Kalkulation und VOB: Neues BGH-Urteil macht Fachtagung Baubetriebswirtschaft hochaktuell!

8

Sep

2019

Der BGH hat mit Urteil vom 8.8.2019 – Az.: VII ZR 34/18 (IBRRS 2019, 2648) bisher praktizierte Preisgestaltungen bei VOB-Verträgen grundlegend geändert: In seinem Grundsatzurteil hält er fest, dass die Preisbildung bei § 2 Abs. 3 Nr. 2 VOB/B den Vertragsparteien obliegt, mit der Konsequenz des Endes der vorkalkulatorischen Preisfortschreibung. Bei Nichteinigung sind tatsächlich erforderliche [...]

ebodenmueller 15:54

Der BGH hat mit Urteil vom 8.8.2019 – Az.: VII ZR 34/18 (IBRRS 2019, 2648) bisher praktizierte Preisgestaltungen bei VOB-Verträgen grundlegend geändert:

In seinem Grundsatzurteil hält er fest, dass die Preisbildung bei § 2 Abs. 3 Nr. 2 VOB/B den
Vertragsparteien obliegt, mit der Konsequenz des Endes der vorkalkulatorischen Preisfortschreibung. Bei
Nichteinigung sind tatsächlich erforderliche Kosten zuzüglich angemessener Zuschläge maßgeblich (§§ 133, 157 BGB; § 2  Abs. 3 Nr. 2 VOB/B).

Selbstverständlich berücksichtigen wir in allen unseren weiteren Baurechts-Seminaren dieses und weitere zentrale Urteile der aktuellen Rechtsprechung. Wie wir gestern auch bei der Auftaktveranstaltung des 5. Studienganges zum Master Baurecht an der FH Münster wieder feststellen konnten, ist im Moment so viel Bewegung in der baujuristischen Rechtsprechung, dass die Unternehmen kaum noch hinterher kommen mit der Fortbildung ihrer Mitarbeiter*innen.

Natürlich sind wir ganz aktuell dabei:

Am 27. September 2019 mit einem Wissens-Update “Kalkulation und VOB” bei unserer Fachtagung Baubetriebswirtschaft, einer offenen Veranstaltung, zu der man sich auch weiterhin anmelden kann!

Am 19.9.2019 in dem 6. Kontaktseminar unseres 45. Baufachwirt-Kurses – und selbstverständlich auch in dem im November startenden 46. Kurs!

In unseren Zertifikatskursen Bauleitung und Bauabrechnung, die ebenfalls in Kürze starten.

Projektmanagement / Dokumentation

27

Jun

2013

Für die BWI-Bau-Seminare am 4. Juli 2013 in Düsseldorf zum Bauprojektmanagement als auch am 18. Juli 2013 in Nürnberg zu den rechtlichen Dokumentationserfordernissen bestehen noch Teilnahmemöglichkeiten. Da die nächsten Wiederholungsmöglichkeiten erst im Herbst/Winter 2013 angeboten werden und beide Themen in vielen Fällen von besonderer Dringlichkeit in den Bauunternehmen sind, weisen wir vorsorglich noch einmal darauf [...]

ebodenmueller 07:29

Für die BWI-Bau-Seminare am 4. Juli 2013 in Düsseldorf zum Bauprojektmanagement als auch am 18. Juli 2013 in Nürnberg zu den rechtlichen Dokumentationserfordernissen bestehen noch Teilnahmemöglichkeiten. Da die nächsten Wiederholungsmöglichkeiten erst im Herbst/Winter 2013 angeboten werden und beide Themen in vielen Fällen von besonderer Dringlichkeit in den Bauunternehmen sind, weisen wir vorsorglich noch einmal darauf hin.

- Mit dem Seminar “Bauprojekte erfolgreich managen – im Spannungsfeld zwischen Ergebnissteuerung und Konfliktlösung” bietet das BWI-Bau erneut ein einmaliges Seminar-Konzept im Weiterbildungsbereich an, in dem Fach- und Führungsseminare miteinander verknüpft werden. Vorteil: Auch die Problematik der Reibungsverluste an den Schnittstellen zwischen fachlicher Bauausführung auf der einen Seite und der eher beziehungssensiblen Kunden- und Mitarbeiterpflege auf der anderen Seite wird lösungsorientiert behandelt.

Im Bauprojektmanagement betrachten wir deshalb  zunächst aus fachlicher Sicht und ausgehend von der Kostenverlaufskurve die spezifischen Anforderungen an eine ergebnisorientierte Projektleitung. Begleitet und vertieft werden diese Ausführungen durch den Blick aus der Sicht eines Projektcoachs auf die typischen Konfliktsituationen, z. B. bei Kick-off-Veranstaltungen des Projektteams, bei der Teambildung, der Moderation von Besprechungen, in der Verhandlungsführung sowie im Finden von Kofliktlösungsstrategien.

- Das Seminar “Erfolgreiche Dokumentation am Bau – Maximale Ertragssteigerung durch effiziente Nutzung begrenzter Kapazitäten” bieten wir in Kooperation mit Schiffers Bauconsult und Kapellmann Rechtsanwälte an.

Ziel ist es, sowohl aus Auftragnehmer- als auch aus Auftraggeberperspektive zu vermitteln, wie Synergien durch eine transparente und effektive Dokumentation entwickelt werden können. Dies führt zu einer Optimierung der vorhandenen Ressourcen und letztlich zu einem profitablen Projekt. Im Vordergrund steht der Grundsatz: “So viel Erfolg wie möglich, so wenig Dokumentation wie nötig.” Daraus folgt: Anhand zahlreicher Praxisbeispiele wird veranschaulicht, was einerseits zwingend dokumentiert werden muss und was dokumentiert werden sollte, und wie andererseits bekannte Instrumente (z. B. Bautagebuch) ohne großen Mehraufwand praxisgerecht optimiert werden können. Eingeladen sind Geschäftsführer, Niederlassungsleiter, Projekt- und Bauleiter, Kalkulatoren, Kaufleute sowie technische und kaufmännische Führungskräfte aus Bauunternehmen, Baubehörden sowie Architekturbüros.

 

Nutzen Sie diese Chancen und holen Sie sich unsere Anregungen, Ihre Bauprojektsteuerung zu verbessern!

 

Machen Sie mit beim Erfahrungsaustausch Risikomanagement

6

Mai

2013

Mit der 9. Sitzung fand der Arbeitskreis Risikomanagement, den das BWI-Bau seit 2008 im Auftrag des HDB leitete, am 24. April 2013 in Berlin im Sinne einer Resümée-Veranstaltung seinen Abschluss. Die im Arbeitskreis gewonnenen Erkenntnisse zur Identifikation und Bewertung von Projektrisiken liefern einen wichtigen Input für die von Minister Ramsauer ins Leben gerufene Reformkommission für [...]

ebodenmueller 14:27

Mit der 9. Sitzung fand der Arbeitskreis Risikomanagement, den das BWI-Bau seit 2008 im Auftrag des HDB leitete, am 24. April 2013 in Berlin im Sinne einer Resümée-Veranstaltung seinen Abschluss.

Die im Arbeitskreis gewonnenen Erkenntnisse zur Identifikation und Bewertung von Projektrisiken liefern einen wichtigen Input für die von Minister Ramsauer ins Leben gerufene Reformkommission für Großprojekte.  Begleitet wird diese Reformkommission durch eine interne Spiegelkommission beim HDB, in der unser Geschäftsführer, Prof. Dr. Ralf-Peter Oepen,  Mitglied ist.

Darüber hinaus ist Risikomanagement nicht nur aus Unternehmenssicht, sondern auch aus Bankensicht unumgänglich notwendig für eine stabile Unternehmensfinanzierung. Deshalb soll in einem Erfahrungsaustauschkreis der im Arbeitskreis entwickelte Werkzeugkasten zum Risikomanagement auf Unternehmens- wie auch auf Projektebene in der praktischen Umsetzung begleitet und weiterentwickelt werden. Insbesondere wird dabei im Fokus stehen, inwiefern Bauunternehmen, die vorrangig als Bauleistungsversprecher ihre Fähigkeit vermarkten, eine – i. d. R. vom Auftraggeber vordefinierte Leistung – zu erbringen und die damit in einem vorrangig durch den Preis dominierten Markt agieren, durch eine aktive Auseinandersetzung mit den Risiken der Bauprojekte dennoch Wettbewerbsvorteile erlangen können. Nur wer Risikokosten richtig bewertet, wird in der Lage sein, diejenigen Ausreißer-Projekte zu identifizieren, die u. U. existenzbedrohende Krisen heraufbeschwören können.

Wenn Sie an einer Mitwirkung in diesem Erfahrungsaustauschkreis interessiert sind, nimmt Frau Melanie Schlüter gerne Ihre Kontaktdaten auf.

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