Neugierige Neuronen: Wissen wollen & Dran bleiben

31

Mrz

2015

Wer hätte gedacht, dass man sich über das Scheitern des eigenen Unternehmens Gedanken macht, und dabei bester Laune bleiben kann? Wir haben es bei den Petersberger Strategietagen 2015 erlebt, als Dr. Carl Naughton seine Teilnehmer dafür begeisterte, die besten strategischen Ideen just aus dieser Fragestellung heraus abzuleiten. Seine Forderung: Werden Sie zum Chief Destruction Officer [...]

ebodenmueller 10:04

Wer hätte gedacht, dass man sich über das Scheitern des eigenen Unternehmens Gedanken macht, und dabei bester Laune bleiben kann? Wir haben es bei den Petersberger Strategietagen 2015 erlebt, als Dr. Carl Naughton seine Teilnehmer dafür begeisterte, die besten strategischen Ideen just aus dieser Fragestellung heraus abzuleiten. Seine Forderung: Werden Sie zum Chief Destruction Officer und entwickeln Sie eine Strategie, wie Sie das Geschäftsmodell Ihres Unternehmens untergraben und das
eigene Business zerstören.

Ungewöhnliche Fragestellungen trainieren das Gehirn und halten die Neugierde wach. Anhand neuester Forschungsergebnisse aus der Neurobiologie und humorvoll pointiert mit ausgewählten Filmspots zeigte Dr. Naughton auf, wie wichtig wache, neugierige, dem Neuen gegenüber immer aufgeschlossene Mitarbeiter für das Unternehmen sind – und wie man dies tatsächlich auch trainieren kann.

Und wer jetzt z. B. neugierig auf die Leitfragen eines Chief Destruction Officers geworden ist, dem wollen wir sie auch nicht länger vorenthalten:

1. Unser Geschäftsmodell fliegt dann auseinander, wenn ein Wettbewerber es schafft . . .

2. Der Wettbewerber, der uns in die Knie zwingt, kommt aus (Branche, Land etc.) . . .

3. Unser Angebot ist dann nichts mehr wert, weil . . .

4. Was ist unsere Strategie, wenn dieses Szenario wahr wird? . . .

Sie sind zudem neugierig auf die Petersberger Strategietage geworden? Dann dürfen Sie sich bereits den 11. und 12. März 2016 vormerken. Gerne registrieren wir Sie auch unverbindlich bei uns als Interessent. Oder Sie abonnieren unseren Newsletter, in dem wir frühzeitig die weiteren Informationen über Themen und Redner bekanntgeben. Oder Sie wenden sich an direkt an uns. Die Teilnahme an dieser hochkarätigen Veranstaltung ist bundesweit offen.

Optimimierung der Beschaffungsstrategien im Bauunternehmen

11

Feb

2015

Im Zuge des trotz wachsenden Bauvolumens ungehinderten Preiswettbewerbs stehen die Bauunternehmen unter einem enormen Kostendruck. Da gleichzeitig die Grenzen zur Kostensenkung durch immer billigere Arbeitskräfte ebenfalls immer enger gezogen werden, rücken andere Aufgabenbereiche wieder verstärkt ins unternehmerische Blickfeld. Ein hier besonders interessanter Bereich ist der Einkauf. Deshalb bieten wir schon seit mehreren Jahren vestärkt Seminare [...]

ebodenmueller 13:54

Im Zuge des trotz wachsenden Bauvolumens ungehinderten Preiswettbewerbs stehen die Bauunternehmen unter einem enormen Kostendruck. Da gleichzeitig die Grenzen zur Kostensenkung durch immer billigere Arbeitskräfte ebenfalls immer enger gezogen werden, rücken andere Aufgabenbereiche wieder verstärkt ins unternehmerische Blickfeld.

Ein hier besonders interessanter Bereich ist der Einkauf. Deshalb bieten wir schon seit mehreren Jahren vestärkt Seminare zu diesem Themenfeld an und setzen gerade in diesem Frühjahr einen besonderen Schwerpunkt:

1. Am 4. März 2015 schauen wir uns in einem Tagesseminar die Wertschöpfungspotenziale im Einkauf genauer an, und zwar in Abhängigkeit von der jeweils zugrunde liegenden Einkaufsstrategie: Isolierter Projekteinkauf – Projektübergreifender Einkauf – Strategischer Einkauf als Unterziel einer mittelfristigen Unternehmensplanung. Interessenten können dieses Seminar im Doppelpack buchen, und zwar mit der Veranstaltung am 3. März 2015 zu Rechtsfragen für Einkäufer.

2. Am 14. März 2015 zeigen wir im Rahmen der Petersberger Strategietage 2015 auf, wie Beschaffungsstrategien zukunftsorientiert aufgestellt werden können. Hier profitieren wir von den Erfahrungen des Leiters Strategischer Einkauf der BAM Deutschland AG, Dipl.-Ing. Alexander Schroeder, MBA.

3. Am 22. April starten wir einen zeitlich befristeten Arbeitskreis, in dem wir uns insbesondere mit den Möglichkeiten in der Nutzung der neuen Medien für den Baueinkauf befassen, angefangen von Auktionen über verschiedene Plattformen bis hin zu den Voraussetzungen eines elektroninschen Beschaffungsprozesses. Nähere Informationen hierzu stellen wir ab Anfang März ins Internet. Hier bleiben Sie mit dem Abo unseres Newsletters übrigens immer auf dem Laufenden.

Wie findet man das Wissen, das man im Unternehmen hat?

3

Apr

2014

Eine Frage, die auch bei den Petersberger Strategietagen am 28. und 29. März 2014 aufgeworfen wurde, und das gleich unter mehreren Aspekten: 1. Was genau hält man für notwendiges Wissen? Wenn Bauunternehmen sich hauptsächlich in der langjährigen Ingenieurtradition verhaftet sehen, welchen Stellenwert messen sie dann z. B. betriebswirtschaftlichen Wissen zu? 2. Wenn Bauunternehmen in der [...]

ebodenmueller 09:40

Eine Frage, die auch bei den Petersberger Strategietagen am 28. und 29. März 2014 aufgeworfen wurde, und das gleich unter mehreren Aspekten:

1. Was genau hält man für notwendiges Wissen? Wenn Bauunternehmen sich hauptsächlich in der langjährigen Ingenieurtradition verhaftet sehen, welchen Stellenwert messen sie dann z. B. betriebswirtschaftlichen Wissen zu?

2. Wenn Bauunternehmen in der Vergangenheit ihren ingenieurtechnischen “Brainpool” – die Arbeitsvorbereitung, die technischen Abteilungen – aus Kostengründen abgeschafft haben, woraus schöpfen sie dann ihre Kernkompetenz, ihr USP (unique selling point, Alleinstellungsmerkmal)?

3. Weiß man, wie der eigene Zielmarkt aussieht bzw. wie sich die absehbaren Umfeld-Veränderungen (Demografischer Wandel, “Vergreisung” der Infrastruktur, Digitalisierung) für die eigenen Marktfelder auswirken und wer im Unternehmen darüber schon belastbares (Erfahrungs-)Wissen hat?

4. Wenn man nahezu 3000 Ideen für eine Innovation braucht, wieviel Wertschätzung bringe ich dann den Ideen meiner Mitarbeiter entgegen bzw. wo und wie sammle ich die Ideen?

5. Wie motiviere ich gut ausgebildete Nachwuchs-Führungskräfte, wenn deren Vorgesetzte eher in Hierarchien und Disziplinarien denken, statt in Ideenförderung und in Querdenkertum?

6. Letztendlich: Wie ideenfördernd sind die Entscheidungsprozesse im Unternehmen angelegt? Wie gewährleiste ich als Unternehmensleiter, dass Ideen auch mir zur Kenntnis kommen und nicht durch Machtpolitik in den unteren Managementreihen versacken?

Alle diese Fragen bieten gute Ausgangspunkte für Strategieprozesse in Unternehmen und werden sicher auch bei den zukünftigen Petersberger Strategietagen weitergeführt.

Einen ausführlicheren Überblick über die zahlreichen Anregungen der Petersberger Strategietagen 2014 wird in Kürze in einem sogenannten White Paper veröffentlicht werden.

Sie wollen beim nächsten Mal auch dabeisein? Sprechen Sie uns an: Elvira Bodenmüller, 0211 6703-290, E.Bodenmueller@BWI-Bau.de (fachliche Fragen) und Melanie Schlüter, 0211 6703-276, M.Schlueter@BWI-Bau (organisatorische Fragen).