innovatioenen und Revolutionen eine grundlegend andere Qualität: Digitalisierung greift gleichzeitig und allumfassend in Systeme aller Art, aller Branchen und Organisationen ein. Ergo können Veränderungen nicht mehr isoliert betrachtet, analysiert und hinsichtlich des Umgehens mit ihnen bewertet werden, sondern Unternehmen werden als Ganzes regelrecht durch die Mangel gedreht – es sei denn, sie haben eine funktionierende Digitalisierungsstrategie.

Wie wichtig diese ist, stellen immer mehr Bauunternehmen fest, bedauerlicherweise häufig erst, nachdem sich in einem ersten Anlauf entsprechend unbefriedigende Ergebnisse eingestellt haben.

Beispiel: Eine 1-zu-1-Digitalisierung kann Prozessabläufe beschleunigen – aber nicht automatisch verbessern! Digitalisierung kann erst dann ihre vollen Nutzeneffekte entfalten, wenn ihre Potenziale in der Gestaltung anderer Prozessabläufe ausgeschöpft werden.

Dafür müssen Unternehmen aber zunächst einmal genau wissen, was sie tun und wie sie dies tun. Unternehmen, die ihre eigenen Prozesse auf allen Ebenen und in allen Funktionen nicht genau kennen, können bei der Digitalisierung auch nicht die richtigen Fragen stellen und werden deshalb auch kaum eine passende Strategie entwickeln.

Oliver Bahr, Bauingenieur und Organisationsspezialist, hat für uns ein Seminar entwickelt, in dem wir Ihnen zeigen, welche Anforderungen sich aus der Digitalisierung für Strukturen, Prozesse und Mitarbeiter ergeben und welche Fragen Sie innerhalb Ihrer eigenen Organisation stellen und beantworten müssen. Anhand ausgewählter Beispiele aus dem typischen baubezogenen Softwaremarkt demonstrieren wir Ihnen die Unterschiede einzelner Entscheidungen, denn:

Prinzipiell macht Digitalisierung (fast) alles möglich, aber wenn die Entscheidungen getroffen sind, ist der Erfolg eher eine Frage der konsequenten Standardisierung und der deterministischen Beschneidung von Verfahrensspielräumen!

Sie wollen wissen, ob dieses Seminar für Sie geeignet ist? Hier finden Sie einige Fragen, mit denen Sie Ihr Wissen checken können. Wenn Sie drei oder mehr Fragen nicht beantworten können, wird Ihnen unser Seminar mit Sicherheit weiterhelfen!

 

Nur beim BWI-Bau: Werden Sie Zertifizierter ARGE-Kaufmann/-Kauffrau

2

Sep

2017

Während vor einigen Jahren noch die Buchhaltung zum primären Aufgabengebiet des ARGE-Kaufmanns zählte, so hat der ARGE-Kaufmann heute, neben den nach wie vor erforderlichen Dokumentationsaufgaben, im erweiterten Maße verläßliche Zahlen für die Planung aufzubereiten und/oder zusätzliche zeitnahe Informationen zum Baufort-schritt in Form von Kennzahlen als Steuerungsinformationen zur Verfügung zu stellen. Des weiteren wird mehr Gewicht [...]

ebodenmueller 09:33

Während vor einigen Jahren noch die Buchhaltung zum primären Aufgabengebiet des ARGE-Kaufmanns zählte, so hat der ARGE-Kaufmann heute, neben den nach wie vor erforderlichen Dokumentationsaufgaben, im erweiterten Maße verläßliche Zahlen für die Planung aufzubereiten und/oder zusätzliche zeitnahe Informationen zum Baufort-schritt in Form von Kennzahlen als Steuerungsinformationen zur Verfügung zu stellen. Des weiteren wird mehr Gewicht auf die mannigfaltigen entscheidungsvorbereitenden und auswertenden Aufgaben gelegt.

Hierzu zählt z. B. der Aufbau eines aussagekräftigen ARGE-Berichtswesens, das einerseits dem Informationsbedarf der ARGE-Organe gerecht wird und andererseits den Gesellschaftern für die eigene Unternehmensplanung die erforderlichen Informationen zur Verfügung stellt.

Diese Anforderungen greift der bundesweit einzigartige BWI-Bau-Fernkurs “Rechnungswesen und kaufmännische Abwicklung von Bau-ARGEn” auf. Das ca. 4-monatige Lernprogramm wird seit über 30 Jahren regelmäßig in verschiedenen Versionen durchgeführt: überbetrieblich und firmenintern, für erwachsene Berufstätige und für fortgeschrittene Auszubildende. Bisher sind mehr als 1.400 Personen in den verschiedenen Programmen geschult worden.

Nach Abschluss des Lehrganges erhalten die Teilnehmer ein qualifiziertes Zertifikat als ARGE-Kaufmann bzw. ARGE-Kauffrau.

Als Referent wirkt dort auch Oliver Meichsner mit, seines Zeichens Baufachwirt und Leiter Kaufmännischer Innendienst der PORR Oevermann GmbH, Münster. Die IT-gestützte pädagogische Aufbereitung der Lehrunterlagen sowie die Lernerbetreuung obliegt BWI-Bau-seitig Sascha Wiehager. Selbstverständlich ist auch dieser Fernkurs produktzertifiziert durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht, die gemäß Fernunterrichtsschutzgesetz verpflichtet ist, alle Fernlehrangebote hinsichtlich ihrer Qualität zu prüfen und zuzulassen.

Nutzen Sie die Chance, sich mittels des im Januar 2018 startenden ARGE-Fernkurses umfassend für Projekte in einer Unternehmenseinsatzform zu qualifizieren, ohne die die Bauunternehmen gerade auch auf den heutigen Märkten nicht auskommen können, wie die zunehmende Nachfrage nach den entsprechenden Vertragsmustern zeigt.

Ergänzend zu unserem ARGE-Fernkurs bieten wir jedoch auch zwei Kurzzeitseminare an, die ebenfalls bundesweit einzigartig sind und auch zu vergünstigten Konditionen als Paket gebucht werden können:

- Die Geschäftsführung der ARGE – Rechtliche Fragen

- Die kaufmännische Abwicklung von Bau-Arbeitsgemeinschaften

Alle Weiterbildungsangebote des BWI-Bau zum Thema ARGE basieren selbstverständlich auf den 2016 überarbeiteten ARGE-Musterverträgen!

Einen erheblichen Anteil an dem Erfolg unseres ARGE-Fernkurses hatte auch unser langjähriger Mitarbeiter, Dr. Christian Keidel, den wir 2016 sogar für den Fernschulpreis in der Kategorie “Tutor des Jahres” nominiert hatten. Umso erschütternder traf uns die Nachricht, dass er am 18. August 2017 plötzlich und unerwartet verstorben ist. Wir werden seine kompetente und konstruktive, liebenswerte und humorvolle Art, in der er uns auch nach seinem Ausscheiden aus seiner neuen Funktion als  Leiter Betriebswirtschaft des Verbandes baugewerblicher Unternehmer Hessens heraus verbunden blieb, in bester Erinnerung behalten.

Networking: Deutscher Wohnbau Verbund

18

Okt

2016

Im Zuge des Ausbaus unserer Aktivitäten im Bereich Einkauf / Beschaffung in Bauunternehmen sowie über die Zusammenarbeit im Rahmen unseres Baufachwirte-Projektes und der Petersberger Strategietage haben sich auch Kontakte zum Deutschen Wohnbau Verbund ergeben. Seit Januar 2015 stärkt der Deutsche Wohnbau Verbund seine Partner mit vielseitigen und attraktiven Dienstleistungen in ihrer Leistungsfähigkeit. Als Tochter der [...]

ebodenmueller 13:17

Im Zuge des Ausbaus unserer Aktivitäten im Bereich Einkauf / Beschaffung in Bauunternehmen sowie über die Zusammenarbeit im Rahmen unseres Baufachwirte-Projektes und der Petersberger Strategietage haben sich auch Kontakte zum Deutschen Wohnbau Verbund ergeben.

Seit Januar 2015 stärkt der Deutsche Wohnbau Verbund seine Partner mit vielseitigen und attraktiven Dienstleistungen in ihrer Leistungsfähigkeit. Als Tochter der MHK Group, einem modernen Dienstleistungsunternehmen mit über 2.300 Handelspartnern, die einen Außenumsatz von 4,509 Mrd. Euro repräsentieren, profitieren die Mitglieder des Deutschen Wohnbau Verbundes von zahlreichen Synergien, zum Beispiel beim Einkauf. Durch die Umsatzbündelung hat der Deutsche Wohnbau Verbund im Markt eine Stärke erreicht, die beste Konditionen in den Bereichen Innenausbau, Baustoffe, Bauelemente, Küchen, Elektrogeräte, Möbel, Elektrotechnik, Sanitär, Heizung und Klima ermöglichen – ganz ohne Provision und Gebühren. Darüber hinaus genießen die Unternehmen durch die Teilnahme an der Zentralregulierung stets eine hohe Bonität bei allen Geschäftspartnern.

Damit sich die Partner in allen geschäftlichen Fragen richtig entscheiden können, steht ihnen der Deutsche Wohnbau Verbund außerdem mit einem breiten Dienstleistungsangebot zur Seite, das Finanz- und Versicherungsdienstleistungen ebenso umfasst wie die IT, neue Medien, die Vermarktung oder die Weiterbildung.

Weitere Informationen zum Serviceverband für den Wohnbau finden Sie auf mhk.de.

Nur beim BWI-Bau: Die ARGE – Rechnungswesen und kaufmännische Abwicklung

31

Aug

2016

Während vor einigen Jahren noch die Buchhaltung zum primären Aufgabengebiet des ARGE-Kaufmanns zählte, so hat der ARGE-Kaufmann heute, neben den nach wie vor erforderlichen Dokumentationsaufgaben, im erweiterten Maße verläßliche Zahlen für die Planung aufzubereiten und/oder zusätzliche zeitnahe Informationen zum Baufort-schritt in Form von Kennzahlen als Steuerungsinformationen zur Verfügung zu stellen. Des weiteren wird mehr Gewicht [...]

ebodenmueller 15:00

Während vor einigen Jahren noch die Buchhaltung zum primären Aufgabengebiet des ARGE-Kaufmanns zählte, so hat der ARGE-Kaufmann heute, neben den nach wie vor erforderlichen Dokumentationsaufgaben, im erweiterten Maße verläßliche Zahlen für die Planung aufzubereiten und/oder zusätzliche zeitnahe Informationen zum Baufort-schritt in Form von Kennzahlen als Steuerungsinformationen zur Verfügung zu stellen. Des weiteren wird mehr Gewicht auf die mannigfaltigen entscheidungsvorbereitenden und auswertenden Aufgaben gelegt.

Hierzu zählt z. B. der Aufbau eines aussagekräftigen ARGE-Berichtswesens, das einerseits dem Informationsbedarf der ARGE-Organe gerecht wird und andererseits den Gesellschaftern für die eigene Unternehmensplanung die er-forderlichen Informationen zur Verfügung stellt.

Diese Anforderungen greift der bundesweit einzigartige BWI-Bau-Fernkurs “Rechnungswesen und kaufmännische Abwicklung von Bau-ARGEn” auf. Das ca. 4-monatige Lernprogramm wird seit gut 15 Jahren regelmäßig in verschiedenen Versionen durchgeführt: überbetrieblich und firmenintern, für erwachsene Berufstätige und für fortgeschrittene Auszubildende. Bisher sind mehr als 1.200 Personen in den verschiedenen Programmen geschult worden.

Als Autor, Referent und in der Lernerbetreuung wirkt dort auch Dr. Christian Keidel mit, den wir für den Fernstudienpreis 2017 in der Kategorie “Tutor des Jahres” nominiert haben und für den Sie noch bis zum 15. September 2016 online voten können.

Neben dem ARGE-Fernkurs bieten wir jedoch auch zwei Kurzzeitseminare an, die ebenfalls bundesweit einzigartig sind und auch zu vergünstigten Konditionen als Paket gebucht werden können:

Die Geschäftsführung der ARGE – Rechtliche Fragen

Die kaufmännische Abwicklung von Bau-Arbeitsgemeinschaften

Alle Weiterbildungsangebote des BWI-Bau zum Thema ARGE werden ab sofort auf der Basis der überarbeiteten ARGE-Musterverträge angeboten, die voraussichtlich im 4. Quartal 2016 erscheinen und für die das BWI-Bau die Überarbeitung im Auftrage des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie federführend koordiniert hat.

Baufachwirte als Change-Manager – sie kennen die Instrumente zur Unternehmenssteuerung

28

Jul

2016

Die fortschreitende Digitalisierung greift in immer mehr Geschäftsprozesse ein und vergrößert damit gleichzeitig die Notwendigkeit nach einem übergreifend aufgestellten Steuerungsprozess. Die selbstverständliche Basis dafür ist das Zahlenwerk des Unternehmens. Natürlich liefern die Finanzbuchhaltung und das interne Rechnungswesen dem Unternehmer eine Momentaufnahme seines Vermögensstatus. Aber: Zahlreiche Unternehmer kämpfen mangels eigener betriebswirtschaftlicher Vorbildung und mangels entsprechend breit [...]

ebodenmueller 14:11

Die fortschreitende Digitalisierung greift in immer mehr Geschäftsprozesse ein und vergrößert damit gleichzeitig die Notwendigkeit nach einem übergreifend aufgestellten Steuerungsprozess. Die selbstverständliche Basis dafür ist das Zahlenwerk des Unternehmens.

Natürlich liefern die Finanzbuchhaltung und das interne Rechnungswesen dem Unternehmer eine Momentaufnahme seines Vermögensstatus. Aber: Zahlreiche Unternehmer kämpfen mangels eigener betriebswirtschaftlicher Vorbildung und mangels entsprechend breit qualifizierter kaufmännischer Mitarbeiter damit, die vorliegenden Zahlen richtig zu interpretieren oder aber die verfügbaren Informationspotentiale auszuschöpfen.

CISA, Dipl.-Kfm. Sascha Wiehager, u. a. in unserem Baufachwirt-Lehrgang Referent für die Liquiditätssicherung, nennt hierzu folgendes Beispiel:
Ein Unternehmen U bucht zeitnah alle Ein- und Ausgangsrechnungen. Zudem erstellt es regelmäßig eine OP-Liste (Offene Posten). Der Bankier des Unternehmens fordert eine Liquiditätsplanung auf Wochenbasis. Der Unternehmer U beauftragt einen Mitarbeiter, die Daten in mühevoller Kleinarbeit auszuschreiben bzw. zu ermitteln.

In unserem Beispiel wird der Unternehmer U sicherlich zeitnah eine Information erhalten. Aber:
1.    Eine manuelle Erstellung von Listen birgt ein hohes Fehlerpotential.
2.    Es fehlt die Wiederholbarkeit (in einem wirtschaftlich vernünftigen Rahmen).
3.    Es gibt mittlerweile bei fast jeder Software die Möglichkeit, einen Datenexport im sog. CSV-Verfahren durchzuführen). Sollte Ihr Softwarehaus Ihnen mitteilen, dass Ihre Daten nicht mittels Excel abgefragt oder ausgewertet werden können, so verlangen Sie ggf. die Erstellung der GoBD-Daten für den Z3-Export. Diese Daten muss Ihre Finanzbuchhaltung liefern können. Sie erhalten dann XML-basierte Informationen, die in Excel ausgewertet werden können (oder auch in Access). Achten Sie bei der Datenbeschaffung darauf, Daten aus den “richtigen” Quellen zu beziehen.

So hätte unser Unternehmer U / der Kaufmännische Leiter / Mitarbeiter XY die Zahlungsziele im Kalenderwochenformat ausweisen und dann mittels geeigneter Tabellenkalkulationsfunktionen die wöchentlichen Zahlungsströme ermitteln können.

Generell bereitet die Erfassungsseite bei den meisten Unternehmen keine Probleme. Im Gegenteil: Häufig sind sogar regelrechte Zahlenfriedhöfe vorhanden. Viel wichtiger ist es, die Daten sinnvoll zu strukturieren und eine valide Ausgangsposition zu ermitteln.

Baufachwirte lernen in unserem Kombi-Studium zur Vorbereitung auf die Prüfung zum Baufachwirt, nach welchen Kriterien eine sinnvolle Ist-Analyse erstellt wird und wie sie alle Reports  nach Ihrer Nützlichkeit bewerten.

Ein Muss sind z. B.:
(1)    Summen- und Saldenliste (mit aktuellen EB-Werten)
(2)    Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA)
(3)    OP-Listen (Diese geben u. a. einen Überblick, mit welcher Qualität Ihre Buchhaltung arbeitet.)
(4)    Debitoren- und Kreditorensaldenlisten
(5)    Listen zum Auftragsbestandstand
(6)    Listen zur Liquidität
(7)    Report zur Ermittlung/Bewertung der unfertigen Leistungen
Die Zahlen im externen und internen Rechnungswesen müssen ebenso wie die Kalkulation miteinander vernetzt sein. Im Baufachwirt-Lehrgang werden Überleitungsrechnungen zwischen den Rechenwerken anschaulich dargestellt und mittels Übungen vertieft.

Stellt man jedoch fest, dass wesentliche Informationen vermisst werden, wird schnell der Ruf nach einer neuen Software bzw. nach Softwareergänzungen laut. Allerdings sollte vor jeder Neuanschaffung zunächst einmal Klarheit darüber herrschen, in welcher Aufbereitung Sie die notwendigen Daten benötigen. Nutzen Sie dazu vorhandene Tools wie z. B. Excel oder Access, deren Leistungsspektrum wesentlich breiter ist, als viele Unternehmen es nutzen. Erstellen Sie auch für kleinere „Add-Ons“ eines Softwareherstellers Pflichtenhefte. Das erspart beiden Seiten – dem Softwarehaus und Ihnen als Kunden – Ärger über Zeit- und Geldverlust.

Sie wissen nicht, ob Ihre Zahlen belastbar sind oder wie Sie bzw. Ihre Mitarbeiter sich gängige Werkzeuge wie Excel und Access zunutze machen? Sprechen Sie uns an und wir zeigen nicht nur den Baufachwirten in unseren Kursen, wie man damit effizient arbeiten kann, sondern zeigen gerne auch Ihnen, wie es funktioniert bzw. wir erstellen diese Tools für Sie; bei Bedarf übernehmen wir sogar das monatliche Reporting zu den Banken oder beraten Sie ggf. über ein Outsourcing Ihrer Buchhaltung, falls es hier an der erforderlichen Qualität mangelt.

Vielleicht haben Sie aber auch einen Mitarbeiter / eine Mitarbeiterin, die das notwendige Rüstzeug gerne erlernen möchte? Dann wäre es sicher eine Überlegung wert, über eine Fortbildung zum Baufachwirt / zur Baufachwirtin nachzudenken! Im BWI-Bau finden Sie auch dazu die richtigen Ansprechpartner.

Achtung – der Countdown läuft: Am 15. August 2016 startet das Online-Voting zum Tutor des Jahres! Voten Sie für Dr. Christian Keidel und erobern Sie mit uns für ihn den Fernstudienpreis 2017!

Fernstudienpreis 2017: BWI-Bau nominiert Dr. Christian Keidel zum “Tutor des Jahres”

1

Jul

2016

Baufachwirte und ARGE-Kaufleute schwören auf ihn. “Endlich habe ich es verstanden” – einer der wohl häufigsten Kommentare in unseren Lehrgangsbewertungen: Wer Christian Keidel im Rahmen unserer Fernlehrgänge “Baufachwirt/in” und “ARGE-Rechnungswesen” kennen gelernt hat, weiß, warum dies auf ihn zutrifft! Was aber genau macht seinen Erfolg aus? 1. Begnadetes Erklärungsvermögen: Klar strukturiert, den roten Faden fest [...]

ebodenmueller 11:29

Baufachwirte und ARGE-Kaufleute schwören auf ihn. “Endlich habe ich es verstanden” – einer der wohl häufigsten Kommentare in unseren Lehrgangsbewertungen:
Wer Christian Keidel im Rahmen unserer Fernlehrgänge “Baufachwirt/in” und “ARGE-Rechnungswesen” kennen gelernt hat, weiß, warum dies auf ihn zutrifft!

Was aber genau macht seinen Erfolg aus?

1. Begnadetes Erklärungsvermögen: Klar strukturiert, den roten Faden fest im Blick und immer mit ganz viel Humor und Augenzwinkern – das honorieren Teilnehmer mit loyaler Gefolgschaft, auch in komplexe Lehrinhalte.

2.  Zeit für Gespräche: Jede Frage ist für Christian Keidel eine willkommene Gelegenheit, bei seinen Teilnehmern über ausführliches und aussagekräftige Antworten vertiefte Einsicht in Hintergründe und Lösungsmöglichkeiten ihrer Problemstellungen zu wecken.

3. Alles aus einer Hand: Speziell in seinem Ressort wirkte er sowohl als Lehrtextautor als auch als Referent und in der tutoriellen Betreuung unserer Teilnehmer, wenn es z. B. um die Korrektur von Einsendeaufgaben zur Buchhaltung im Baubetrieb ging.

4. Mit Liebe zum Detail: Im elterlichen Bauunternehmen hat er die Besonderheiten des baubetrieblichen Rechnungswesens “von der Wiege bis zur Bahre” miterlebt.

5. Emotionale Intelligenz: Die eigene Erfahrung mit einer berufsbegleitenden Promotion verleiht ihm ein besonderes Einfühlungsvermögen in die Nöte aller, die ebenfalls versuchen, sich über anspruchsvolle Fernstudienlehrgänge neben ihrer vollen Berufstätigkeit weiter zu qualifizieren.

Christian Keidel ist ein exzellenter Botschafter des Finanz- und Rechnungswesens:
Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnung und on Top auch noch die Berichterstattung in den Bau-Arbeitsgemeinschaften – wer es schafft, Teilnehmer für diese Themen zu begeistern, der hat sich wahrlich eine Auszeichnung verdient.

Aus diesem Grunde haben wir Dr. Keidel beim Fernstudienpreis 2017 zum Tutor des Jahres nominiert. Das Online-Voting startet am 15. August 2016. Wir werden rechtzeitig den Countdown starten.

Wie gut ist Ihr Unternehmen versichert?

3

Jun

2016

Versicherungen sind ein erprobtes Instrument zur Risikominderung – wenn sie richtig abgeschlossen wurden! Versicherungen sind gerade im Mittelstand ein oft leidiges Thema. Auf der einen Seite ist der Unternehmensführung klar, dass Versicherungen für unterschiedliche Bereiche des Betriebes notwendig sind. Auf der anderen Seite haben Versicherungen einen erheblichen Anteil an den betrieblichen Aufwendungen. Der Abschluss einer [...]

ebodenmueller 16:33

Versicherungen sind ein erprobtes Instrument zur Risikominderung – wenn sie richtig abgeschlossen wurden!

Versicherungen sind gerade im Mittelstand ein oft leidiges Thema. Auf der einen Seite ist der Unternehmensführung klar, dass Versicherungen für unterschiedliche Bereiche des Betriebes notwendig sind. Auf der anderen Seite haben Versicherungen einen erheblichen Anteil an den betrieblichen Aufwendungen.

Der Abschluss einer Versicherung ist sinnvoll, wenn:
1. eine Vielzahl gleichgerichteter Risiken besteht und
2. die Risikowahrscheinlichkeit weit genug von der 100-%-Marke entfernt ist, damit die Prämien bezahlbar bleiben.

Einerseits ermöglichen es Versicherungen dem Unternehmer, dass er sein Vermögensrisiko selbst gestalten kann (z. B. durch die Wahl unterschiedlicher Selbstbehalte etc.). Andererseits kann der Unternehmer die Risiken aus seiner Geschäftstätigkeit nun mit konkreten Werten in seine Kalkulation einbringen.

Die Komplexität des Themas Versicherung führt ähnlich wie beim Steuerrecht zu einer Art fatalistischer Einstellung, nach dem Motto: Ich verstehe es nicht – ich verlasse mich auf den Fachmann. Nur: Wer sitzt Ihnen als Fachmann gegenüber? Und noch viel wichtiger ist die Frage, ob dieser Fachmann Ihre Interessen höher gewichtet als ggf. seine eigenen Provisionsinteressen?

An dieser Stelle ist neben einer fachlichen Einschätzung auch eine gute Menschenkenntnis angezeigt. Denn genau wie bei Ihrem Steuerberater handelt es sich bei einem Versicherungsfachmann um eine Person, die im Zweifel über Ihre Existenz entscheidet. Eine falsche Entscheidung des Steuerberaters bei der Einkommensteuer belastet Sie genau wie eine fehlerhafte Betriebshaftpflichtversicherung, die im Zweifel nicht greift.

Um Risiken möglichst sicher eingrenzen zu können, sollte jeder Unternehmer zunächst seine Kernrisiken identifizieren. Hierzu bedarf es der Abstimmung Ihrer eigenen Risikoeinschätzungen mit dem Experten-Know-how des Versicherungspartners Ihres Vertrauens.

Wie wichtig dies ist, verdeutlicht Sascha Wiehager anhand der folgenden beiden Praxisbeispiele:

Risiko Architektenhaftpflicht
Wenn Sie einen Versicherungsfachmann nach einer Architektenhaftpflicht fragen, erhalten Sie natürlich ein Angebot und wahrscheinlich auch die Police. Sie wollen möglichst den gesamten Schaden abdecken. Aber: Der Eigenschaden ist nicht gedeckt bzw. auch niemals deckungsfähig. Hierbei handelt es sich aber um den weitaus größten Teil. Konsequenz: Sie verkalkulieren sich ggf. in Bezug auf Ihre eigene Risikoeinschätzung (denn Sie wollen das Risiko ja nicht selbst tragen) sowie bei der Kalkulation Ihrer Leistung (denn Ihre Preise decken das Projektrisiko nicht ab).

Risiko Unterversicherungsverzicht
Aufgrund einer fehlerhaften Wertangabe (z. B. bei einer Maschine) ist diese mit einem zu geringen Wert versichert, d. h. Sie sind unterversichert. Im Schadensfall würden Sie nur anteilig entschädigt (seitens der Versicherung). Der Versicherer könnte aber auf die Prüfung der Unterversicherung verzichten, allerdings nur, wenn Sie dies vertraglich geregelt haben.
In unserem Beispiel hat Unternehmer A eine Abbundanlage im Einsatz. Diese kostet 400 TEUR (dies entspricht der Versicherungssumme). Gleichzeitig stellt der Unternehmer A eine Maschine seines Großvaters auf dem Gelände des Unternehmens aus. Beide Maschinen fallen einem Großbrand zum Opfer. Die Maschine des Großvaters wird auf 100 TEUR geschätzt. A erhält nun nicht 400 TEUR sondern nur anteilig 80 % (also hier 320 TEUR). Auch A hat sich im Sinne des ersten Beispiels doppelt verkalkuliert.

Im ersten Beispiel hätten Sie durch Nachfragen das Risiko erkennen können.
Im zweiten Fall gestaltet sich das Nachfragen ohne Kenntnis der Rechtslage sehr schwierig bzw. es ist für einen Nicht-Versicherungsfachmann unmöglich.

Auf jeden Fall sollten Sie bei einem Abschluss von Policen mit einer größeren Tragweite neben einem Versicherungsfachmann auch einen Fachanwalt hinzuziehen. Als Jurist gleicht er nicht nur fehlende Kenntnisse auf Ihrer Seite aus, sondern kennt zudem auch Verwirkungsgründe, die im Nachgang zur Entziehung der Leistung der Versicherung führen können.
Darüber hinaus sollten Sie als Unternehmer auch darauf achten, dass die Versicherungsgesellschaft nicht selbst den Wert des Versicherungsgegenstands bestimmt. Da Unternehmensanwälte meist nicht die Richtigkeit der Deckungskonzepte bzw. die Angemessenheit der Versicherungssumme) in ihrem Leistungsspektrum anbieten, empfiehlt sich auch hier eine Funktionstrennung: Ein unabhängiger Gutachter sollte den zu versichernden Wert abschätzen.

Fazit: Insgesamt bleibt festzuhalten, dass der Abschluss von Policen in der Regel eine Managementaufgabe darstellt und schon aus dem unternehmerischen Eigeninteresse nur begrenzt delegiert werden kann/sollte.

Wenn Sie Ihr Know-how zum Thema Versicherungen schulen wollen, empfehlen wir Ihnen das BWI-Bau-Seminar “Versicherungen im Baubetrieb”, dass am 21. Juni 2016 in Düsseldorf stattfindet.

Exzellenz in der Beschaffungsoptimierung: Wir zeigen, wie es geht

18

Mai

2016

Die Professionalisierung der Beschaffung ist in der Bauwirtschaft im Vergleich mit anderen Branchen spät in Angriff genommen worden. Erst in den letzten Jahren erkennt man in der Bauwirtschaft zunehmend das Potential, dass in der Beschaffung liegt. Gerade in einer Branche mit traditionell niedrigen Margen sind Einsparungen besonders wertvoll. Wir zeigen am 23. Juni 2016 in [...]

ebodenmueller 14:50

Die Professionalisierung der Beschaffung ist in der Bauwirtschaft im Vergleich mit anderen Branchen spät in Angriff genommen worden. Erst in den letzten Jahren erkennt man in der Bauwirtschaft zunehmend das Potential, dass in der Beschaffung liegt. Gerade in einer Branche mit traditionell niedrigen Margen sind Einsparungen besonders wertvoll. Wir zeigen am 23. Juni 2016 in Stockdorf bei München in Kooperation mit PrexPartners, wie es geht.

Dr. Phillip Harter rechnet vor: Hierbei sollte man bedenken, dass bei 3 % Marge ein zusätzlicher Umsatz von 33.000 € erwirtschaftet werden muss, um 1.000 € Gewinn zu erzielen. Im Verhältnis dazu fließt eine Einsparung von 1.000 € direkt in die Gewinn- und Verlustrechnung. Somit ist die Optimierung des Einkaufs also deutlich schneller und effizienter als jede verkaufsfördernde Maßnahme.
Unternehmen profitieren von der Optimierung der Beschaffung durch den direkten Ergebnisbeitrag. Zudem stärken sie ihre Wettbewerbsposition in Ausschreibungen gegenüber Wettbewerbern, die ihren Beschaffungsprozess nicht optimiert haben, die Bündelungseffekte weniger effizient nutzen oder Rohstoffkostenentwicklungen weniger professionell begleiten.

Wichtig ist auch zu wissen, dass sich Investitionen in die Professionalisierung der Beschaffung meist bereits in weniger als einem Jahr amortisieren, so dass sie im Verhältnis zum Ertrag relativ wenig Kapital binden. Durch einen ganzheitlichen Ansatz und eine umfassende Schulung der mit Beschaffungsaufgaben betrauten Mitarbeiter lassen sich Einsparungen zudem über einen langen Zeitraum und projektübergreifend sicherstellen.

Zahlreiche Beratungsprojekte haben bewiesen, dass die Optimierung der Beschaffung in der gesamten Wertschöpfungsbreite und
–tiefe der Bauwirtschaft einen großen Mehrwert bietet. Das Optimierungspotential zeigt sich dabei sowohl bei Generalisten im Bauhauptgewerbe über Spezialisten bis hin zu Produzenten von Bauprodukten, vom klassischen Familienunternehmen bis zum international tätigen Baukonzern.